Ich werde wieder sein, wenn Menschen sind

Ich werde wieder sein, wenn Menschen sind

Buch

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Beschreibung

„Alle Dichtung ist von Anbeginn her Sprache“, lautete die Maxime, von der der österreichische Lyriker Josef Weinheber (1892–1945) ausging. „Gestaltung“ wollte er zum „einzigen Prinzip der Kunst“ erhoben wissen. Sein später Ruhm, den er für ein „Missverständnis“ hielt, brachte ihn in Verwicklungen mit dem NS-Regime. Aus Anlass des 125. Geburtstags legt das Buch eine vielschichtige Auswahl aus dem Gesamtwerk Weinhebers vor – mit Schwerpunkten auf den legendären Konzeptsammlungen von „Adel und Untergang“ (1934) und „Wien wörtlich“ (1935) bis „Hier ist das Wort“ (1944/47). Ein Anhang bringt interessante Proben aus der frühen Schaffensperiode und dokumentiert in politischem Auftrag entstandene Festgedichte der Spätzeit.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Buch
Seitenzahl
352
Preis
22.50 €

Autorenbeschreibung

Josef Weinheber, 1892–1945, Sohn kleiner Leute aus Wien-Ottakring, Waisenhauszögling und Postoffiziant, begann 1912 Gedichte zu schreiben und erzielte nach Jahren im Abseits mit den Büchern „Adel und Untergang“ (1934) und „Späte Krone“ (1936) sowie der satirischen Sammlung „Wien wörtlich“ (1935) große Erfolge. Da Weinheber sich auf den Nationalsozialismus eingelassen hatte, dem er geistig durchaus fern stand, geriet er nach dem „Anschluss“ Österreichs in schwere Gewissensnöte. Kurz vor dem Ende des Krieges erlag er in seinem Landhaus in Kirchstetten einer Überdosis Morphium.