Blick ins Buch

Jugendbücher

Hidden Lies. Mein Geheimnis kann dich töten

4,0(148)
Hardcover18,00 €
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Über das Buch

Fesselnde Dystopie, in der die Welt in zwei unversöhnliche Lager geteilt ist, ab 14 Jahren

Noch vor wenigen Monaten gehörte Kara zu denen, die nach der Ansteckung mit Morbus Shade in besinnungslosem Wahn ihre Mitmenschen angegriffen und eine völlig zerstörte Welt zurückgelassen haben. Nun ist die Bevölkerung in die zwei Lager der Infizierten und der Gesunden aufgeteilt und es scheint unmöglich, die Seiten zu wechseln.

Fast unmöglich. Denn mithilfe ihrer Familie gelingt es Kara, sich als gesund auszugeben, und nach Hause zurückzukehren . Ein Medikament hält die Infektion, die noch immer in ihr lauert, in Schach. Doch die Medizin wird bald aufgebraucht sein und dann wird Kara wieder zum aggressiven Monster werden. Ihr unaussprechliches Geheimnis lastet schwer auf ihrer Seele. Nur wenn sie mit Adrian zusammen ist, gelingt es ihr, die Vergangenheit kurz zu vergessen. Doch obwohl sie sich immer mehr zu ihm hingezogen fühlt, darf sie sich ihm niemals anvertrauen. Weil Adrian fast seine gesamte Familie durch den Ausbruch von Morbus Shade verloren hat, ist er wild entschlossen, alle Infizierten zu bekämpfen . Und das ist noch nicht die ganze Wahrheit. Denn Kara hat etwas getan, das sie selbst sich niemals verzeihen wird - und das ihre Liebe für immer zerstören würde.

Eine hochspannende Dystopie in einer Welt, ganz nah an unserer. Wie lebt man mit Schuld in einer Gesellschaft , vor deren Hass man sich fürchten muss? Gibt es einen Punkt, ab dem keine Versöhnung mehr möglich ist? Und was, wenn die Liebe alles durcheinanderwirft? Für alle Leserinnen von Mirjam Mous, Ursula Poznanski und Tess Sharpe .

ISBN9783401606859
VerlagArena
Erscheinungsdatum15.09.22
Seitenzahl448

Merkmale

2 Bewertungen

EinfachAnschaulichEntwickelndGlaubwürdigSympathischSpannend

Rezensionen & Bewertungen

148 Bewertungen

42 Rezensionen

4,0

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  • jirovable
    jirovable

    60 Follower

    3,0

    Irgendwie viel… und irgendwie zu wenig

    📝Worum geht's? "Hidden Lies. Mein Geheimnis kann dich töten" ist eine dystopische Jugendgeschichte über Schuld, Angst und Geheimnisse in einer Welt, die nach einer verheerenden Krankheit auseinandergebrochen ist. Die Hauptfigur Kara ist mit dem gefährlichen Virus „Morbus Shade“ infiziert. Während der Krankheit verlieren Betroffene die Kontrolle über sich und greifen andere Menschen an. Nach dem Ausbruch wurde die Gesellschaft in zwei Gruppen geteilt: Gesunde und Infizierte. Die Infizierten werden gefürchtet und ausgeschlossen. Kara schafft es mithilfe ihrer Familie, ihre Krankheit geheim zu halten und wieder unter den „Gesunden“ zu lleben. Ein Medikament unterdrückt die Symptome — allerdings nur vorübergehend. Deshalb lebt Kara ständig mit der Angst, entdeckt zu werden oder die Kontrolle erneut zu verlieren. Besonders schwierig wird es, als sie Adrian näherkommt. Er hasst Infizierte zutiefst, weil er durch die Krankheit Menschen verloren hat. Trotzdem entwickelt sich zwischen den beiden langsam eine emotionale Verbindung. ⭐Meine Meinung ⭐⭐⭐ "Hidden Lies. Mein Geheimnis kann dich töten" konnte mich leider nicht komplett abholen. Irgendwie passiert in der Geschichte total viel — und gleichzeitig auch irgendwie nichts. Die Handlung zieht sich stellenweise, obwohl ständig neue Dinge passieren. Das Thema der gesellschaftlichen Spaltung zwischen Infizierten und Gesunden fand ich eigentlich spannend. Gerade dieser Hass gegenüber Menschen, die ihre Infektion unter Kontrolle haben, hatte definitiv Potenzial. Allerdings waren viele Plotentwicklungen für mich ziemlich vorhersehbar und manche Handlungen wirkten etwas zu einfach gelöst. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sehr viele Ideen gleichzeitig unterbringen wollte, wodurch sich die Geschichte für mich stellenweise etwas „halb gar“ angefühlt hat. Im Zombie-/Pandemie-Genre wurde hier leider auch nichts wirklich neu erfunden — vieles kennt man einfach schon aus ähnlichen Geschichten. Trotzdem gab es ein paar Dinge, die mir gefallen haben: Die Geschichte wird zwar komplett aus Karas POV erzählt, aber die kleinen Einblicke in die Gedanken oder Vergangenheit anderer Charaktere am Ende mancher Kapitel mochte ich echt gern. Das hat nochmal etwas Abwechslung reingebracht. Das Finale war dann einfach nur ein kompletter Fiebertraum — irgendwie wild, chaotisch und fast schon drüber. Ich glaube, dass mir das Buch ein paar Jahre früher deutlich besser gefallen hätte. Für ein jüngeres YA-Publikum funktioniert die Geschichte wahrscheinlich wesentlich stärker.

    10. Mai 2026

  • 4,0

    Eine besondere Dystopie mit einer düsteren Zukunftsversion die schonungslos und packend erzählt wurde, teilweise wurde es echt heftig und brutal und war definitiv nichts für schwache Nerven, ich musste das Buch an einigen Stellen pausieren und hatte das ganze lesen über ein bedrückendes Gefühl in mir. Da waren das Virus Morbus Shade das bei den damit infizierten Menschen zu einer mörderischen Aggression führte, das ein halbes Jahr aktiv gewesen war und die Auswirkungen, eine Entvölkerte Welt und den Zusammenbruch der Zivilisation und Versorgungssysteme, Chaos und den digitalen Exitus. Die Protagonistin Kara war eine Infizierte, man erfuhr dass ihr Biss andere infiziert hatte und der Modus die aktive Phase der Krankheit war, über ihre Zeit in der Isolierstation und im Klinikum, dass sie einen schwarzen Carbid-Reifen, das Zeichen der Infizierten tragen musste und eine wöchentliche Injektion des Komvir 5 Serums bekam, über ihr Entsetzen und ihre Scham, ihren Sozialarbeiter Mike und das Team Rainbow, die Hoffnung und deren Arbeit an einem Heilmittel. Es ging darum, dass es eine Zeit davor und eine Zeit danach gab, dass die erste Welle die Zeit und auch die Menschen trennte, in Infizierte und Gesunde, dass es die Security gab die sich um die Sicherheit kümmerte und Bluttests, Demonstranten und Unruhen sowie Schimpfwörter und die Jagd auf Infizierte. Und dann waren da die Chance für Kara auf ein normales Leben im Austausch für eine Lüge, die Gated Community Port, ein geschlossenes Wohngebiet als neues Zuhause und ein Treffen auf den Jungen Adrian, Mitglied bei der Initiative. Es ging um deren problematische Haltung und geplante Operation, um Karas inneren Zwang nach Wiedergutmachung und die Scham wegen ihrer Hilfsbereitschaft um Schuld abzutragen, um Enttäuschung und Wut. Karas zurückgekommene Erinnerungen und ihr Entsetzen über ihre Taten, ihr Kummer und ihr Verzweiflung haben mich tief berührt. Am Ende ging es um die Erkenntnis, dass beide Seiten mit Schuld und Scham zu kämpfen hatten und dass man erst merkte wie tolerant man war wenn eine Katastrophe eintrat, das es keine keine zweite Welle brauchte sondern nur die Nachricht vom Ende des Serums damit alles aus den Fugen geriet und Gewalt und Tod herrschte. Da waren nicht der Virus der wütete, sondern der Hass der Menschen, eine Liebesgeschichte die endete bevor sie überhaupt begonnen hatte, ein nicht mehr können und trotzdem weitermachen sowie der Einblick in andere Sichten sowie neue Denkweisen und Entwicklungen.

    23. März 2026

  • darkrose
    darkrose

    82 Follower

    4,0

    Es hat mir sehr gut gefallen, nicht nur das Buch und die Story sondern auch das Genre. Das war eine gute Dystopie, fand auch gut geschildert wie sich der Virus Morbus Shade verhält, was wahrscheinlich auch daran lag das Kara selber damit infiziert ist. Manche Stellen waren schon heftig und auch der Zwiespalt der Menschen war sehr deutlich. Auf der einen Seite könnte man durchaus verstehen warum die nicht infizierten Menschen so eine Angst und Wut hatten, auf der anderen Seite ist es dennoch fragwürdig wie sie sich verhalten und was sie getan haben. Immerhin sind die infizierten auch Menschen und krank. Naja dass lässt einen schon nachdenken.

    21. Okt. 2025

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charlotte Richter

Charlotte Richter begann noch während des Studiums zu schreiben und verfasste ihre ersten Texte für den Hörfunk. Seitdem hat sie mehrere Romane für Jugendliche und Erwachsene veröffentlicht. Sie erhielt diverse Literaturstipendien und unter anderem den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied im Hamburger Writers’ Room, einer Arbeits- und Bürogemeinschaft für Schriftsteller, auch wenn sie Hamburg inzwischen verlassen hat. Heute lebt und schreibt sie in Kattendorf in Schleswig-Holstein.

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