Ich wußte nie, was mit Vater ist
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Beschreibung
Auf extreme Belastungen – an der Front, auf der Flucht, im KZ – reagieren Erwachsene durch «psychische Zentralisation». Mit diesem Begriff faßt Schmidbauer die seelischen Folgen für Menschen, deren normaler Reizschutz längere Zeit überfordert wird. Ihre Phantasie- und Gefühlstätigkeit wird eingeschränkt auf das lebensnotwendige Minimum. Die Anstrengungsbereitschaft und das Interesse für alles, was nicht mit dem unmittelbaren physischen Überleben zu tun hat, nehmen ab. Vergangenheit und Zukunft werden belanglos.
Im Krieg ist chronische Traumatisierung die Regel. Posttraumatisch führt die Zentralisation zu seelischen Verhärtungen, die verhindern sollen, daß schmerzhafte Erlebnisse das Ich erneut überschwemmen.
Wolfgang Schmidbauer beginnt mit zwei erschütternden Fallgeschichten aus seiner Praxis. Er diskutiert daran die verschiedenen psychischen Deformationen durch Traumatisierung im Krieg und ihre oft rätselhaft verschlüsselten Folgen für die Nachkommen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Wolfgang Schmidbauer wurde 1941 geboren. 1966 promovierte er im Fach Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München über «Mythos und Psychologie». Er lebt in München und Dießen am Ammersee, hat drei erwachsene Töchter und arbeitet als Psychoanalytiker in privater Praxis.Neben Sachbüchern, von denen einige Bestseller wurden, hat er auch eine Reihe von Erzählungen, Romanen und Berichten über Kindheits- und Jugenderlebnisse geschrieben. Er ist Kolumnist und schreibt regelmäßig für Fach- und Publikumszeitschriften.Außerdem ist er Mitbegründer der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik.
Beschreibung
Auf extreme Belastungen – an der Front, auf der Flucht, im KZ – reagieren Erwachsene durch «psychische Zentralisation». Mit diesem Begriff faßt Schmidbauer die seelischen Folgen für Menschen, deren normaler Reizschutz längere Zeit überfordert wird. Ihre Phantasie- und Gefühlstätigkeit wird eingeschränkt auf das lebensnotwendige Minimum. Die Anstrengungsbereitschaft und das Interesse für alles, was nicht mit dem unmittelbaren physischen Überleben zu tun hat, nehmen ab. Vergangenheit und Zukunft werden belanglos.
Im Krieg ist chronische Traumatisierung die Regel. Posttraumatisch führt die Zentralisation zu seelischen Verhärtungen, die verhindern sollen, daß schmerzhafte Erlebnisse das Ich erneut überschwemmen.
Wolfgang Schmidbauer beginnt mit zwei erschütternden Fallgeschichten aus seiner Praxis. Er diskutiert daran die verschiedenen psychischen Deformationen durch Traumatisierung im Krieg und ihre oft rätselhaft verschlüsselten Folgen für die Nachkommen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Wolfgang Schmidbauer wurde 1941 geboren. 1966 promovierte er im Fach Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München über «Mythos und Psychologie». Er lebt in München und Dießen am Ammersee, hat drei erwachsene Töchter und arbeitet als Psychoanalytiker in privater Praxis.Neben Sachbüchern, von denen einige Bestseller wurden, hat er auch eine Reihe von Erzählungen, Romanen und Berichten über Kindheits- und Jugenderlebnisse geschrieben. Er ist Kolumnist und schreibt regelmäßig für Fach- und Publikumszeitschriften.Außerdem ist er Mitbegründer der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und der Gesellschaft für analytische Gruppendynamik.



