Humboldt und der weiße Tod
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jana Thiem schreibt Liebes-, Familien- und Kriminalromane. Ihre Geschichten sind in jedem Genre mit Herz, Humor und Spannung gespickt. Da sie selbst das Reisen liebt, kennt sie die Schauplätze ihrer Romane und kann sich voll und ganz in ihre Protagonisten hineinfühlen. Ob am Ostseestrand, im fernen Costa Rica oder in ihrer Heimat, dem Zittauer Gebirge, überall holt sich die Autorin neue Inspirationen, um ihre LeserInnen zu verzaubern.
Beiträge
Humboldt und der weiße Tod ist der erste Band der Humboldt-Krimi Reihe von Jana Thiem. Schauplatz ist Dresden. Die vier Einzelbände sind in sich abgeschlossen. Kriminalhauptkommissar Humboldt freut sich auf den bevorstehenden Feiertag, eine Klettertour scheint in greifbarer Nähe. Doch eine tote Frau am Elbufer fordert seine Aufmerksamkeit. Schnell wird klar, dass sie nicht eines natürlichen Todes verstorben ist, die ersten Ergebnisse der Gerichtsmedizin werden immer mysteriöser. Wenig später werden zwei weitere Frauen vermisst. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gibt mehrere Perspektivenwechsel, die dem Krimi noch mehr Spannung und Rätselhaftes geben. So lernen wir auch gleich die Protagonisten kennen, zuallererst Humboldt, der mir sehr sympathisch ist. Er ist ein vielschichtiger Charakter, etwas eigenwillig, aber sehr bedacht. Sein Team ist bunt gemischt und Humboldt hat alle Hände voll zu tun, dass alle an einem Strang ziehen. Aber auch der typische sächsische Humor kommt nicht zu kurz. Weniger humorvoll ist das Verbrechen, nach ersten Erkenntnissen geht es vor allem um Zeit, die beiden vermissten Frauen lebend zu finden. Der Fall ist sehr gut konstruiert, man fiebert und rätselt bis zum Schluss mit. Einen heißen Tipp bekommt Humboldt von der Journalistin Christin… Neben dem aufzuklärenden Fall gibt es einen weiteren Erzählstrang, der Humboldts Privatleben betrifft, der gleichermaßen spannend ist. Die Figuren sind detailliert und anschaulich dargestellt, angefangen von Humboldt und seine Kollegen Frank, Lara, Marcus und mehr, die möglichen Verdächtigen und Christin. Das „Verhältnis“ zwischen Humboldt und Christin ist für mich noch undurchsichtig, treffen beide aufeinander, gibt es gleich Zänkereien, Missverständnisse oder schweigen. So richtig mochte ich Christin noch nicht, obwohl ihre eigenen Gedanken durchaus positiv sind. Insgesamt ist es ein spannender Auftakt der Krimireihe, mit einer erschütternden Hintergrundgeschichte. Dresden als Schauplatz wird hier toll beschrieben und ich bin auf weitere Fälle gespannt. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jana Thiem schreibt Liebes-, Familien- und Kriminalromane. Ihre Geschichten sind in jedem Genre mit Herz, Humor und Spannung gespickt. Da sie selbst das Reisen liebt, kennt sie die Schauplätze ihrer Romane und kann sich voll und ganz in ihre Protagonisten hineinfühlen. Ob am Ostseestrand, im fernen Costa Rica oder in ihrer Heimat, dem Zittauer Gebirge, überall holt sich die Autorin neue Inspirationen, um ihre LeserInnen zu verzaubern.
Beiträge
Humboldt und der weiße Tod ist der erste Band der Humboldt-Krimi Reihe von Jana Thiem. Schauplatz ist Dresden. Die vier Einzelbände sind in sich abgeschlossen. Kriminalhauptkommissar Humboldt freut sich auf den bevorstehenden Feiertag, eine Klettertour scheint in greifbarer Nähe. Doch eine tote Frau am Elbufer fordert seine Aufmerksamkeit. Schnell wird klar, dass sie nicht eines natürlichen Todes verstorben ist, die ersten Ergebnisse der Gerichtsmedizin werden immer mysteriöser. Wenig später werden zwei weitere Frauen vermisst. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gibt mehrere Perspektivenwechsel, die dem Krimi noch mehr Spannung und Rätselhaftes geben. So lernen wir auch gleich die Protagonisten kennen, zuallererst Humboldt, der mir sehr sympathisch ist. Er ist ein vielschichtiger Charakter, etwas eigenwillig, aber sehr bedacht. Sein Team ist bunt gemischt und Humboldt hat alle Hände voll zu tun, dass alle an einem Strang ziehen. Aber auch der typische sächsische Humor kommt nicht zu kurz. Weniger humorvoll ist das Verbrechen, nach ersten Erkenntnissen geht es vor allem um Zeit, die beiden vermissten Frauen lebend zu finden. Der Fall ist sehr gut konstruiert, man fiebert und rätselt bis zum Schluss mit. Einen heißen Tipp bekommt Humboldt von der Journalistin Christin… Neben dem aufzuklärenden Fall gibt es einen weiteren Erzählstrang, der Humboldts Privatleben betrifft, der gleichermaßen spannend ist. Die Figuren sind detailliert und anschaulich dargestellt, angefangen von Humboldt und seine Kollegen Frank, Lara, Marcus und mehr, die möglichen Verdächtigen und Christin. Das „Verhältnis“ zwischen Humboldt und Christin ist für mich noch undurchsichtig, treffen beide aufeinander, gibt es gleich Zänkereien, Missverständnisse oder schweigen. So richtig mochte ich Christin noch nicht, obwohl ihre eigenen Gedanken durchaus positiv sind. Insgesamt ist es ein spannender Auftakt der Krimireihe, mit einer erschütternden Hintergrundgeschichte. Dresden als Schauplatz wird hier toll beschrieben und ich bin auf weitere Fälle gespannt. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung.




