Im Bann der Quelle

Im Bann der Quelle

Taschenbuch
4.01
SchuleFantastischLiebesgeschichteGeheimnis

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Die magische Quelle sorgt dafür, dass Luise und ihre Freunde alles haben können, was sie sich wünschen. Aber dafür zahlen sie einen hohen Preis: Der Rat von Südental regelt das Leben aller Dorfbewohner. Freundschaften außerhalb Südentals sind streng verboten. Und niemand darf Südental den Rücken kehren. Mysteriöse Todesfälle ereignen sich, wann immer jemand die Regeln der Quelle missachtet. Luise passt sich an - bis ein Neuer an ihre Schule kommt: Leander. Versehentlich liest sie seine Gedanken und auf einmal schlägt ihr Herz Purzelbäume. Sie muss sich entscheiden: zwischen dem Leben, das sie kennt, und ihrer großen Liebe... Luxus oder Freiheit – was würdest du wählen? (aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Romans „Das Geheimnis der Quelle“ von Karin Marold)

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
344
Preis
12.99 €

Autorenbeschreibung

Karin Spieker lebt mit ihrem Mann bei Paderborn. Nach einem Studium der Literatur- und Medienwissenschaften arbeitete sie im PR-Bereich und als Werbetexterin. Irgendwie geschrieben hat Karin Spieker schon immer: In ihrer Kindheit waren es lustige Gespenster-Geschichten für die kleinen Geschwister, in der Jugend hat sie ausufernd Tagebuch geführt und seitenlange Briefe an die beste Freundin verfasst. Die Autorin sammelte zunächst Erfahrung als Selfpublisherin. Außerdem veröffentlichte sie einige Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Heute schreibt Karin Spieker romantische Komödien. Wenn sie nicht schreibt oder Freunde trifft, macht sie Musik. Sie spielt seit früher Kindheit Klavier und Gitarre, außerdem singt sie in einem A-cappella-Ensemble und leitet einen evangelischen Kirchenchor.

Beiträge

1
Alle
4

Ich durfte auch dieses Buch wieder in einer tollen Leserunde auf Lovelybooks lesen. Herzliche Dank dafür. :) Die Geschichte hat einen angenehmen Schreibstil der sich leicht und schnell lesen lässt und einen guten Einstieg ins Buch gibt. Das Buch ist durch den lockeren Schreibstil deshalb auch eine angenehme Fantasylektüre für zwischendurch, wenn man einige düstere Passagen auslässt. Das Buch hat eine unglaublich tolle Grundidee und das System, das darauf aufgebaut wurde, mit dem verschlossenen Dorf und den speziellen Regelungen finde ich gut gelungen. Da wurde wirklich viel hineingesteckt und überlegt und ich fand es grossartig. Ein grosses Plus dafür. :) Das Dorf scheint natürlich wie der Himmel auf Erden für die Personen und es hat definitiv seine guten Seiten an sich, die man auch gut mitbekommt, obwohl Luise selbst eher gegen ihre Gabe ist. Man kann somit auch den Konflikt sehen, der entsteht, denn man bekommt sowohl die Guten als auch die schlechten Seiten zu sehen. Dies wird vorallem gut ausgewogen, durch die verschiedenen Ansichten von Luise und ihrer besten Freundin Sina. Sina ist von der Gabe anfangs begeistert und stellt die gute Seiten der Gabe dar, während Luise zweifelt. Dennoch mochte ich beide Charaktere von Anfang an gerne, den jede hat auf ihre Weise recht. Sina ist trotz allem nämlich eine wunderbare Freundin und die Geheimnisse, denen sie auf die Schliche kommt, ändern das auch nicht. Der Konflikt der entsteht finde ich gut erzählt. Es ist hier wirklich ein wenig wie ein Schneeballprinzip. Angefangen mit einem Liebesbeziehung, die nicht sein darf, kommt Luise dem Dorfgeheimnis auf die Spur und versucht dagegen etwas zu unternehmen. Das wurde alles sehr gut dargestellt. :) Jedoch ging die Sache mit der Beziehung dann doch viel zu schnell voran und wirkt überstürzt. Es ist zwar süss, wie Leander sie zu unterstützen versucht in jeder Situation aber die Gefühle zwischen ihnen wurden kaum aufgebaut und innert einer Woche scheinen sie zusammen zu sein. Hier ist ein typischer Fall von Insta-Love zu sehen. Ich kann bis zu einem gewissen Grad verstehen, warum es so ist, denn die Geschichte muss ja auch vorankommen und kann nicht das halbe Buch damit verbringen, eine Beziehung aufzubauen, aber schade finde ich es trotzdem ein wenig. Was mir ebenfalls weniger gefallen hat, ist das etwas überstürzte und offene Ende. Es wird alles gut aufgebaut, aber plötzlich ist man beim letzten Kapitel und Luise ist noch nicht einmal im Dorf angekommen, um über das Geheimnis zu berichten. Da bekam ich leider schon schlechte Vorahnungen. Dann kommt noch hinzu, dass das Ende danach relativ offengelassen wurde. Die Leute aus dem Dorf haben nie erfahren, was hinter dem Rat steckt und haben nun einfach keine Gabe mehr und obwohl das Dorf kurz nach dem Verlust der Gabe in komplettes Chaos gestürzt ist, ist nun alles wieder in Ordnung und es öffnet sich für andere. Kommen da denn nicht Fragen auf, wieso auf einmal nachdem es immer isoliert war? Dazu kommt die Frage, was denn nun genau mit dem Kelch ist? Er ist noch da und sicher versteckt, aber warum? Luise hofft, dass sie ihn irgendwann für gute Zwecke benutzen könnte, aber mehr wird leider auch nicht gesagt. Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich sehr gut gefallen hat. Es hat eine tolle Grundidee die auch gut und verständlich ausgebaut wurde und der Schreibstil lässt einem locker durch die Geschichte kommen. Es gibt jedoch einige Punkte, die einen gewissen Ausbau benötigt hätten und dann wäre das Buch perfekt für mich gewesen. Trotzdem hat das Buch von mir klare vier von fünf Sterne definitiv verdient.

Beitrag erstellen