Im Schatten des Himmels

Im Schatten des Himmels

von Guy Gavriel Kay·Buch 1 von 2
Taschenbuch
3.816
Patrick RothfussAlternativgeschichteKriegermönchMagie

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Beschreibung

Guy Gavriel Kay ist der Großmeister der historischen Fantasy. Mit ›Im Schatten des Himmels‹ hat er ein bildgewaltiges und fesselndes Epos geschrieben, das in einem phantastischen Reich der Mitte spielt. Kay beschwört das China der Tang-Dynastie herauf und erzählt eine grandiose Fantasy-Geschichte voller Intrigen, Abenteuer und Magie.

»250 sardianische Pferde, Geschöpfe von unvergleichlicher Schönheit und Seltenheit!« Als der Kriegermönch und Gelehrte Shen Tai für seine Heldentaten von der Jadeprinzessin des Nachbarreiches belohnt wird, macht ihn das überaus großzügige und gefährliche Geschenk auf einen Schlag zu einem der mächtigsten Männer im Reich der Mitte.

Die Herrschenden von Kitai – eine Fantasy-Version des Chinas der Tang-Dynastie – wollen jedoch keinen neuen Konkurrenten neben sich dulden und senden Mörder aus, um Shen Tai aus dem Weg zu räumen. Nach einem ersten Attentatsversuch beschließt Shen Tai, in die Hauptstadt zu reisen, um die Pferde dem Kaiser zum Geschenk zu machen. Begleitet wird er von der jungen Kriegerin Wen Song, die geschworen hat, ihn mit ihrem Leben zu beschützen, und dem berühmten Dichter und Trunkenbold Sima Zian, der seinem jungen Freund mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Gefährten erwartet eine abenteuerliche und gefährliche Reise, auf der sich das Schicksal des Reiches entscheiden wird.

Mit seiner unvergleichlichen Charakterentwicklung und der großartigen Handlung wird Kays neuestes Werk Liebhaber von historischen Romanen ebenso begeistern wie Fantasy-Fans.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
720
Preis
17.50 €

Autorenbeschreibung

Guy Gavriel Kay ist der erfolgreichste Fantasy-Autor Kanadas. Er wurde in über 25 Sprachen übersetzt und hat drei Mal den World Fantasy Award verliehen bekommen. Zusammen mit Christopher Tolkien hat er das »Silmarillion« herausgegeben. »Im Schatten des Himmels« wurde mit dem Sunburst Award als »Bester Roman des Jahres« sowie mit dem Prix Elbakin als »Bester Fantasy-Roman des Jahres« ausgezeichnet.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
19%
14%
16%
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81%
69%
52%
100%
58%
24%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
79%
100%
100%
100%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam100%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex100%
Mittel0%
Poetisch (100%)

Beiträge

8
Alle

Kam leider nach über 200 Seiten immer noch nicht in Fahrt. Es ist ein Low-Fantasy-Roman (was ich vorher nicht wusste) und das merkt man auch. Die fantastischen Elemente sind so gut wie nicht vorhanden, es ist eher ein historischer Roman. Im Buch geht es eher um zwischenmenschliches Verhalten, Interaktionen untereinander und was sie in der Handlung bewirken können. Mir hat da leider die Action gefehlt, obwohl das Setting des Buches - China während der Tang-Dynastie - sehr interessant ist. Da ich glaube, dass das Buch trotzdem toll für Leute ist, die es etwas ruhiger mögen, gebe ich noch 3 Sterne, aber ich bin leider die falsche Zielgruppe.

4

Politisch orientierte historical fiction in asiatischem Setting.

"Jede einzelne Geschichte trägt viele weitere in sich, im Vorbeigehen vermerkt, angedeutet, gänzlich übersehen. Jeder Lebensweg kennt Gabelungen, manche sind wichtig (wenn auch nur für eine Einzelperson), und jede einzelne dieser Gabelungen steht für eine andere Geschichte." Guy Gavriel Kay liefert uns mit seinem Roman "Im Schatten des Himmels" historical fiction, die von Chinas Tang-Dynastie inspiriert wurde. Übersetzt wurde das Ganze aus dem Englischen von Birgit Maria Pfaffinger und Ulrike Brauns. Im Zentrum der Geschichte steht der Kriegermönch Shen Tai. Nach dem Tod seines Vaters, dem geschätzten General Shen Gao, muss Tai eine zweijährige Trauerzeit einhalten. Normalerweise muss diese zu Hause im Kreis der Familie verbracht werden, doch Tai bat um die Erlaubnis diese, in Gedenken an seinen Vater, in Kuala Nor, dem Schlachtfeld am See in den Bergen, zu verbringen und die Toten dieser Schlacht zu beerdigen, damit die Geister ihren Frieden finden. Und zwar die Toten beider Seiten, denn auf diesem Schlachtfeld ist nicht zu unterscheiden wer seine eigenen Leute sind und wer Tagure ist. Aus Dankbarkeit erhält er von der Jadeprinzessin der Taguren zweihundertfünfzig der erlesenen und seltenen sardianischen Pferde. Dieses Geschenk macht Tai von einer Sekunde zur anderen zu einem der mächtigsten Männer in Kitai. Was bedeutet, dass er am kaiserlichen Hof nun jemand ist. Und ehe Tai es sich versieht, ist er inmitten von Intrigen gegangen. "Wir verabschieden uns von Volksglauben und Legenden, wenn die Welt der Erwachsenen unser Leben für sich beansprucht." "Im Schatten des Himmels" ist für mich ein solider Roman in einem wirklich tollen Setting. Kay hat definitiv geschafft, dass ich mich beim Lesen im Reich der Mitte wiederfinde, was seinen großartigen Beschreibungen, der speziellen Prosa und dem Touch altem Volksglaubens, die die asiatische Mentalität gut rüberbringen, zu verdanken ist. Auch sprachlich konnte Kay mich überzeugen. So finden sich sehr viele wunderschöne Formulierungen im ganzen Buch, die ich oft auch zwei-, dreimal gelesen habe, um sie mir auf der Zunge zergehen zu lassen. Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich viele von ihnen ganz gern mochte. Allerdings hat Kay es im Verlauf der Geschichte nicht geschafft, dass ich mich ihnen verbunden fühle. Dass ich mit ihnen mitfieber, hoffe und leide. Hierfür fehlte mir einfach die Nähe, die ich durch die von Kay geschaffene Distanz nicht aufbauen konnte. Was mir an dem Roman neben dem Setting auch sehr gefallen hat, war das Machtgefüge, die Intrigen, mit ihren kunstvollen Konversationen. Der Roman ist geprägt von politischem Kalkül, Ehre, Loyalität, Verrat und Liebe. Auch mochte ich die Passagen, in denen ein wenig auf den alten chinesischen Volksglauben eingegangen wird: die Geister der Toten, die Fuchsgeister und die Schamanen der Steppe. Doch auch hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. So gab es ziemlich zu Beginn eine Szene mit den Geistern des Schlachtfeldes, die mir sehr gefallen hat und mich hat hoffen lassen, dass das Ganze eine größere Bewandnis hat, ebenso der Fuchsgeist. Doch leider habe ich da vergebens gehofft. Allerdings hat es der Autor definitiv geschafft mich am Ende zu überraschen, einige Dinge, die sich zum Ende ereigneten, hätte ich so nicht erwartet. Abschließend kann ich sagen, dass es ein wirklich gutes uns solides Buch ist, dass mit seinem asiatischen Setting, politischer Raffiniesse und höfischen Intrigen punktet und mich auch durchaus gut unterhalten hat. Doch emotional berührt hat mich Guy Gavriel nicht und das macht halt den Unterschied zwischen einem 4 Sternebuch und einem 5 Sternebuch aus.

Politisch orientierte historical fiction in asiatischem Setting.
4

𝐈𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐭𝐭𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐬 𝐇𝐢𝐦𝐦𝐞𝐥𝐬 ist das erste Buch von Guy Gavriel Kay, das ich gelesen habe. Dieser kanadische Schriftsteller gilt im Bereich 𝘏𝘪𝘴𝘵𝘰𝘳𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦 𝘍𝘢𝘯𝘵𝘢𝘴𝘺𝘭𝘪𝘵𝘦𝘳𝘢𝘵𝘶𝘳 als gesetzt und da ich dieses Subgenre sehr liebe, war es Zeit für eine Bekanntschaft mit Mr. Kay. In dieser Geschichte erleben wir eine alternative chinesische Geschichte inspiriert von der Tan-Dynastie. Im Zentrum steht Shen Tai, der sich nach dem Tod des Vaters in die Einsamkeit zurückzieht und dort 2 Jahre lang die tausenden Toten einer einst grossen Schlacht beerdigt. Und dabei ist ihm völlig egal, welcher Seite die Toten einst angehörten. Zum Dank erhält er von einer mächtigen Prinzessin 250 sardianische Pferde, womit er von heute auf morgen unermesslich reich geworden ist. Schon bald wird diese Schenkung Ereignisse in Gang setzen, die die politische Landschaft komplett verändern werden... Dieses Buch las sich sehr schön. Guy Gavriel Kay kann wirklich mit Worten umgehen und er hat es gut geschafft, uns die Mentalität dieser Menschen zu vermitteln. Der Plot selbst hatte hier und da Schwächen. Am meisten störte mich, dass der Hauptprota Tai eine zu passive Rolle hat. Ab dem Geschenk der Pferde wurde er quasi nur noch von den Ereignissen mitgerissen und das war mir für einen Hauptcharakter zu dürftig. Ansonsten war es aber interessant und daher durch für Histofans empfehlenswert.

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5

"Im Schatten des Himmels" ist ein chinesisch angehauchter Fantasyroman.

Allerdings gibt es hier keine richtige Magie oder wundersame Tierwesen und der fantastische Anteil ist sehr gering. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb mich das Buch so fesseln konnte. Beim Lesen hatte man das Gefühl, dass es ein historischer Roman ist, auch wenn Figuren und Länder frei erfunden waren. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit hat er mir richtig gut gefallen. Genauso ging es mir auch mit den Charakteren. Sie sind oft ziemlich nüchtern beschrieben, aber ihre Handlungen und ihre Entwicklungen haben sie nahbar gemacht und vor allem authentisch. Es gab sehr viele Perspektiven, aber jeder Perspektivwechsel war klar erkennbar und haben geholfen einen Überblick über die verschiedenen Handlungsstränge zu bekommen. Insgesamt war es erfrischend anders, was vor allem an dem Schreibstil und der Atmosphäre lag. Empfehlenswert.

4

Eine fantastisch, historische Geschichte bestehend aus dem Vorbild der Altchinesischen Tangdynastie mit einer ordentlichen Prise Game of thrones. Die Erzählung mit ihrer verworrenen und am Ende teils dramatischen Handlung hat mich in der Tat an den Epos von Game of Thrones erinnert. Viel mehr is das Buch allerdings eine fantastische Reise durch das China vor etwa 1400 Jahren zur Zeit der großen Mauer und dem Handel auf der Seidenstraße. Die Handlung selbst zieht sich für meinen Geschmack leider etwas lange dahin bis es zum hauptsächlichen Punkt kommt. Die weiteren Schicksale der Hauptcharaktäre werden dann leider schnell und unspektakulär abgearbeitet. Dennoch eine tolle und schön zu lesende Geschichte die allerdings nur 4 von 5 🌟 erhält. Den zweiten Teil (scheint unabhängig vom Ersten) werde ich ziemlich sicher trotzdem lesen. 😀

2

Ein weiterer Abbruch :( Leider muss ich es abbrechen, da mir der Erzählstil zu trocken ist. Staubtrocken. Obwohl die Welt echt interessant ist (spielt im alten China mit alten Sagen usw also sehr nice) konnte der Autor mich leider gar nicht abholen. Der Schreibstil ist gut, schon beinahe sehr gut, aber seine Art zu Erzählen, ist für mich leider sehr trocken und erinnerte mich diesbezüglich etwas an HdR. Echt sehr sehr seeeehr schade

4

Auch wenn es hier Intrigen hat, (kleine) Kämpfe vorkommen und um Machtspiele geht, ist der nur verkaufsfördernd gedachte Vergleich mit Game of Thrones nicht nur absolut unnötig sondern auch falsch. Wer GoT erwartet, wird hier enttäuscht werden. Wer aber offen für etwas neues ist, den erwartet eine schön erzählte Geschichte mit Fantasy-Elementen, die nie langweilt und erfreulicherweise auch abgeschlossen ist (in einer Veröffentlichungszeit, wo fast nur noch Trilogien erscheinen auch mal ganz angenehm). Mit Kitai hat der Autor zudem einen interessanten Schauplatz für seine Geschichte ausgesucht. Mehr historische Details hätten mich gefreut und dann auch den fünften Stern gebracht.

5

I have chosen well for my 600th book :) review soon

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