Ich bin Fagin

Ich bin Fagin

Hardcover
4.03
Viktorianisches ZeitalterAntisemitismusEin Vertrag Mit GottThe Spirit

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Moses Fagin, der „Jude“ aus Oliver Twist, sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Empört darüber, wie Charles Dickens ihn in seinem Buch dargestellt hat, erzählt er ihm seine Lebensgeschichte. Als Sohn böhmischer Immigranten wuchs er in den Slums von London auf. Sein Vater brachte ihm bei, wie man sich mit krummen Geschäften und Betrügereien durchschlägt. Als Fagins Eltern starben, nahm ihn der wohlhabende Geschäftsmann Eleazer Salomon als Diener auf. Bei ihm lernte Moses eine andere Seite jüdischen Lebens kennen. Doch auch in der Oberschicht musste er gegen Vorbehalte und Diskriminierung ankämpfen. Comic-Altmeister Will Eisner macht Fagin in seiner Graphic Novel zur Hauptfigur und entwirft dessen Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des viktorianischen Zeitalters. Fagin wird dadurch zu einem mehrdimensionalen Charakter, der mit Oliver-Twist-Autor Charles Dickens streitet und ihn mit dem Problem des Antisemitismus in der Literatur konfrontiert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Comics
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
136
Preis
20.60 €

Beiträge

2
Alle
3

„BLEIBT DOCH EIN WENIG, MR DICKENS, DER ALTE FAGIN WILL EUCH ERZÄHLEN, WIE ER WIRKLICH WAR UND WIE SICH ALLES ZUGETRAGEN HAT!!“ Fagins Leben weist Parallelen zu Olivers auf und bildet die Vorgeschichte zum bekannten Stoff, der ebenfalls Bestandteil dieser Graphic Novel ist.

4

This is the story of one of the characters of Charles Dickens' "Oliver Twist" which the said character has set out to make known to look less bad than he was made out to be. Will Eisner's style of drawing here felt a little Disneyish to me, while the story felt a little too didactic in its purpose. Of course it is important to explain why the antisemitic representation of Fagin in Dickens' novel is (while not surprising in historical context) worthy of criticism and discussion. But this felt a little too "in your face" - which often doesn't achieve the dessired effect.

Beitrag erstellen