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In dubio pro Jugendstrafrecht?

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Über das Buch

Der 16. Band der Schriftenreihe der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft widmet sich einem ebenso aktuellen wie grundsätzlichen Spannungsfeld des Strafrechts und der Kriminalpolitik: der Frage nach der Strafmündigkeit, den Altersgrenzen des Jugendstrafrechts und dem angemessenen staatlichen Umgang mit delinquentem Verhalten von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden. Der gemeinschaftliche Beitrag von Leon Mark Möller, Christopher E. Sitzmann und Sebastian Trier überzeugte in besonderer Weise durch analytische Präzision, stringente Argumentation und einen differenzierten Umgang mit den rechtlichen, kriminologischen und gesellschaftlichen Ambivalenzen des Themas. Mit seiner fundierten Auseinandersetzung mit Reife, Verantwortung und den Grenzen strafrechtlicher Reaktion leistet dieser Band einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Debatte über Gegenwart und Zukunft des Jugendstrafrechts.
ISBN9783863762957
VerlagSievers & Partner
Erscheinungsdatum21.05.26
Seitenzahl104

Autorin / Autor

Über Leon Mark Möller

Leon Mark Möller studierte zwischen 2019 und 2025 Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Studium schloss er mit der Ersten Juristischen Prüfung ab. Seit 2025 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Juristische Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität, Inhaber Prof. Dr. Florian Jeßberger und studiert Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der HumboldtUniversität. Zuvor war er als Studentischer Mitarbeiter am Commerzbank Stiftungslehrstuhl Grundlagen des Rechts an der Bucerius Law School, Inhaber Prof. Dr. Christian Bumke (2021-2023), am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie und Rechtssoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Inhaberin Prof. Dr. Katrin Höffler (2022-2025) und am Center for Advanced Studies, Reflexive Globalisation and the Law ebenfalls an der Humboldt-Universität zu Berlin (2025) tätig. 2024 wurde er mit dem Nachwuchsförderpreis der Gesellschaft für Rechtsvergleichung für seinen Text „Strafrechtliches Selbstverständnis im Kolonialrecht” ausgezeichnet. Zudem ist er Autor mehrerer Veröffentlichungen u.a. zur Strafrechtsgeschichte und dem Internationalen Strafrecht. Er ist Mitglied der Gesellschaft für Rechtsvergleichung und des Jungen Strafrechts e.V. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Strafrechtsgeschichte, insbesondere dem nationalsozialistischen und kolonialen Strafrecht und der Rechtstheorie.

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