Blick ins Buch

Liebesromane

Hunger der Gezeiten

4,0(6)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Ein großes Melodram um Liebe und Leidenschaft zwischen zwei Kontinenten. Die amerikanische Meeresbiologin Piya kommt nach Indien, um vom Aussterben bedrohte Delfinarten zu erforschen. Fokir, ein einheimischer Fischer, begleitet sie durch den Mangrovenwald. Piya verliebt sich in den aufregenden, warmherzigen Mann, dessen Sprache sie nicht spricht. Doch dann taucht Kanai, ein Dolmetscher aus Neu-Delhis Oberschicht auf, und wirbt um Piya. Hin und her gerissen zwischen dem jungen Wilden und dem wohlhabenden, gebildeten Gentleman, ist sie unfähig, eine Entscheidung zu treffen. Bis eine Naturkatastrophe über ihr Schicksal entscheidet …

Editionen (2)

ISBN9783442734979
Verlagbtb
Erscheinungsdatum07.08.06
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • janas.bookshelf
    janas.bookshelf

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    3,0

    Der Roman begleitet Piya, eine amerikanische Meeresforscherin, die in die Sundarbans kommt um dort Delfine zu erforschen, und Kanai, der dort seine Tante besucht um ein Notizbuch seines lange verstorbenen Onkels zu lesen. Die beiden treffen sich auf der Zugfahrt, auf der Kanai Piya einlädt nach Lusibari zu kommen. Nachdem Piya von dem Fischer Fokir durch eine Reihe von Geschehnissen auf die Insel gebracht wird, trifft sie dort Kanai wieder. Piya möchte das Wissen von Fokir als Guide nutzen und so brechen sie bald mit Kanai als Übersetzer auf eine weitere Expedition auf, die sie nicht nur den Delfinen, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart der Sundarbans näher bringt.

    Das Buch enthält sehr detaillierte Beschreibungen der Wald- und Flusslandschaft, sowie der dort lebenden Tiere, welche mich ein wenig an „Where the Crawdads sing“ erinnerte. Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung der Beziehung zwischen Piya und Fokir, welche sich auch über Sprachbarrieren hinweg verstehen konnten. Insgesamt hat sich das Buch für mich aber etwas in die Länge gezogen. Die Geschichte schreitet nur sehr langsam voran und erst im letzten Viertel kommt wirklich eine Art Spannungsbogen auf. Dieses hat mir wiederum ziemlich gut gefallen, auch wenn der Abschluss meiner Meinung nach etwas abrupt abgehandelt wurde. Für mich kein Highlight, aber ich könnte mir durchaus vorstellen noch einmal etwas von dem Autor zu lesen.

    Der Roman begleitet Piya, eine amerikanische Meeresforscherin, die in die Sundarbans kommt um dort Delfine zu erforschen, und Kanai, der dort seine Tante besucht um ein Notizbuch seines lange verstorbenen Onkels zu lesen. Die beiden treffen sich auf der Zugfahrt, auf der Kanai Piya einlädt nach Lusibari zu kommen. Nachdem Piya von dem Fischer Fokir durch eine Reihe von Geschehnissen auf die Insel gebracht wird, trifft sie dort Kanai wieder. Piya möchte das Wissen von Fokir als Guide nutzen und so brechen sie bald mit Kanai als Übersetzer auf eine weitere Expedition auf, die sie nicht nur den Delfinen, sondern auch Vergangenheit und Gegenwart der Sundarbans näher bringt.

    11. Jan. 2023

Autorin / Autor

Über Amitav Ghosh

Amitav Ghosh wurde 1956 in Kalkutta geboren und studierte Geschichte und Sozialanthropologie in Neu-Delhi. Nach seiner Promotion in Oxford unterrichtete er an verschiedenen Universitäten. Mit „Der Glaspalast“ (Blessing, 2000) gelang dem schon vielfach ausgezeichneten Autor weltweit der große Durchbruch. Zuletzt erschien sein Roman "Der rauchblaue Fluss" bei Blessing (2012). Ghosh lebt in Indien und den USA.

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