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Ichi The Killer 1

3,9(33)
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Über das Buch

Ichi ist eine Heulsuse, wie sie im Buche steht. Doch ganz gleich, was auch geschieht, er versucht stets, sein Lächeln nicht zu verlieren – denn wenn Ichi erst einmal in Tränen ausbricht, wird er zur blutrünstigen Killermaschine. Mit seinen außergewöhnlichen Kampfsport-Skills und einer Klinge in seiner Schuhsohle metzelt er sich durch die Gangster-Szene von Kabukicho. Doch das bleibt nicht unbemerkt: Als der Yakuza-Boss Anjo spurlos verschwindet, tritt der sadomasochistische Kakihara auf den Plan. Und der eröffnet sofort die Jagd auf Ichi …
ISBN9783757306502
VerlagManga Cult
Erscheinungsdatum16.05.26
Seitenzahl216

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • narrenkaiser
    narrenkaiser

    41 Follower

    4,0

    Ein Manga der es in sich hat!

    Erstmal gesamt… fand ich den Manga nicht schlecht 👌🏼 Ich lese im Mangabereich viel Fantasy, da ist sowas mal ne echte Abwechslung. Da er ab 18 ist, ist er recht gewaltsam, sexuelle Themen werden angesprochen und auch die Figur Ichi wirkt echt verstörend. 😅 Storytechnisch (spoilerfrei) geht es um Ichi (wer hätts gedacht) der als Killer Aufträge erledigt. Um diese zu erfüllen nutzt er seine spezielle Kampfkunst. Durch einen „Job“ gerät er an die Yakuza, die dann Jagd auf ihn macht. Gezeichnet ist der Manga stark 👌🏼 Ich würde ihn empfehlen und einfach sagen: Reinlesen!

    17. Apr. 2026

  • tsukiyo
    tsukiyo

    59 Follower

    4,0

    Mit Ichi the Killer bringt Manga Cult einen der berüchtigtsten und kompromisslosesten Manga von Hideo Yamamoto (u.a. Homunculus) auf Deutsch heraus. Schon die ersten Kapitel ziehen einen in diese kaputte, brutale und gleichzeitig faszinierende Unterwelt hinein. Yamamoto schafft es unglaublich gut, Tokio wie einen heruntergekommenen Albtraum wirken zu lassen, voller Gewalt, Angst und gestörter Persönlichkeiten. Besonders Kakihara sticht dabei sofort heraus. Selten hat mich ein Charakter gleichzeitig so abgestoßen und trotzdem so interessiert. Seine extreme Art, seine Selbstverletzungen und diese fast schon krankhafte Suche nach Schmerz machen jede Szene mit ihm intensiv und unberechenbar. Und dann ist da natürlich Ichi selbst. Anfangs wirkt er eher wie ein verängstigter, zerbrochener Junge, doch sobald die Gewalt aus ihm herausbricht, kippt die Stimmung komplett. Gerade dieser Kontrast macht die Figur so verstörend. Die Art, wie Yamamoto seine psychischen Abgründe darstellt, sorgt dafür, dass die Gewalt nie einfach nur „cool“ wirkt, sondern immer unangenehm und bedrückend bleibt. Was mich an Band 1 besonders überrascht hat, war die Atmosphäre. Trotz der extremen Brutalität steckt unglaublich viel Spannung und psychologische Tiefe in der Geschichte. Man merkt schnell, dass hier nicht einfach nur geschockt werden soll. Hinter all dem Wahnsinn steckt eine düstere Charakterstudie über Trauma, Sadismus, Einsamkeit und zerstörte Menschen. Auch zeichnerisch ist der Band unglaublich stark. Die Gesichter wirken roh, realistisch und teilweise richtig verstörend, wodurch die emotionale Wirkung vieler Szenen noch härter trifft. Vor allem die Gewaltausbrüche sind intensiv inszeniert, ohne übertrieben stylisch zu wirken. Natürlich ist Ichi the Killer definitiv nichts für jeden. Der Manga ist brutal, explizit und psychisch stellenweise sehr unangenehm. Aber genau dadurch entfaltet Band 1 eine Sogwirkung, die man kaum ignorieren kann. Wer düstere Seinen-Manga mit kompromissloser Atmosphäre und komplexen Figuren mag, bekommt hier einen absoluten Ausnahme-Titel.

    6. Mai 2026

  • chrisselnator
    chrisselnator

    125 Follower

    4,0

    Ein etwas anderer Killer

    Bei Ichi the Killer geht es um besagte Ichi, dieser ist eher unscheinbar und fängt direkt an zu weinen, wenn er jemanden töten muss, da ihn das an seine Zeit als Mobbing Opfer erinnert. Konträr dazu geht ihm aber auch Fett einer ab, wenn er in solche Situationen gerät. So kommt es also zustande, dass eine kleine Gangster-Truppe, Ichi , beauftragt, den Boss einer Yakuza-Gruppe umzulegen. Das klappt auch alles super und die Jungs räumen hinter ihm auf bis auf eine 1 aus Blut die übersehen wurde. Dabei kriegen wir auch viel von der Yakuza Gruppe mit und an expliziter Brutalität wird auch nicht gespart. Ebenfalls geht es auch viel um die Gewalt und Businesses der Yakuza also nix für Leute die sowas nicht abkönnen. Mir hat Band eins durchaus gefallen und die Reihe wird weiter gelesen. Auch wenn man beim Zeichenstil noch nicht wirklich merkt, dass sowohl Ichi the Killer als auch Homunculus vom gleichen Mangaka sind. Allerdings bei der Weirdness.

    Ein etwas anderer Killer

    23. März 2026

3 von 9 Rezensionen

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