Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Amanda Svensson, geboren in Malmö, ist eine der bekanntesten Journalistinnen Schwedens und für ihre Romane vielfach preisgekrönt. »Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt« ist ihr erstes Buch, das in Deutschland erscheint.
Beiträge
>>Er spielt, er wäre Wladimir Majakowski und ich Lilja Brik. So beginnt das Spiel. Wenn etwas kaputtgeht, bin ich schuld. Wenn jemand stirbt – dito.<< „Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt“ von Amanda Svensson ist ein sehr spezielles Werk würde ich mal sagen. Allein durch die Tatsache, dass wir die richtigen Namen von Ihr und von Ihm nicht erfahren hielt sich durchweg für mich als Leser eine gewisse Distanz zur Geschichte. Einher ging damit eben auch eine gewisse Kälte, die gerade diese Spielchen die Er nur zu gern mit Ihr spielt für mich persönlich noch bedrückender machten. Begleitet wird diese Geschichte von einem lyrischen Aspekt, den Er ausnutzt um Sie mehr und mehr zu besitzen. Anfangs viel es mir schon etwas schwer in die ganze Geschichte reinzukommen, denn manches muss man als Leser erst durchschauen, ehe man es zuordnen bzw. verstehen kann, zumindest ging es mir so. Letztlich übte dieses Buch einen gewissen Sog aus, so kompliziert es auch teilweise für mich als Leser war und alles in allem war es mal etwas anderes und ein Buch, was mich doch mit vielen Gedanken zurück ließ.
Mir fällt es gerade schwer dieses Buch zu bewerten. Die Geschichte ist in meinen Augen keine leichte Kost. Und anfangs hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, doch plötzlich war ich drin und musste es unbedingt zu Ende lesen. Um was geht es eigentlich in der Geschichte? Auch dies ist schwierig in wenigen Worten zu fassen. Die Protagonistin die verschiedene Namen hat (Lilja, Silvia, Viv und Mary) besucht eine Akademie und ist eher eine stille und ruhige Person, die dennoch Anschluss sucht und sich wünscht geliebt zu werden. Dadurch kommt es beim Leser eine Distanz die bei dieser Thematik auch notwendig ist. Und nein es geht hier sicherlich nicht um eine Romanze. Dann trifft sie ihn und aus den anfänglichen Küssen wird dann noch mehr und die Protagonistin erkennt erst zu spät mit wem sie sich da eingelassen hat, sodass sie ohne Hilfe nicht mehr aus dem Verhältnis von ihm ausbrechen kann. Erst als sie Ilse (ein toller Charakter) kennenlernt, hat sie wieder Hoffnung gefunden. Hier geht um die Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit, um psychische Abhängigkeit und um Macht. Ich habe nicht verstanden warum sie einfach nicht gegangen ist, denn er ist mehr Schein als Sein und aufgrund seines wirklich merkwürdigen und unnormalen Verhalten hätte ich längst einen Bogen drum gemacht. Aber genau das ist was auch Thematik ist in diesem Buch, wie man sich von einem Menschen psychisch so abhängig machen kann. Wie schon oben erwähnt, es ist keine leichte Lektüre und das Schicksal der Protagonistin ist mehr als nur schrecklich. Ein Buch was ich definitiv empfehlen kann.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Amanda Svensson, geboren in Malmö, ist eine der bekanntesten Journalistinnen Schwedens und für ihre Romane vielfach preisgekrönt. »Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt« ist ihr erstes Buch, das in Deutschland erscheint.
Beiträge
>>Er spielt, er wäre Wladimir Majakowski und ich Lilja Brik. So beginnt das Spiel. Wenn etwas kaputtgeht, bin ich schuld. Wenn jemand stirbt – dito.<< „Ich habe dir immer über alles die Wahrheit gesagt“ von Amanda Svensson ist ein sehr spezielles Werk würde ich mal sagen. Allein durch die Tatsache, dass wir die richtigen Namen von Ihr und von Ihm nicht erfahren hielt sich durchweg für mich als Leser eine gewisse Distanz zur Geschichte. Einher ging damit eben auch eine gewisse Kälte, die gerade diese Spielchen die Er nur zu gern mit Ihr spielt für mich persönlich noch bedrückender machten. Begleitet wird diese Geschichte von einem lyrischen Aspekt, den Er ausnutzt um Sie mehr und mehr zu besitzen. Anfangs viel es mir schon etwas schwer in die ganze Geschichte reinzukommen, denn manches muss man als Leser erst durchschauen, ehe man es zuordnen bzw. verstehen kann, zumindest ging es mir so. Letztlich übte dieses Buch einen gewissen Sog aus, so kompliziert es auch teilweise für mich als Leser war und alles in allem war es mal etwas anderes und ein Buch, was mich doch mit vielen Gedanken zurück ließ.
Mir fällt es gerade schwer dieses Buch zu bewerten. Die Geschichte ist in meinen Augen keine leichte Kost. Und anfangs hatte ich wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen, doch plötzlich war ich drin und musste es unbedingt zu Ende lesen. Um was geht es eigentlich in der Geschichte? Auch dies ist schwierig in wenigen Worten zu fassen. Die Protagonistin die verschiedene Namen hat (Lilja, Silvia, Viv und Mary) besucht eine Akademie und ist eher eine stille und ruhige Person, die dennoch Anschluss sucht und sich wünscht geliebt zu werden. Dadurch kommt es beim Leser eine Distanz die bei dieser Thematik auch notwendig ist. Und nein es geht hier sicherlich nicht um eine Romanze. Dann trifft sie ihn und aus den anfänglichen Küssen wird dann noch mehr und die Protagonistin erkennt erst zu spät mit wem sie sich da eingelassen hat, sodass sie ohne Hilfe nicht mehr aus dem Verhältnis von ihm ausbrechen kann. Erst als sie Ilse (ein toller Charakter) kennenlernt, hat sie wieder Hoffnung gefunden. Hier geht um die Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit, um psychische Abhängigkeit und um Macht. Ich habe nicht verstanden warum sie einfach nicht gegangen ist, denn er ist mehr Schein als Sein und aufgrund seines wirklich merkwürdigen und unnormalen Verhalten hätte ich längst einen Bogen drum gemacht. Aber genau das ist was auch Thematik ist in diesem Buch, wie man sich von einem Menschen psychisch so abhängig machen kann. Wie schon oben erwähnt, es ist keine leichte Lektüre und das Schicksal der Protagonistin ist mehr als nur schrecklich. Ein Buch was ich definitiv empfehlen kann.






