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Romane

Imperia - you let the fire in

4,1(68)
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Über das Buch

Jaras Schicksal ist vorbestimmt. Sie ist Kriegerin, Tochter der Anführerin, und soll eines Tages das Reich innerhalb der Mauern regieren. Seit ihrer Kindheit kennt sie nur eine Wahrheit – jenseits der Mauern gibt es kein Leben. Nur Leere, Verfall und Tod. Doch als ihre beste Freundin für ihren Widerstand zum Schweigen gebracht und in die Außenbezirke verbannt wird, zerreißt Jaras Gehorsam. Sie wagt das Verbotene und überschreitet die Grenze. Was sie dort erwartet, widerspricht allem, was man ihr eingebrannt hat: ein Land voller wilder Schönheit, eine Gemeinschaft, die im Geheimen überlebt – und Männer, von deren Existenz sie nie hätte erfahren dürfen. Zwischen Magie und Freiheit beginnt Jara zu begreifen, dass ihre Welt auf einer Lüge errichtet ist. Doch während Jara den Traum einer neuen Zukunft entdeckt, rüstet sich ihre Mutter zum Krieg. Und nichts ist gefährlicher als eine Anführerin, die bereit ist, ihre eigene Tochter zu opfern, um die alte Ordnung zu bewahren. Ein Kampf um Wahrheit, Liebe und die letzte Hoffnung einer zerfallenen Welt beginnt – und mittendrin eine junge Frau, die lernen muss, was es wirklich heißt, frei zu sein.
ISBN9783689370381
VerlagEdition Grace O`Malley
Erscheinungsdatum26.01.26
Seitenzahl400

Rezensionen & Bewertungen

68 Bewertungen

40 Rezensionen

4,1

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  • vplusbooks
    vplusbooks

    99 Follower

    2,0

    Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben.

    Imperia entführt in eine Welt, in der Machtverhältnisse neu gedacht werden und Frauen die Rollen einnehmen, die sonst oft Männern vorbehalten sind. Im Zentrum steht Jara, die sich in einem komplexen Gefüge aus Stärke, Gefühlen und neuen Erfahrungen behaupten muss. Meine Meinung Das Setting hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen. Endlich mal eine Geschichte, in der Frauen die Rollen übernehmen, die man sonst klassisch männlichen Figuren zuschreibt. Das Worldbuilding ist solide und verständlich aufgebaut – ich war schnell in der Welt drin und konnte mich gut orientieren. Leider hat mich die Story an sich nicht wirklich gepackt. Es fehlte mir insgesamt an Spannung und Tiefe, sodass ich emotional nie richtig involviert war. (Spoiler) Die Dynamik zwischen Jara und Aidan war für mich stellenweise schwierig. Aidan hatte für mich sehr starke Twilight-Vibes, und gerade am Anfang war sein Verhalten Jara gegenüber oft respektlos und teilweise unangenehm drängend. Auch Jara selbst konnte mich nicht ganz überzeugen. Sie wird als Elitekämpferin dargestellt, aber weder in ihrem Handeln noch in ihren Gedanken kam diese Stärke für mich wirklich rüber. Besonders der Aspekt, dass vieles für sie „neu“ sein soll, hat sich für mich nicht stimmig angefühlt. Die Art, wie Gefühle und Intimität beschrieben wurden, wirkte eher so, als würde sie diese Dinge bereits kennen obwohl sie es ja eben nicht tat– nicht, als würde sie sie gerade erst entdecken. Das hat für mich einfach nicht zusammengepasst und die verwendeten Beschreibungen waren zu präzise und gängig für jemand Unwissenden. Es transportierte für mich nicht das, was es hätte ausdrücken sollen Was die Geschichte zusätzlich geschwächt hat, war der starke Fokus auf die körperlichen Aspekte. Anfangs passt das noch zur Entwicklung der Figur, aber mit der Zeit wurde es mir zu präsent und vor allem zu ausgedehnt. Dadurch geriet die eigentliche Handlung für mein Empfinden immer mehr in den Hintergrund. Die Nebencharaktere haben das Ganze für mich teilweise noch aufgefangen – sie waren oft interessanter und haben der Geschichte etwas mehr Substanz gegeben. Insgesamt fühlte sich das Buch für mich wie eine Mischung aus bekannten Mustern an – ein bisschen X-Men, ein bisschen Twilight– ohne dabei wirklich etwas Eigenständiges daraus zu machen. Fazit Imperia startet mit einem spannenden Ansatz und einem gelungenen Setting, verliert sich aber für mich zu sehr in bekannten Mustern und einem überpräsenten Fokus auf Sex. Solide Unterhaltung, aber für mich zu wenig Tiefe und zu wenig Eigenständigkeit, um wirklich hängen zu bleiben. Ich werde die Reihe daher nicht weiterlesen.

    29. Apr. 2026

  • 5,0

    Starker Auftakt

    🔥 DYSTOPIC ROMANTASY 🔥 REBELLION 🔥 FOUND FAMILY 🔥 FATED MATES Jara ist knallharte Kriegerin in einer homogenen Diktatur, in der ausschließlich Frauen leben. Sie gelangt durch eine eigenmächtige Rettungsmission ihrer besten Freundin in eine Welt, die nicht existieren dürfte. Schnell muss sie dort feststellen, dass ihre Heimat ausschließlich aus Lügen und Manipulation besteht und Männer gar nicht so mickrig sind, wie man sie hat glauben lassen… »Es gibt Dinge da draußen, für die es sich lohnt zu sterben.« Die Storyline entfaltet sich aus Jaras POV als kontrollierter Übergang von Loyalität zu subversiven Gedanken und legt damit einen Grundstein, der größer denkt als bloße Handlungsmotorik. Jaras Perspektive ist geprägt von 25 Jahren Indoktrination im Matriarchat Imperias, dessen Gesellschaftsstruktur durch Ceptas, Gefühlskontrolle und radikalen Utilitarismus bestimmt wird. Dass sie sich außerhalb dieser Ordnung vergleichsweise schnell orientiert, wirkt stellenweise zu reibungslos, macht im Hinblick auf ihre Kriegernatur und das jugendliche Gefühlslevel aber Sinn. Sie ist emotional völlig überfordert von sozialen Dynamiken und genießt neu gewonnene Körperlichkeit. Tension und Spice fügen sich stimmig ein, weniger als Reizmittel denn als Ausdruck eines Lernprozesses. Aidan bringt mit seiner moralischen Fragwürdigkeit Reibung und Feuer in die Handlung, auch wenn sich Sympathie nur zögerlich einstellt. Aideen hingegen stiehlt mit ihrer taffen, vorlauten Art viele Szenen und sorgt für Erdung. Die Nebencharaktere bleiben eigenständig, heterogen und angenehm menschlich. Imperias Betonästhetik und Luces’ naturverbundene, solidarische Ordnung mit positiv genutzter Magie stehen sich klar gegenüber. Beide Systeme eint die Bedeutung von Namen, was die Namenlosen in dem Gebiet zwischen den gegensätzlichen Welten noch interessanter macht. Thematisch werden Selbstreflexion sowie politische und gesellschaftliche Modelle mit spürbarem Anspruch behandelt. Als Beginn einer Trilogie und Debüt der Autorin wird hier bewusst Raum gegeben, um Atmosphäre und Brüche sichtbar zu machen. Zum Ende hin scheint alles aus den Fugen zu geraten, sodass ich Band 2 kaum abwarten kann.

    Starker Auftakt

    29. Jan. 2026

  • julieflamingo
    julieflamingo

    112 Follower

    3,5

    Viel Liebe, wenig Dystopie und Fantasy

    Meine Erwartung? Ein Fantasyroman in einer dystopischen Welt mit einer kleinen Prise Romance. Was ich bekommen habe? Eine Romance mit etwas Dystopie und einem Hauch Fantasy. Hm. Wir begleiten Jara, eine eigentlich vielversprechende Protagonistin. Sie ist eine ausgebildete Kämpferin und lebt als Tochter der Anführerin in einer trostlosen Welt, einer Welt ohne Männer. Doch wie es kommen muss: Sie verlässt die Mauern, die sie ihr Leben lang gefangen gehalten haben, und entdeckt eine völlig neue, beeindruckende Welt, in der es plötzlich auch Männer gibt. Und dann passierte genau das, was ich eigentlich gar nicht leiden kann: Liebe auf den ersten Blick. Und zwar von beiden Seiten. Ohne ein einziges Wort miteinander gewechselt zu haben. Ganz ehrlich, wer verliebt sich denn so unsterblich innerhalb von Sekunden? Von da an nahm das Buch eine ganz andere Richtung, als ich erwartet hatte. Fast 300 Seiten lang bekommen wir vor allem Romantik. Viel Gefühlsduselei, Liebe und auch eine ordentliche Portion Spice. Die Romance ist dabei durchaus angenehm geschrieben, keine Frage. Aber ich habe mich ständig gefragt: Wo ist die Fantasy? Wo ist die Dystopie? Und wo bleibt die Tiefe der Welt? Gerade das Setting hätte so viel Potenzial gehabt. Auch einige Nebencharaktere wirkten vielversprechend, blieben am Ende aber leider ziemlich blass, weil der Fokus stark auf der Liebesgeschichte lag. Jara wird zudem beschrieben als vom Kampf gezeichnet, das zeigen Narben. Aber nie habe ich das in ihrem Körperbau sich widerspiegeln sehen. Es gibt ja ein Bild von ihr und da sieht sie sehr zart aus. Ich erwarte anhand der Beschreibung eher jemanden wie Abby von The last of us. Versteht mich nicht falsch, ich lese durchaus gerne Romance. Aber ich bin hier eigentlich mit der Erwartung an einen Fantasyroman gestartet. ABER: Es soll eine Trilogie werden. Deshalb hoffe ich sehr, dass die Welt in den kommenden Bänden mehr Raum bekommt und die Geschichte noch an Spannung gewinnt. Das Potenzial dafür ist definitiv da.

    Viel Liebe, wenig Dystopie und Fantasy

    7. März 2026

3 von 40 Rezensionen

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