Blick ins Buch
Romane
Ich habe in Ascot nie an seinem Ohr geknabbert
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Über das Buch
Wiegmann greift auf die literarische Tradition der lukianischen Gespräche zurück, welche ja fiktive Unterhaltungen bekannter Persönlichkeiten darstellen, und nutzt diese erdachten Gespräche wie auch Lukian zur satirischen Pointierung und Erhellung von Charakteren und Sachverhalten. Von Papst Benedikt und Queen Elizabeth spannt sich der Bogen über Jürgen Habermas, Walter Jens, Marcel Reich-Ranicki (der seinerseits unter anderem Grass kommentiert!) bis hin zu einem entlarvenden Gespräch mit einem Nobelpreisträgerjury-Mitglied. Notabilitäten sind Personen der Öffentlichkeit und müssen sich auch an dem messen, was sie in aller Öffentlichkeit von sich gegeben haben. Wiegmann verbindet solcherart authentische Äußerungen (sind als Kursivdruck immer kenntlich!) mit Anekdotischem aus dem Privatleben, teils dem Leser schon vertraut, teils erfunden und sozusagen zur Kenntlichkeit verändert. So mag denn mit Verlaub das alte lateinische Sprichwort zitiert sein: „Ridentem reperire verum quid vetat?“ (Was steht dem entgegen, mit einem Lächeln die Wahrheit zum Vorschein zu bringen?)
ISBN9783852512983
Verlagnovum Verlag
Erscheinungsdatum31.01.08
Haupt-GenreRomane
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis16.90 €
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