Hochsensibel ist das neue Stark

Hochsensibel ist das neue Stark

Hardcover
3.14
MeditationEmotionale IntelligenzSchüchternheitÜberforderung

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Beschreibung

Hochsensible und empathische Menschen spüren die Emotionen ihrer Mitmenschen besonders stark – oft zu ihrem eigenen Nachteil, wenn sie sich von Gefühlen überschwemmen lassen und darüber die eigenen seelischen Bedürfnisse aus dem Blick verlieren. Die Bereitschaft anderen zu helfen, kostet sie mehr Energie als ihnen zur Verfügung steht. Anita Moorjani, Autorin des Bestsellers »Heilung im Licht« und selbst hochsensibel, beleuchtet emotionale Durchlässigkeit aus einer neuen Perspektive: als Leitplanke auf dem Weg zu einem authentischen Selbst und als wichtige Ressource in einer unfreundlichen Welt. Mantras, Affirmationen und Meditationen helfen dabei, die innere Herzensstimme zu schulen und sich abzugrenzen.
Mit Selbsttest: »Wie empathisch bin ich?«

Buchinformationen

Haupt-Genre
Ratgeber & Sachbücher
Sub-Genre
Körper & Geist
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Anita Moorjani wurde als Tochter indischer Eltern in Singapur geboren und lebte die meiste Zeit ihres Lebens in Hongkong. 2002 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. 2006 hatte sie ein Nahtoderlebnis, in dessen Folge sich ihr Krebs zurückbildete. Anita Moorjani ist eine international gefragte Rednerin auf Kongressen zum Thema Nahtoderfahrung, Sterben, Tod und Spiritualität. Sie ist verheiratet und lebt heute in den USA.

Beiträge

1
Alle
1.5

Pure Esoterik im populärwissenschaftlichen Ratgeber-Korsett vermarktet

Auf den ersten Blick scheint es ein Buch zu sein, das Lesern hilft, mit Hochsensibilität im Alltag umzugehen, und es als Stärke anzusehen. Scheint es. Denn der vermeintliche populärwissenschaftliche Ratgeber, wie sich das Buch durch Cover und Klapptext präsentiert, ist im Inneren zum Großteil pure Esoterik. Es ist schade, denn zwischen fragwürdigen Auffassungen über psychische und physische Krankheitsursachen steckten einige brauchbare Tipps, die allerdings im Sog von allem anderen untergehen. Auch der Titel ist irreführend: Wird von außen groß auf "Hochsensibilität" hingewiesen, geht es im Inhalt nur um Empathie. Das wäre als "Quasi-Synonym in Ordnung, wenn die Autorin nicht zu Beginn sehr deutlich macht, dass es eben nicht dasselbe ist, nur um dann weiterhin beides in einen Topf zu werfen. Nicht, dass Empathie der zentrale Fokus wäre, denn einen Großteil des Buches geht es um die Krebserkrankung der Autorin, wie es offenbar auch bei ihrem letzten der Fall war. Es mag ein Thema sein, das sie sehr bewegt, aber dann hätte sie eben dieses noch einmal behandeln sollen, anstatt auf wirklich fragwürdigste Weise einen Zusammenhang zwischen Hochsensibilität/Empathie und Krebserkrankungen herzustellen (ja Stress und emotionale Belastung wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, aber Gefühle zu unterdrücken führt nicht automatisch zu einem Tumor, wie es hier dargestellt wird). Wenn dann zu einer langen Erklärung ausgeholt wird, warum es völlig in Ordnung ist, im esoterischen/spirituellen Bereich sich bezahlen zu lassen und auch das wieder nur sehr vage mit Hochsensibilität verknüpft wird, erhärtet sich der Verdacht, dass die Autorin während des Schreibens regelmäßig vergessen hat, was das Thema war, um dann durch immer wieder eingestreute "Als Empathen"-Satzanfänge zu glauben, die Kurve zu kriegen. Fazit: Wer glaubt, etwas über Hochsensibilität lernen zu können, wird von diesem Buch enttäuscht werden.

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