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Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben.
Imperia entführt in eine Welt, in der Machtverhältnisse neu gedacht werden und Frauen die Rollen einnehmen, die sonst oft Männern vorbehalten sind. Im Zentrum steht Jara, die sich in einem komplexen Gefüge aus Stärke, Gefühlen und neuen Erfahrungen behaupten muss. Meine Meinung Das Setting hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen. Endlich mal eine Geschichte, in der Frauen die Rollen übernehmen, die man sonst klassisch männlichen Figuren zuschreibt. Das Worldbuilding ist solide und verständlich aufgebaut – ich war schnell in der Welt drin und konnte mich gut orientieren. Leider hat mich die Story an sich nicht wirklich gepackt. Es fehlte mir insgesamt an Spannung und Tiefe, sodass ich emotional nie richtig involviert war. (Spoiler) Die Dynamik zwischen Jara und Aidan war für mich stellenweise schwierig. Aidan hatte für mich sehr starke Twilight-Vibes, und gerade am Anfang war sein Verhalten Jara gegenüber oft respektlos und teilweise unangenehm drängend. Auch Jara selbst konnte mich nicht ganz überzeugen. Sie wird als Elitekämpferin dargestellt, aber weder in ihrem Handeln noch in ihren Gedanken kam diese Stärke für mich wirklich rüber. Besonders der Aspekt, dass vieles für sie „neu“ sein soll, hat sich für mich nicht stimmig angefühlt. Die Art, wie Gefühle und Intimität beschrieben wurden, wirkte eher so, als würde sie diese Dinge bereits kennen obwohl sie es ja eben nicht tat– nicht, als würde sie sie gerade erst entdecken. Das hat für mich einfach nicht zusammengepasst und die verwendeten Beschreibungen waren zu präzise und gängig für jemand Unwissenden. Es transportierte für mich nicht das, was es hätte ausdrücken sollen Was die Geschichte zusätzlich geschwächt hat, war der starke Fokus auf die körperlichen Aspekte. Anfangs passt das noch zur Entwicklung der Figur, aber mit der Zeit wurde es mir zu präsent und vor allem zu ausgedehnt. Dadurch geriet die eigentliche Handlung für mein Empfinden immer mehr in den Hintergrund. Die Nebencharaktere haben das Ganze für mich teilweise noch aufgefangen – sie waren oft interessanter und haben der Geschichte etwas mehr Substanz gegeben. Insgesamt fühlte sich das Buch für mich wie eine Mischung aus bekannten Mustern an – ein bisschen X-Men, ein bisschen Twilight– ohne dabei wirklich etwas Eigenständiges daraus zu machen. Fazit Imperia startet mit einem spannenden Ansatz und einem gelungenen Setting, verliert sich aber für mich zu sehr in bekannten Mustern und einem überpräsenten Fokus auf Sex. Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben. Ich werde die Reihe daher nicht weiterlesen.
29. Apr. 2026
Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben.
Imperia entführt in eine Welt, in der Machtverhältnisse neu gedacht werden und Frauen die Rollen einnehmen, die sonst oft Männern vorbehalten sind. Im Zentrum steht Jara, die sich in einem komplexen Gefüge aus Stärke, Gefühlen und neuen Erfahrungen behaupten muss. Meine Meinung Das Setting hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen. Endlich mal eine Geschichte, in der Frauen die Rollen übernehmen, die man sonst klassisch männlichen Figuren zuschreibt. Das Worldbuilding ist solide und verständlich aufgebaut – ich war schnell in der Welt drin und konnte mich gut orientieren. Leider hat mich die Story an sich nicht wirklich gepackt. Es fehlte mir insgesamt an Spannung und Tiefe, sodass ich emotional nie richtig involviert war. (Spoiler) Die Dynamik zwischen Jara und Aidan war für mich stellenweise schwierig. Aidan hatte für mich sehr starke Twilight-Vibes, und gerade am Anfang war sein Verhalten Jara gegenüber oft respektlos und teilweise unangenehm drängend. Auch Jara selbst konnte mich nicht ganz überzeugen. Sie wird als Elitekämpferin dargestellt, aber weder in ihrem Handeln noch in ihren Gedanken kam diese Stärke für mich wirklich rüber. Besonders der Aspekt, dass vieles für sie „neu“ sein soll, hat sich für mich nicht stimmig angefühlt. Die Art, wie Gefühle und Intimität beschrieben wurden, wirkte eher so, als würde sie diese Dinge bereits kennen obwohl sie es ja eben nicht tat– nicht, als würde sie sie gerade erst entdecken. Das hat für mich einfach nicht zusammengepasst und die verwendeten Beschreibungen waren zu präzise und gängig für jemand Unwissenden. Es transportierte für mich nicht das, was es hätte ausdrücken sollen Was die Geschichte zusätzlich geschwächt hat, war der starke Fokus auf die körperlichen Aspekte. Anfangs passt das noch zur Entwicklung der Figur, aber mit der Zeit wurde es mir zu präsent und vor allem zu ausgedehnt. Dadurch geriet die eigentliche Handlung für mein Empfinden immer mehr in den Hintergrund. Die Nebencharaktere haben das Ganze für mich teilweise noch aufgefangen – sie waren oft interessanter und haben der Geschichte etwas mehr Substanz gegeben. Insgesamt fühlte sich das Buch für mich wie eine Mischung aus bekannten Mustern an – ein bisschen X-Men, ein bisschen Twilight– ohne dabei wirklich etwas Eigenständiges daraus zu machen. Fazit Imperia startet mit einem spannenden Ansatz und einem gelungenen Setting, verliert sich aber für mich zu sehr in bekannten Mustern und einem überpräsenten Fokus auf Sex. Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben. Ich werde die Reihe daher nicht weiterlesen.
29. Apr. 2026









