In den Schatten lauert der Tod

In den Schatten lauert der Tod

Taschenbuch
3.211
Mccloud BrüderRomantikRomantische SpannungErotik

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Beschreibung

Der ehemalige FBI-Agent Connor McCloud wurde von seinem besten Freund Ed verraten und verlor dadurch seinen Job. Doch als er Ed hinter Gitter bringt, stirbt damit auch jede Hoffnung darauf, die Frau seines Lebens zu erobern - Eds Tochter Erin. Da gelingt einem gefährlichen Kriminellen die Flucht aus dem Gefängnis, und Connor fürchtet, dass dieser es auf Erin abgesehen hat. Er muss seine große Liebe um jeden Preis beschützen und darf ihr doch seine tiefen Gefühle nicht zeigen ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
Spannung
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
560
Preis
10.30 €

Beiträge

2
Alle
0.5

Entsetzlich!

Anders als bei meinen bisherigen Rezensionen möchte ich hier dieses Mal kaum etwas dazu sagen, denn die folgenden Zitate sprechen für sich. Nur so viel: Das sind ein paar Stunden meiner Lebenszeit, die ich NICHT wieder zurückbekomme. Allein dafür sollte ich mir einen Anwalt besorgen und die Autorin verklagen. Hier nun also die Zitat-Sammlung der Grausamkeiten: " Sein ganzer Körper pulsierte vor wilder, spannungsgeladener Energie." "Straff wie eine Peitschenschnur" "Seine grimmige, unversöhnliche Miene erinnert an einen keltischen Barbarenkrieger, der gerade in die Schlacht zog. Härtet sein Haar mit Kalk, gebt ihm einen Bronzehelm, einen Halsreif aus verdrilltem Gold, einen Kettenpanzer..." "Sie zerschmolz zwischen ihren Beinen, wurde zu einem Quell heißen Sirups, einer Glut aus purem Verlangen." "Wie hausgemachtes Vanilleeis auf heißem holländischen Apfelkuchen." "Du bist eine heiße Liebesgöttin. Das warst Du immer. Du leuchtest, Erin. So hell, dass meine Augen brennen." "In langen, wilden Spasmen ejakulierte er auf ihren Bauch." "Mit einem Schrei glitt er aus ihr heraus." "Sie umschlangen einander und bewegten sich rhythmisch, bis alles nur noch schimmerndes, flüssiges Verlangen war. Ein nebeliger Teich im Mondlicht." "Diese zuckersüße, wütende Sexfurienseite an ihr ließ ihn vor Lust verglühen." "Ihre Augen leuchteten, als ob die Sonne hinter ihr schiene und sie wie Buntglas erhellte - so warm wie schimmernder Bernstein und ein honiggoldener Sonnenuntergang." "Ganz sachte. Nur die Fingerspitzen. So, als wären es Schmetterlingsflügel" "Oh, Du meine Königin! Wie lautet  dein königlicher Wille?" "Du hast nichts davon erwähnt, dass Dein Bett quietscht, als du mich mit deinen wollüstigen Versprechungen in Dein Zimmer gelockt hast." Ender der Sammlung. Und, was sagt ihr? Also wer da jetzt nicht sofort in den nächstgelegenen Buchladen sprintet... Nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe, habe ich sofort meinen Kontostand gecheckt, um zu prüfen, ob meine finanziellen Rücklagen für eine Delfintherapie reichen. Spenden werden jederzeit gern entgegengenommen. Es handelt sich um einen zweiten Teil einer mittlerweile 11 (!!!)-teiligen Serie. Überraschenderweise werde ich mir die nächsten Teile aber nicht besorgen. Obwohl es mich schon irgendwie interessieren würde, ob die Autorin diesen Schwachsinn noch steigern kann. Ich habe nach diesen knapp 580 Seiten allerdings die Grenze meiner mentalen Belastungsfähigkeit erreicht - also Goodbye, my keltischer Barbarenkrieger, Goodbye.

4

Mit "In den Schatten lauert der Tod" hat mich eine unglaubliche Fortsetzung von "Die Nacht hat viele Augen" in seinen Bann gezogen. Shannon McKennas Schreibstil war unverändert mitreißend, geradezu nervenaufreibend und wie Band 1 lässt sich auch Band 2 mit Lügen, Intrigen, fiesen Machenschaften und sehr viel Sex nicht lumpen. Erin Riggs ist ein beeindruckendes Mädchen: stark, attraktiv, selbstsicher und wahnsinnig loyal. Und das, obwohl ihr Vater als Polizist seine eigenen Leute verraten und deren Tod bzw. Leid zu verschulden hat. Ihre große Leidenschaft sind keltische Artefakte und Connor McCloud. Seit er im Koma lag hat Erin ihn begleitet, ihm vorgelesen, für ihn gesorgt und Gefühle für ihn gehegt ohne sie laut auszusprechen. Was sie nicht ahnt: Auch Connor ist seit zehn Jahren total von Erin gefesselt und auch er hat ihr nie ihre Gefühle gestehen wollen. Was vor allem an dem Wachhund von Vater - Edward Riggs - liegt. Ein kompliziertes Nest aus Wahnsinn droht jedoch alles zu zerstören. Kurt Novak, ein gemeingefährlicher Sadist, der für den Tod von Connors Kollgen verantwortlich ist, zieht im Hintergrund seine Fäden, lässt seine Puppen quer durch Europa und Amerika tanzen um in den Genuss seiner Rache zu gelangen. Connor McCloud, ein ehemaliger Bulle, glaubt wahnnsinig zu werden als er Novaks Stimme am Telefon hört und Georg Luksch, Novaks Laufburschen - in einem Van verfolgt. Alles ist von Novak inszeniert. Er droht Erin und Connor zu verschlingen. Doch zum Glück gibt es noch Sean und Davy - Connors Brüder - die für ihn durch die Hölle gehen würden... "In den Schatten lauert der Tod" trifft die Geschehnisse der Geschichte ziemlich treffend - großes Kompliment an den Verlag für diese orginelle Titelwahl. Als Leser ist es verdammt schwer hinter die Kulissen von Novaks perfiden Plänen zu blicken. Überall lauern Gefahren, Kameras, Gesichter der Feinde, die einen anlächeln und herzlichkeit vorheucheln. Bis zum Schluss kann man nur erahnen wer zu wem gehört und wer für was zuständig ist - und genau an dem Punkt wechselt sich das Blatt ereignisreich - worauf ich, ohne dabei zu viel zu verraten - besser nicht weiter eingehen möchte. Am meisten gefiel mir das Umfeld der Hauptcharaktere. Erin und Connor sind beides starke Charaktere, die ihre Familien aufrecht erhalten, aber genau als es drauf ankommt und ihnen die Energie ausgesaugt werden, stecken Sean und Davy - Connors Brüder - und Cindy und Barbara - Erins Schwester und Mutter - sie wieder zum laden an die Steckdose. Die Dynamik und Lebendigkeit zwischen den McCloud Brüdern ist faszinierend. Ernst, sarkastisch, witzig, aber durch ihre Vergangenheit so seelisch miteinander verbunden, dass man meint die Dialoge würden vom Papier aufsteigen, reale Formen annehmen und die Brüder würden in meinem Wohnzimmer sitzen. Sie sind einfach autentisch - das gefällt mir sehr. McKennas detailgetreuer Erzählstil ist fesselnd und ich hatte meine Müh und Not mich von der Geschichte zu trennen. Sie spuckte unüberwindlich in meinem Kopf herum und hat mich beschäftigt. Der hohe Sexanteil war weniger toll, weil es einfach den meisten Teil des Buches eingenommen hat. Ich hätte mir mehr von der Grausamkeit Novaks gewünscht um vielleicht besser hinter seine Fassade zu blicken. Das Sex als Machtspielzeug benutzt wurde hat mir gar nicht gefallen. Aber das ist auch das einzige. Was unbedingt bemerkt werden sollte: Man kann dieses Buch auch lesen, ohne den ersten Band zu kennen, da vieles nochmal aufgerollt wird und teilweise selbsterklärend ist. Ein gelungener Band 2! Deutlich besser als der erste Teil! Um ehrlich zu sein hatte ich es mir so gewünscht, aber das es dann auch so passieren würde erfüllt mich mit Freude^^

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