Hyddenworld
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Beschreibung
Einst vor vielen Jahrhunderten schuf der Schmied Beornamund eine sagenumwobene Brosche aus Glas und Metall, die er aus Zorn und Schmerz über den Tod seiner Geliebten in tausend Stücke schlug. In ihren Scherben ist etwas vom Feuer des Universums bewahrt, und erst wenn der letzte Mosaikstein der Brosche gefunden ist, werden die Menschen und das Volk der kleinen Hydden ihr Schicksal meistern.
Als Jack, der für einen Hydden zu groß geraten ist, bei den Menschen auftaucht, mit einem feinen ledernen Rucksack auf dem Rücken, lebt eine alte Prophezeiung über das Schicksal von Hydden und Menschen wieder auf.
Band 2 »Der Sommer« kommt im Frühling 2013
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
William Horwood, geboren 1944 in Oxford, ist ein britischer Autor und Journalist. Er lebt und arbeitet in Oxford, in unmittelbarer Nähe von Tolkiens und C. S. Lewis’ Wohnstätten. Mit seinem Buch »Stein von Duncton« wurde er international bekannt.
Beiträge
Jack, ein Riese und doch nur ein kleiner Junge, hat eine große Wurd, also ein außergewöhnliches Schicksal: Er scheint der Auserwählte zu sein, auf den Hyddenwelt gewartet hat. Denn ein Riesengeborener soll es sein, der das Collier der Friedensweberin wieder mit Jahreszeiten füllt und so den Fortgang der Zeit sichert und damit natürlich wieder einmal die Welt rettet. Die Friedensweberin wandelt schon seit 1500 Jahren auf der Erde herum und sieht sich nun ihrem Ende gegenüber, doch erst muss ihre Schwester die Schildmaid gefunden werden. Auch hier spielt Jack keine unbedeutende Rolle. Doch natürlich wollen erst Gefahren bestanden (hier reicht die Spanne von Naturgewalten wie Feuer und Wasser bis zu bösen kleinen Fyrds), Freundschafts- und Liebesbande geknüpft und fremde Welten erkundet werden. Doch so fremd ist die Welt der Hydden gar nicht, denn diese kleinen Leute leben mitten unter uns, wir Menschen haben nur einfach irgendwann verlernt, sie zu sehen. Als ich das Buch zur Hand nahm, erwartete ich eine wundervolle und spannende Fantasy-Geschichte. Als Liebhaberin dieses Genres bin ich eigentlich schnell zu begeistern ;) Doch so richtig hat es Hyddenworld nicht geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Mit den Figuren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren, viele wirkten flach und nicht sehr aussagekräftig. Einzig mit Bedwyn Stort könnte ich es mir vorstellen, am Lagerfeuer in einem Henge zu sitzen ;) Gerade Jack und Katherine fand ich zu fad, teilweise sogar übertrieben nervig. Ebenso hätte ich gut und gerne auf den doch recht ausgiebig eingebauten Kitschfaktor verzichten können. Trotzdem wurden immer wieder spannende Szenen eingeflochten (z. B. im Saal der Jahreszeiten) und auch die doch recht kreativen Eigenheiten der Hyddenwelt und v. a. Brum verfolgte ich mit schmunzelndem Interesse :) Besonders toll fand ich die Idee der Barmherzigen Schwestern, die Henge als Portal und den Hochzeitsknoten. Insgesamt ist Hyddenworld leichte Fantasy für Zwischendurch und durchaus unterhaltsam, vor allem wenn man gerne noch eine Liebesgeschichte liest. Ein Eintauchen in die Fantasiewelt, wie ich sie von vielen anderen Büchern dieses Genres kenne, war mir allerdings nicht möglich, dafür wirkten einige Wendungen zu konstruiert, die Charaktere zu neutral und die Umgebung zu oberflächlich gezeichnet. Ob ich den Nachfolger lese...hm, ich bin mir nicht so sicher, wahrscheinlich einzig um zu erfahren, was aus Bedwyn Stort wird. Noch etwas Formales: Die Gestaltung des Buches hat mir super gefallen. Der Umschlag ist liebevoll und sehr hübsch designt, die einzelnen Teile des Buches sind klar abgegrenzt und mit einem wunderschönen Bild eingeleitet. Die vielen Druckfehler im Buch haben mich aber sehr gestört. Es hätte wohl intensiver gegengelesen werden müssen.
Nicht ganz ausgereift
Mir fehlte beim Lesen was... viel mehr Tiefe, mehr Charakterentwicklungen, etc. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr. Aber dennoch war das Buch nicht zufriedenstellend. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich die anderen Teile lesen werde. Die Beziehung der Hauptfiguren war für mich leider etwas kitschig und kritisch zugleich. Achtung Spoiler: Natürlich sind die füreinander bestimmt, da muss man halt auch keine Beziehungsarbeit leisten. Als Teenagereltern mit einem Baby in den Armen wieder zurückzukehren? Wer freut sich nicht darüber? Nicht echt, nicht real und ja selbst beim Genre Fantasy können Beziehungen, Handlungen und Persönlichkeiten was wahres haben. Manche Hergänge waren nicht logisch, sondern künstlich so hergeleitet, dass es am Ende einen Sinn ergeben muss. Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen, dass kann ich nicht leugnen und vielleicht, werden die nächsten Bände doch noch gelesen. So ein paar der Figuren habe ich in mein Herz geschlossen und wäre doch schade, wenn ich nicht wüsste, was aus denen wird.
Beschreibung
Einst vor vielen Jahrhunderten schuf der Schmied Beornamund eine sagenumwobene Brosche aus Glas und Metall, die er aus Zorn und Schmerz über den Tod seiner Geliebten in tausend Stücke schlug. In ihren Scherben ist etwas vom Feuer des Universums bewahrt, und erst wenn der letzte Mosaikstein der Brosche gefunden ist, werden die Menschen und das Volk der kleinen Hydden ihr Schicksal meistern.
Als Jack, der für einen Hydden zu groß geraten ist, bei den Menschen auftaucht, mit einem feinen ledernen Rucksack auf dem Rücken, lebt eine alte Prophezeiung über das Schicksal von Hydden und Menschen wieder auf.
Band 2 »Der Sommer« kommt im Frühling 2013
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
William Horwood, geboren 1944 in Oxford, ist ein britischer Autor und Journalist. Er lebt und arbeitet in Oxford, in unmittelbarer Nähe von Tolkiens und C. S. Lewis’ Wohnstätten. Mit seinem Buch »Stein von Duncton« wurde er international bekannt.
Beiträge
Jack, ein Riese und doch nur ein kleiner Junge, hat eine große Wurd, also ein außergewöhnliches Schicksal: Er scheint der Auserwählte zu sein, auf den Hyddenwelt gewartet hat. Denn ein Riesengeborener soll es sein, der das Collier der Friedensweberin wieder mit Jahreszeiten füllt und so den Fortgang der Zeit sichert und damit natürlich wieder einmal die Welt rettet. Die Friedensweberin wandelt schon seit 1500 Jahren auf der Erde herum und sieht sich nun ihrem Ende gegenüber, doch erst muss ihre Schwester die Schildmaid gefunden werden. Auch hier spielt Jack keine unbedeutende Rolle. Doch natürlich wollen erst Gefahren bestanden (hier reicht die Spanne von Naturgewalten wie Feuer und Wasser bis zu bösen kleinen Fyrds), Freundschafts- und Liebesbande geknüpft und fremde Welten erkundet werden. Doch so fremd ist die Welt der Hydden gar nicht, denn diese kleinen Leute leben mitten unter uns, wir Menschen haben nur einfach irgendwann verlernt, sie zu sehen. Als ich das Buch zur Hand nahm, erwartete ich eine wundervolle und spannende Fantasy-Geschichte. Als Liebhaberin dieses Genres bin ich eigentlich schnell zu begeistern ;) Doch so richtig hat es Hyddenworld nicht geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Mit den Figuren konnte ich mich nicht wirklich identifizieren, viele wirkten flach und nicht sehr aussagekräftig. Einzig mit Bedwyn Stort könnte ich es mir vorstellen, am Lagerfeuer in einem Henge zu sitzen ;) Gerade Jack und Katherine fand ich zu fad, teilweise sogar übertrieben nervig. Ebenso hätte ich gut und gerne auf den doch recht ausgiebig eingebauten Kitschfaktor verzichten können. Trotzdem wurden immer wieder spannende Szenen eingeflochten (z. B. im Saal der Jahreszeiten) und auch die doch recht kreativen Eigenheiten der Hyddenwelt und v. a. Brum verfolgte ich mit schmunzelndem Interesse :) Besonders toll fand ich die Idee der Barmherzigen Schwestern, die Henge als Portal und den Hochzeitsknoten. Insgesamt ist Hyddenworld leichte Fantasy für Zwischendurch und durchaus unterhaltsam, vor allem wenn man gerne noch eine Liebesgeschichte liest. Ein Eintauchen in die Fantasiewelt, wie ich sie von vielen anderen Büchern dieses Genres kenne, war mir allerdings nicht möglich, dafür wirkten einige Wendungen zu konstruiert, die Charaktere zu neutral und die Umgebung zu oberflächlich gezeichnet. Ob ich den Nachfolger lese...hm, ich bin mir nicht so sicher, wahrscheinlich einzig um zu erfahren, was aus Bedwyn Stort wird. Noch etwas Formales: Die Gestaltung des Buches hat mir super gefallen. Der Umschlag ist liebevoll und sehr hübsch designt, die einzelnen Teile des Buches sind klar abgegrenzt und mit einem wunderschönen Bild eingeleitet. Die vielen Druckfehler im Buch haben mich aber sehr gestört. Es hätte wohl intensiver gegengelesen werden müssen.
Nicht ganz ausgereift
Mir fehlte beim Lesen was... viel mehr Tiefe, mehr Charakterentwicklungen, etc. Ich mochte die Geschichte wirklich sehr. Aber dennoch war das Buch nicht zufriedenstellend. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, ob ich die anderen Teile lesen werde. Die Beziehung der Hauptfiguren war für mich leider etwas kitschig und kritisch zugleich. Achtung Spoiler: Natürlich sind die füreinander bestimmt, da muss man halt auch keine Beziehungsarbeit leisten. Als Teenagereltern mit einem Baby in den Armen wieder zurückzukehren? Wer freut sich nicht darüber? Nicht echt, nicht real und ja selbst beim Genre Fantasy können Beziehungen, Handlungen und Persönlichkeiten was wahres haben. Manche Hergänge waren nicht logisch, sondern künstlich so hergeleitet, dass es am Ende einen Sinn ergeben muss. Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen, dass kann ich nicht leugnen und vielleicht, werden die nächsten Bände doch noch gelesen. So ein paar der Figuren habe ich in mein Herz geschlossen und wäre doch schade, wenn ich nicht wüsste, was aus denen wird.





