Imitator

Imitator

Taschenbuch
4.48

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Beschreibung

Eines Nachts läuft der Krefelder Kriminalkommissarin Sonja Krüger eine nackte, übel zugerichtete Frau vors Auto. Wie sich später herausstellt, ist sie Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Da sie unter Drogen gesetzt worden ist, kann sie keine Aussage machen. Sonjas Kollege Springer kommen die Ähnlichkeiten zum Fall der „Bestie von Krefeld“ verdächtig vor. Doch Lutz Reinke sitzt seit Monaten im Gefängnis. Den Ermittlern kommt der Verdacht, ob sie es vielleicht mit einem Nachahmer zu tun haben könnten, der die Taten Reinkes nahezu perfekt imitiert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, den die Ermittler eigentlich nur verlieren können.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
328
Preis
15.50 €

Beiträge

5
Alle
5

Ein großartiger Thriller

Meine Meinung zu „Imitator“ von Daniel Stenmans Ich war ja schon von dem ersten Thriller „Komplize“ begeistert und war sehr gespannt auf diesen Thriller. Was soll ich sagen, für mich ist er sogar noch besser. Sonja und ihren Kollegen Springer mag ich ganz besonders. Für mich ein ganz tolles Ermittler Team. Der Fall hat es in sich und ist auch äusserst brutal. Daniel Stenmans versteht es, einem alle Charaktere nahe zu bringen, seien es die Opfer oder die Täter. Das ist einfach nur grossartig geschrieben. Eigentlich möchte ich so viel mehr schreiben, aber da würde die Gefahr bestehen zu viel zu spoilern. Und das möchte ich natürlich nicht. Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, immer auf eine falsche Spur geführt und mich bestens unterhalten. Das Ende hat mich wieder absolut geflasht. Was ich jetzt einmal ganz besonders hervorheben möchte: Daniel Stenmans schreibt Epiloge, die äusserst spannend sind, mich total verwundern und mich auch zum Nachdenken bringen und das Kopfkino anspringen lassen. Das ist einfach nur genial. Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne. Ich persönlich würde mich über weitere Fälle für Sonja und Springer freuen. Und hier kommt der Klappentext: Eines Nachts läuft der Krefelder Kriminalkommissarin Sonja Krüger eine nackte, übel zugerichtete Frau vors Auto. Wie sich später herausstellt, ist sie Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Da sie unter Drogen gesetzt worden ist, kann sie keine Aussage machen. Sonjas Kollege Springer kommen die Ähnlichkeiten zum Fall der „Bestie von Krefeld“ verdächtig vor. Doch Lutz Reinke sitzt seit Monaten im Gefängnis. Den Ermittlern kommt der Verdacht, ob sie es vielleicht mit einem Nachahmer zu tun haben könnten, der die Taten Reinkes nahezu perfekt imitiert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, den die Ermittler eigentlich nur verlieren können. Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank an Daniel Stenmans und Mainbook.

4

Imitator ist nach Komplize der zweite Thriller des Autors Daniel Stenmans. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. Die Thematik ist keine leichte Kost. Die Polizei hat gerade die Krefelder Bestie festgenommen. Einen Mann, der Ehepaare in ihrem Haus überfällt, die Frauen vergewaltigt, die Männer zusehen lässt und sie anschließend brutal tötet. Im Fall von Björn und Amelie Wagner, konnte der Täter daran gehindert werden, seine Opfer zu töten. Das Ehepaar überlebt, ist aber schwer traumatisiert. Während Amelie weiterhin in einer Klinik ist, versucht Björn seinen Alltag wieder zu meistern. Parallel dazu läuft der Kommissarin Sonja Krüger eine nackte, verletzte Frau vors Auto. Im Verlauf stellt sich heraus, dass es Parallelen zur Krefelder Bestie gibt. Doch die sitzt in U-Haft. Gibt es einen Nachahmungstäter? Der Schreibstil des Autors ist direkt und schnörkellos. Es gibt 2 Perspektiven, aus welchen der Leser Einblicke bekommt. Außerdem einen Prolog und einen Epilog. Sehr tiefe Einblicke bekommt man in die Gedanken des Protagonisten und Traumaopfers Björn Wagner. Die andere Perspektive ist die von Sonja und ihren Kollegen. Der Spannungsbogen setzt zu Beginn recht hoch an. Man ist direkt mittendrin in der Geschichte. Im Verlauf streut der Autor immer wieder neue Wendungen. Auch an weiteren Opfern mangelt es nicht. Obwohl ich eine Theorie bezüglich des Täters hatte, mit der ich nicht ganz falsch lag, wurde ich am Ende doch noch überrascht. Was die Protagonisten angeht, fiel es mir schwer, einen wirklichen Zugang zu finden. Niemand war mir wirklich sympathisch. Während Björn mir anfangs noch leid tat, konnte ich irgendwann kein Verständnis mehr für seine Handlungen aufbringen. Auch mit Sonja bin ich nicht warm geworden. Ihr Egoismus, ihren Beruf an erste Stelle, vor ihr Kind, zu stellen, war mir etwas too much und machte sie für mich unsympathisch. Die Auflösung war plausibel, vielleicht hätte aber eine Täterperspektive noch mehr Einblicke in die Vergangenheit und das Motiv gegeben

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2

Dass war nicht dass was ich erwartet habe. Deswegen habe ich es auch abgebrochen

So leute es gibt wieder was neues von mir . Diese Rezension zu schreiben , fällt mir nicht leicht , da ich das Buch abgebrochen habe. Es war mir aber ein Anliegen trotzdem meine Meinung zu schildern . Der Anfang war sehr vielversprechend. Björn der sich nach einen brutalen Angriff wieder ins Leben versuchte zu kämpfen während seine Frau amelie in einer psychiatrien Klinik sitzt . Ich finde die Story hätte unfassbares Potenzial gehabt zu einem knaller zu werden. Allerdings habe ich schnell gemerkt dass ich zu keinem Protagonisten irgendeine Sympathie herstellen konnte. Die Kommissarin Sonja hat mir gar nicht gefallen. Ihr Ehe und Familiendrama würde sowas von konkret beschrieben dass es für mich als Leser zu anstrengend geworden ist weiter zu lesen . Dieser Part hat sehr stark dominiert dadurch ist der thrill irgendwie in den Hintergrund gerückt . Für mich war es mehr ein Drama als Thriller. Nochmal zu der Figur Björn. Er würde für mich immer mehr unsympathischer . Seine Handlungen wiederholten sich zu oft . Abschließend möchte ich auch ein Statement abgeben. Mir ist bewusst das Autoren sehr viel Zeit investieren, um ein Buch letztendlich auf den Markt zu bringen. Allerdings wenn wir Leser merken oh dass packt mich gar nicht und wir dazu tendieren ein Buch abzubrechen ist es vollkommen okay. Dem einen gefällt es den anderen aber nicht und dass ist vollkommen ok .

5

Wer "Komplize" kennt, weiß dort haben wir Sonja Krüger das erste mal kennenlernen dürfen. "Imitator" ist Band zwei der Reihe aber komplett unabhängig lesbar. Angefangen bei Schreibstil der wie in Band eins einfach grandios ist. Sehr flüssig, sehr einfach und dennoch so besonders das man einfach weiter lesen muss. Aber Achtung, diesmal gab es aber auch etwas verstörende und brutale Szenen. Die Geschichte selbst ist so unglaublich spannend geschrieben, die Perspektivenwechsel der beiden Hauptprotagonisten macht das ganze noch viel nahbarer. Der Leser gleitet nach und nach hinein bis es plötzlich schlag auf schlag geht. Was passiert hier gerade? Diese Frage habe ich mich tatsächlich öfter gestellt. Ich wusste nicht mehr genau, in welche Richtung ich denken sollte geschweige denn wer denn nun der Täter ist. Sobald ich dachte ich hätte meine Gedanken gefangen und geordnet kommt das nächste Kapitel und es kommen noch mehr Vermutungen dazu. Mein Gehirn kam kaum klar damit aber genau das macht den Autoren und seine Bücher so besonders. Man weiß nicht genau was noch kommt und wie es überhaupt endet. Das ganze Buch über kam keine Langeweile auf und es konnte mich sehr gut unterhalten. Hier fließt nicht nur seine Begabung zum Schreiben hinein sondern man erkennt auch seine Leidenschaft. Alles ist gründlich recherchiert und dies macht so vieles authentischer. Vielen Dank lieber Daniel für das Rezensionsexemplar!

4.5

Unvorhersehbare Wendung!

Mal wieder ein sehr guter Thriller von Daniel Stenmans. Die Story ist super spannend und es gibt auch hier wieder eine Wendung, die ich nicht habe kommen sehen. Dadurch, dass die Handlung in Städten stattfindet, die in Wohnortnähe sind, hat man noch mal einen ganz anderen Bezug dazu. Mir persönlich gefällt die Verarbeitung des Buches nicht soo sehr, da das Cover recht dünn ist und sehr schnell abgegriffen ist. Außerdem ist mir in der ersten Hälfte des Buches aufgefallen, dass Björn auf einer Seite mehrmals Jan genannt wurde. Da würde ich mir mehr Gründlichkeit wünschen.

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