Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Chris von Rohr, geb. 1951 in Solothurn, Rocklegende und Kultfigur, ist mit rund sechszehn Millionen verkauften Tonträgern der erfolgreichste Rockmusiker der Schweiz. Der Gründer und heutige Bassist der Band Krokus wurde als Musiker, Songwriter und Produzent (Krokus, Gotthard, Polo Hofer, Lovebugs und Patent Ochsner) über fünfzig Mal mit Edelmetall ausgezeichnet, unter anderem auch mit Gold und Platin in den USA und Kanada. Sein Slogan »Meh Dräck« wurde zum Schweizer Wort des Jahres 2004 gekürt. Der feurige Freigeist mag Menschen, spricht vier Sprachen und hat nicht nur ein Gespür für Musik, sondern auch fürs Schreiben – alle seine bisher veröffentlichten Bücher wurden zu Bestsellern. Der Ehrenbürger von Memphis, Tennessee, ist Vater einer Tochter, wohnt in Solothurn, bereist die Welt und lebt den Rock ’n’ Roll.
Beiträge
Zwiespältig Chris von Rohr, seines Zeichens Bassist der legendären Schweizer Hardrocker Krokus sowie (ehemaliger) Produzent von Gotthard, Autor usw., legt mit „Himmel, Hölle, Rock´n´Roll“ seine umfangreiche (fast 600 Seiten) Autobiografie vor. Da ich gerne (Auto-)Biografien von Musikern lese, habe ich mich gefreut, als ich die Möglichkeit bekam bei einer Leserunde vom Wörterseh-Verlag dabei zu sein. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Nun, jetzt – einige Wochen später – mit ein paar Tagen Abstand zu den letzten gelesenen Seiten, muss ich (leider) sagen, dass ich geringfügig enttäuscht bin von dem Buch. Zuerst das Negative: - Habe ich mir am Anfang noch nicht viel dabei gedacht bzw. darüber hinweggesehen, gingen mir die inflationär gebrauchten Anglizismen zusehends auf die Nerven. Entweder schreibe ich auf Deutsch oder auf Englisch. - Das äußerst fragwürdige Frauenbild des Herrn von Rohr mit seiner „Ich bin ein Rockstar, ich darf und kann mir alles nehmen was ich will“-Attitüde – auch das ist etwas, auf dass ich getrost verzichten kann. Mich interessiert auch nicht, wie lang die „Männlichkeit“ von Chris ist. - Mit zunehmender Lektüre hatte ich das Gefühl, dass Chris gerne austeilt, aber Schwierigkeiten mit dem „Einstecken“ hat. Er darf über alles und jeden herziehen, aber wehe, es kritisiert ihn mal jemand – au Backe. - Der inflationäre Gebrauch von teilweise wirklich strunzdoofen Namenszusätzen zwischen Vor- und Nachname – was soll das??? Da es mir fernliegt, diese Autobiografie komplett zu „verdammen“ und schlecht zu machen, hier noch ein paar positive Aspekte: - Seine (Chris) Liebe zu (alter) Musik (Beatles, Rolling Stones, Grateful Dead etcpp.) kommt authentisch rüber und hat mich darin bestärkt, (wieder) vermehrt auf die Dinosaurier des Rock (Led Zeppelin, Cream, Jimi Hendrix usw.) zurückzugreifen. Außerdem darf ich meinem „Soundtrack des Lebens“ mit „While my guitar gently weeps“ von den Beatles einen Hochkaräter hinzufügen. Hier wäre ich (wenn Chris den Song nicht so vehement vergöttern würde) nie oder sehr spät drauf gestoßen. - Ebenso authentisch wirkt seine Verehrung für Hermann Hesse, dessen Gesamtwerk er während seiner Gelbsucht im Krankenhaus gelesen hat. - Die Passagen, in denen es WIRKLICH um Krokus geht, um die Anfänge, die Schwierigkeiten mit Marc Storace, den Problemen mit dem Management, den ersten Touren, den Erfolgen, den Misserfolgen – ja, da kommt Rock´n´Roll-Feeling auf – das ist interessant; davon hätte ich gerne noch mehr gehabt. - Auch die ein oder andere (philosophische) und (politische) Aussage zeigen den intelligenten „Menschen“ Chris von Rohr. Allerdings gab es davon eindeutig zu wenig auf die Gesamtheit gesehen. - Die drei im Buch enthaltenen Fotostrecken sind wirklich äußerst sehenswert und bringen immer wieder ein bisschen „Auflockerung“. Alles in allem bleibt am Ende aber die Erkenntnis, dass ein guter Musiker (der Chris ohne Zweifel ist) nicht zwangsläufig ein Mensch ist, dessen Leben man episch ausgebreitet vor sich liegen haben muss. Ich kann also leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen und gebe 2,5*, die ich wohlwollend (und mit einem Auge zu) auf 3 aufrunde. ©kingofmusic
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Chris von Rohr, geb. 1951 in Solothurn, Rocklegende und Kultfigur, ist mit rund sechszehn Millionen verkauften Tonträgern der erfolgreichste Rockmusiker der Schweiz. Der Gründer und heutige Bassist der Band Krokus wurde als Musiker, Songwriter und Produzent (Krokus, Gotthard, Polo Hofer, Lovebugs und Patent Ochsner) über fünfzig Mal mit Edelmetall ausgezeichnet, unter anderem auch mit Gold und Platin in den USA und Kanada. Sein Slogan »Meh Dräck« wurde zum Schweizer Wort des Jahres 2004 gekürt. Der feurige Freigeist mag Menschen, spricht vier Sprachen und hat nicht nur ein Gespür für Musik, sondern auch fürs Schreiben – alle seine bisher veröffentlichten Bücher wurden zu Bestsellern. Der Ehrenbürger von Memphis, Tennessee, ist Vater einer Tochter, wohnt in Solothurn, bereist die Welt und lebt den Rock ’n’ Roll.
Beiträge
Zwiespältig Chris von Rohr, seines Zeichens Bassist der legendären Schweizer Hardrocker Krokus sowie (ehemaliger) Produzent von Gotthard, Autor usw., legt mit „Himmel, Hölle, Rock´n´Roll“ seine umfangreiche (fast 600 Seiten) Autobiografie vor. Da ich gerne (Auto-)Biografien von Musikern lese, habe ich mich gefreut, als ich die Möglichkeit bekam bei einer Leserunde vom Wörterseh-Verlag dabei zu sein. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Nun, jetzt – einige Wochen später – mit ein paar Tagen Abstand zu den letzten gelesenen Seiten, muss ich (leider) sagen, dass ich geringfügig enttäuscht bin von dem Buch. Zuerst das Negative: - Habe ich mir am Anfang noch nicht viel dabei gedacht bzw. darüber hinweggesehen, gingen mir die inflationär gebrauchten Anglizismen zusehends auf die Nerven. Entweder schreibe ich auf Deutsch oder auf Englisch. - Das äußerst fragwürdige Frauenbild des Herrn von Rohr mit seiner „Ich bin ein Rockstar, ich darf und kann mir alles nehmen was ich will“-Attitüde – auch das ist etwas, auf dass ich getrost verzichten kann. Mich interessiert auch nicht, wie lang die „Männlichkeit“ von Chris ist. - Mit zunehmender Lektüre hatte ich das Gefühl, dass Chris gerne austeilt, aber Schwierigkeiten mit dem „Einstecken“ hat. Er darf über alles und jeden herziehen, aber wehe, es kritisiert ihn mal jemand – au Backe. - Der inflationäre Gebrauch von teilweise wirklich strunzdoofen Namenszusätzen zwischen Vor- und Nachname – was soll das??? Da es mir fernliegt, diese Autobiografie komplett zu „verdammen“ und schlecht zu machen, hier noch ein paar positive Aspekte: - Seine (Chris) Liebe zu (alter) Musik (Beatles, Rolling Stones, Grateful Dead etcpp.) kommt authentisch rüber und hat mich darin bestärkt, (wieder) vermehrt auf die Dinosaurier des Rock (Led Zeppelin, Cream, Jimi Hendrix usw.) zurückzugreifen. Außerdem darf ich meinem „Soundtrack des Lebens“ mit „While my guitar gently weeps“ von den Beatles einen Hochkaräter hinzufügen. Hier wäre ich (wenn Chris den Song nicht so vehement vergöttern würde) nie oder sehr spät drauf gestoßen. - Ebenso authentisch wirkt seine Verehrung für Hermann Hesse, dessen Gesamtwerk er während seiner Gelbsucht im Krankenhaus gelesen hat. - Die Passagen, in denen es WIRKLICH um Krokus geht, um die Anfänge, die Schwierigkeiten mit Marc Storace, den Problemen mit dem Management, den ersten Touren, den Erfolgen, den Misserfolgen – ja, da kommt Rock´n´Roll-Feeling auf – das ist interessant; davon hätte ich gerne noch mehr gehabt. - Auch die ein oder andere (philosophische) und (politische) Aussage zeigen den intelligenten „Menschen“ Chris von Rohr. Allerdings gab es davon eindeutig zu wenig auf die Gesamtheit gesehen. - Die drei im Buch enthaltenen Fotostrecken sind wirklich äußerst sehenswert und bringen immer wieder ein bisschen „Auflockerung“. Alles in allem bleibt am Ende aber die Erkenntnis, dass ein guter Musiker (der Chris ohne Zweifel ist) nicht zwangsläufig ein Mensch ist, dessen Leben man episch ausgebreitet vor sich liegen haben muss. Ich kann also leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen und gebe 2,5*, die ich wohlwollend (und mit einem Auge zu) auf 3 aufrunde. ©kingofmusic




