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Romane

Hunger der Gezeiten

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Deutsch
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Über das Buch

Eine Reise voller Unwägbarkeiten in eine der gefährlichsten und gefährdetsten Regionen der Erde Die Sundarbans in der Bucht von Bengalen – der gigantische Archipel wird nur geboren, wenn das Wasser fällt: ein unbesiedelbares Land der Ebbe, zusammengehalten von den graugrünen Wurzeln der Mangroven, beherrscht von Bengalischen Königstigern. Schon seit Jahrzehnten setzen sich westliche Tierschutzorganisationen für den Erhalt der gefährlichen Raubkatzen ein und haben deshalb in den Sundarbans das 'Projekt Tiger' ins Leben gerufen. Auf Kosten der Menschen – so sehen das zumindest die Bewohner der Inselwelt, die jährlich rund hundert von Tigern gerissene Opfer zu beklagen haben. Für sie ist jeder, der eine Großkatze erlegt, ein Held. Die amerikanische Meeresbiologin Piya ist in diesen gefährlichen Archipel gekommen, um Delfine zu erforschen. Der Fischer Fokir beeindruckt sie tief durch sein Gespür für das Wasser, denn er kann sie zu den nur schwer auffindbaren Delfingründen rudern. Während er seine Krebsnetze auswirft, beobachtet sie die stahlgrauen Tiere – und dabei finden die beiden zueinander, ohne Worte, denn sie sprechen keine gemeinsame Sprache. Vor der prachtvollen Kulisse des undurchdringlichen Mangrovendschungels in den Sundarbans, einer unwirtlichen, nur von Ebbe und Flut beherrschten Inselwelt im Osten Indiens, entfaltet der begnadete Geschichtenerzähler Amitav Ghosh ein spannungsreiches Dreiecksdrama, in dem alle Farben der Liebe aufscheinen – ihre Schönheit, ihre Abgründe, ihre Macht.

Editionen (2)

ISBN9783896672032
VerlagBlessing
Erscheinungsdatum21.09.04
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • janas.bookshelf
    janas.bookshelf

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    3,0

    Der Roman begleitet Piya, eine amerikanische Meeresforscherin, die in die Sundarbans kommt um dort Delfine zu erforschen, und Kanai, der dort seine Tante besucht um ein Notizbuch seines lange verstorbenen Onkels zu lesen. Die beiden treffen sich auf der Zugfahrt, auf der Kanai Piya einlädt nach Lusibari zu kommen. Nachdem Piya von dem Fischer Fokir durch eine Reihe von Geschehnissen auf die Insel gebracht wird, trifft sie dort Kanai wieder. Piya möchte das Wissen von Fokir als Guide nutzen und so brechen sie bald mit Kanai als Übersetzer auf eine weitere Expedition auf, die sie nicht nur den Delfinen, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart der Sundarbans näher bringt.

    Das Buch enthält sehr detaillierte Beschreibungen der Wald- und Flusslandschaft, sowie der dort lebenden Tiere, welche mich ein wenig an „Where the Crawdads sing“ erinnerte. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Beziehung zwischen Piya und Fokir, welche sich auch über Sprachbarrieren hinweg verstehen konnten. Insgesamt hat sich das Buch für mich aber etwas in die Länge gezogen. Die Geschichte schreitet nur sehr langsam voran und erst im letzten Viertel kommt wirklich eine Art Spannungsbogen auf. Dieses hat mir wiederum ziemlich gut gefallen, auch wenn der Abschluss meiner Meinung nach etwas abrupt abgehandelt wurde. Für mich kein Highlight, aber ich könnte mir durchaus vorstellen noch einmal etwas von dem Autor zu lesen.

    Der Roman begleitet Piya, eine amerikanische Meeresforscherin, die in die Sundarbans kommt um dort Delfine zu erforschen, und Kanai, der dort seine Tante besucht um ein Notizbuch seines lange verstorbenen Onkels zu lesen. Die beiden treffen sich auf der Zugfahrt, auf der Kanai Piya einlädt nach Lusibari zu kommen. Nachdem Piya von dem Fischer Fokir durch eine Reihe von Geschehnissen auf die Insel gebracht wird, trifft sie dort Kanai wieder. Piya möchte das Wissen von Fokir als Guide nutzen und so brechen sie bald mit Kanai als Übersetzer auf eine weitere Expedition auf, die sie nicht nur den Delfinen, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart der Sundarbans näher bringt.

    11. Jan. 2023

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