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Romane

Himmelsstürmer

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Über das Buch

Träumer, Erfinder, Abenteurer – Himmelsstürmer erobern die Welt Nach dem fulminanten Erfolg seines Romans „Eine Frage der Zeit“ zeichnet Alex Capus die Lebensspuren von zwölf Himmelsstürmern nach – kleine Leute aus einem kleinen Land, die in der großen Welt ihr Glück suchten und ungewöhnliche Taten vollbrachten. Capus’ Helden waren uneheliche Kinder gefallener Dienstmädchen, litten an bösen Stiefmüttern, fixen Ideen und körperlichen Gebrechen, sie mussten Hungersnöte, Kriege und Revolutionen überstehen. Trotzdem – oder gerade deshalb – zogen sie aus, die Welt zu erobern. Das Berner Dienstmädchen Marie Grosholtz erlangte als Madame Tussaud Weltruhm. Der Neuenburger Jean-Paul Marat zettelte mit Danton und Robespierre die Französische Revolution an. Der Aarauer Uhrmachersohn Ferdinand Hassler vergrößerte die USA auf Kosten Kanadas. Ein Berner namens Pauli baute das erste lenkbare Luftschiff der Welt. Ein falscher Arzt namens Meyer befreite Griechenland vom Joch der Türken, und ein Glarner namens Zwicky schoss das erste von Menschenhand geformte Objekt in den Weltraum. Wie immer erzählt Alex Capus spannend und amüsant von Menschen, die zäh, geschickt und unbeirrbar zuversichtlich an ihre Fähigkeiten und Träume glauben, die Zeitläufe nutzen und sich durch Niederlagen und Fehlschläge nicht entmutigen lassen.

Editionen (4)

ISBN9783813503142
VerlagKnaus
Erscheinungsdatum29.09.08
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

1 Rezensionen

4,1

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  • jam
    jam

    42 Follower

    4,0

    Ein gewohnt sehr leicht zu lesender Text, der in allen Portäts immer wieder auf andere verweist. Gerade Marie Tussaud wurde in den meisten Geschichten erwähnt. Wie gewohnt von Capus brilliant geschrieben und trotz Dichte sehr unterhaltsam. Das Einzige was ich zu bemängeln habe ist, dass er gleich zu Beginn über Columbus - der laut Capus durchaus ein Schweizer gewesen sein könnte ;) - schreibt, dass er Amerika entdeckt habe. Das Buch ist 2006 erschienen, wo gerade in wissenschaftlichen Kreisen bereits bekannt war, dass zuvor (um ca. 1000) bereits die skandinavischen Seefahrer Grönland und Amerika kannten. Geschweige denn, dass der Kontinent von Indigenen bereits bewohnt war, un dass diese Ansicht Columbus' äusserst eurozentrisch ist. Von diesem Fauxpas abgesehen ist das Buch aber äusserst lehrreich und unterhaltsam.

    13. März 2024

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