Die Stunde der Rotkehlchen

Die Stunde der Rotkehlchen

von Jo Walton·Buch 1 von 3
Hardcover
4.01
Noir ThrillerGroßbritannienScotland YardVaterland

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Beschreibung

1941 war Sir James Thirkie ein Held, der den »ehrenwerten Frieden« Englands mit Hitler aushandelte. Acht Jahre später wird er tot auf dem Landsitz von Lord und Lady Farthing aufgefunden, auf der blutroten Brust einen Davidstern aus gelbem Stoff , in dem ein Dolch steckt. Ein Schock für die einflussreiche Wochenendgesellschaft aus Freunden und politischen Weggefährten! Für Inspector Carmichael von Scotland Yard ist es nicht leicht, das Netz von Lügen, falschen Fährten und Heimlichkeiten zu durchschauen, in dem nichts so ist, wie es scheint, und eines nicht zum anderen passt. Aber auch er hat etwas zu verbergen. Die Ermittlungen in Adelskreisen und unter Politikern fordern ungewohnte Rücksichtnahme − und dann gibt es noch einen weiteren Toten … Die Stunde der Rotkehlchen verbindet einen alternativen Geschichtsverlauf im Stil von Robert Harris’ Vaterland mit der spielerischen Leichtigkeit eines Krimis von Agatha Christie, politische Brisanz mit souveränem Nervenkitzel.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Romantasy
Format
Hardcover
Seitenzahl
350
Preis
20.50 €

Autorenbeschreibung

Jo Walton wurde in Wales geboren, lebte viele Jahre in England und hat sich 2002 in Kanada niedergelassen. Ihr erster großer Erfolg war der Roman Tooth and Claw (2003), der mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde. Für ihren Roman Among Others (dt.: In einer anderen Welt) erhielt sie 2011 den Nebula Award und 2012 den Hugo Award. Sie begeistert mit ihrem Blog und schreibt für die Internetseite tor.com eine regelmäßige Kolumne.

Beiträge

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Alle
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Ein Krimi, der in einer alternativen Welt spielt, in der Großbritannien 1941 Frieden mit Nazi-Deutschland geschlossen hat. Der Kriminalfall kommt recht klassisch Agatha-Christie-mäßig daher: Mord auf einem Adelssitz und eine begrenzte Anzahl von Verdächtigen, da als Täter vermutlich nur die anwesenden Personen in Frage kommen. Das Spannende an der Geschichte ist die Art, wie die Autorin die politische Situation ihrer alternativen Zeitlinie in die Handlung einfließen lässt. Nein, mehr noch: die Handlung wird maßgeblich davon beeinflusst und zwar auf zunächst subtile und später immer eindeutigere Weise. Während der ermittelnde Kommissar lange Zeit recht blass bleibt, bekommt er im Laufe des Romans doch mehr und mehr Format und auch die zweite Hauptfigur (es wird abwechselnd aus 2 Perspektiven erzählt) ist sehr gut charakterisiert. Überhaupt steigert sich eigentlich alles an der Geschichte von recht beschaulich und "klein" zu immer größeren Verstrickungen und Dimensionen. Sehr gut gemacht

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