Blick ins Buch

Fantasy

Hunter´s Moon

4,0(21)
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Über das Buch

Die Rocky Mountains im Winter des Jahres 1795: Eine Handvoll Siedler kämpfen in der tief verschneiten Wildnis um ihr Überleben. Furchterregende Kreaturen streifen durch die Finsternis der Wälder und holen sich einen nach dem anderen. Die einzige Rettung für die verzweifelten Männer: ein Bündnis mit dem sagenumwobenen Jäger Kainah, der nicht weniger gefährlicher ist als die Bestien, die er verfolgt. Durch einen Hinterhalt wird Kainah dazu gezwungen, die Siedler des Forts zu beschützen, doch sein schwelender Hass droht den Männern zum Verhängnis zu werden. Nur Kate, die einzige Frau des Forts, durchbricht die eiskalte Mauer des Jägers. Ist ihre Liebe stark genug, um Kainahs tödliches Erbe zu bezwingen?
ISBN9783931989880
VerlagDrachenmond Verlag GmbH
Erscheinungsdatum01.06.14
Seitenzahl396

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • hon_no_yume
    hon_no_yume

    17 Follower

    4,0

    Düstere, teils blutige Fantasy-Geschichte mit Indianern

    In dem Buch "Hunters Moon", von Britta Strauss, erschienen 2014 im Drachenmondverlag, kämpfen einige Siedler, darunter die einzige Frau Kate, um ihr Überleben im Kampf gegen mystische Bestien und bekommen dabei Hilfe von dem wilden Jäger Kainah, welcher selbst ein düsteres Geheimnis birgt. Im Jahre 1795 lebt Kate bei ihrem Onkel in einem Fort in der Wildnis. Sie hat einige Schicksalsschläge erleiden müssen und ist die einzige Frau vor Ort. Der Ruf ihres Onkels, der Captain des Forts, ist das einzige, dass sie vor Übergriffen durch die Männer schützt, zumindest noch, denn der Winter ist früher, und heftiger angebrochen als sonst. Die Vorräte werden knapp, die Männer werden labil und dann tauchen auch noch grauenhafte Kreaturen auf und fordern die Leben der Männer. Die einzige Rettung ist Kainah, ein wilder Jäger, der bei einem Stamm ganz in der Nähe lebt und durch einen Hinterhalt zur Hilfe gezwungen wird. Nur er kann die Bestien töten, denn er hat ein düsteres Geheimnis, dass ihm dabei hilft. Kate und Kainah kommen sich dabei immer näher, was sich so garnicht für eine Frau ihres Standes schickt, sodass schon bald nicht nur die Bestien zu ihren Feinden werden und ein Kampf um Leben, Selbstbestimmung und Freiheit entsteht. Der Erzählstil ist flüssig und unglaublich malerisch. Man hat das Gefühl selbst in dem winterlich verschneiten Wäldern zu sein und kann das Fort förmlich riechen und die Bestien vor sich stehen sehen. Die Geschichte spielt zu einer Zeit, in der Frauen sehr unterwürfig behandelt und in eine Rolle hineingedrenkt wurden, sowie keinerlei Wiederrede geben durften. Demnach ist es sehr interessant zu lesen, wie Kate zwischen ihrer Erziehung und dem Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit hin und her schwankt und sich langsam verändert, während ihr Onkel immer mehr dem Wahnsinn einher fällt und das Fort damit dem Untergang entgegen bringt. Im Kontrast dazu steht Kainah mit seiner Verbundenheit zur Natur und seinem Stamm, dem Ehre und Schwüre wichtig sind. Ein tödlicher Krieger, der lernen muss mit seinem Hass umzugehen und wieder der Liebe zu vertrauen. Zumal er als Indianer nicht all zu gern von den meisten Männern des Forts gesehen wird. Teilweise gibt es sehr brutale und blutige, sowie auch einige explizite Szenen und man fragt sich beim Lesen, wer schlimmer ist: Die Bestien, oder vielleicht doch eher die Männer des Forts? Für mich war es mal was ganz neues eine Geschichte zu lesen, die in der Zeit der amerikanischen Indianerkriege spielte. Der geschichtliche Aspekt der Ausbeutung wurde hier aufgegriffen, genau wie die Rolle der Frau zur damaligen Zeit. Das ganze gepaart mit mystischen, teils sehr blutigen Elementen. Während es sich zwischendurch schonmal etwas gezogen hat, überschlagen sich zum Ende die Ereignisse schon fast (allerdings ziemlich passend). Das Ende selbst finde ich sehr passend und es lässt Raum für eigene Ideen und Interpretationen. Vielleicht sogar für eine Fortsetzung? Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

    28. Okt. 2023

  • lynfea
    lynfea

    24 Follower

    4,0

    Hat mir wirklich gut gefallen

    Ich habe das Buch sicherlich schon 10 Jahre im Regal stehen und es nie gelesen. Aber es ist wirklich gut. Tragisch, blutig, spicy. Tolle Charaktere und das Setting mal etwas ganz anderes. Der Schreibstil war anspruchsvoll und bis auf einige Rechtschreibfehler, ganz ok.

    14. Feb. 2025

  • merigold.tales
    merigold.tales

    44 Follower

    5,0

    Bei Hunters Moon verfolgen wir die Geschichte einer jungen Frau und einem Ureinwohner Kanadas, welcher dazu gezwungen wird im tiefsten Winter dem Ford ihres Vaters zu Diensten zu sein im Kampf gegen übernatürliche Kreaturen, die wohl am ehesten mit Wendigos zu vergleichen sind. Neben der teils wirklich nervenaufreibenden Spannung, bestach mich das Buch vor allem, weil die Handlungen und das Gefühlsleben der Protagonisten so nachvollziehbar waren und realistisch dargestellt. Dabei ist das Ende eher bittersüß als klassisch. Eine Empfehlung geht raus an Leser, die sich für urbane Legenden, alte Mythen und Wesen interessieren und dabei vielleicht mal einen Blick außerhalb Europas wagen wollen.

    23. Jan. 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Britta Strauß

Geboren 1978 in Sachsen-Anhalt, habe ich meine metaphorischen Zweige und Äste seit 2001 zum bergischen Land ausgestreckt. Ich schreibe, um mich selbst zu entführen – um durch nächtliche Wälder zu rennen, in die Tiefen des Universums einzutauchen, auf fremden Planeten Urlaub zu machen oder mit Walen zu tauchen. Und ich schreibe, um meine Leser zu entführen. Für eine Weile die Realität vergessen. Abtauchen. Eintauchen. Verführt werden. In meinem Leben erlaube ich mir so viele Freiheiten wie möglich und gehöre zu den glücklichen Wesenheiten, die ihre wahre Liebe gefunden haben. Meinereiner glänzt durch Chaos, Unordnung, Zerstreutheit, Naturvernarrtheit, Vorliebe für Dresdner Stollen, Kaffee und sonstige Leckereien, sowie durch exorbitanten Hang zum Träumen und Fabulieren, dem sehnsüchtigen Streben nach Erfüllung und Freiheitsdrang in manchmal ungesundem Maße. Wo derselbe in der Realität an seine Grenzen stößt, muss mein Laptop ran. Denn im Geiste ist die Freiheit grenzenlos.

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