Herr Nakano und die Frauen

Herr Nakano und die Frauen

E-Book
3.323
SchuleTrödelladenGesellschaftliche Umbrüche In JapanLiebesgeschichte

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Beschreibung

"Wir handeln nicht mit Antiquitäten, wir handeln mit Trödel", sagt Herr Nakano zu Hitomi, die sich um eine Aushilfsstelle in seinem Laden bewirbt. Nakano, ein Herr alter Schule, liebt neben schönen alten Dingen auch schöne junge Frauen. Sein Trödelladen wird zum Treffpunkt von Menschen am Rande der Zeit: seine Freundin Sakiko, die ihn um ein Haar als Einsatz beim Glücksspiel verliert; seine Schwester Masayo, der mit Mitte fünfzig die große Liebe begegnet; und sein Angestellter Takeo, der sich in die neue Aushilfe Hitomi verliebt, doch zu schüchtern ist, ihr seine Zuneigung zu gestehen. Ein hinreißender Roman aus Japan über Liebe und Zufall und über das Vergehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
E-Book
Seitenzahl
224
Preis
8.99 €

Autorenbeschreibung

Hiromi Kawakami, 1958 in Tokio geboren, studierte Naturwissenschaften und unterrichtete Biologie, ehe sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen japanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, und sie zählt zu den populärsten Schriftstellern des Landes. Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß (Eine Liebesgeschichte, 2008 bei Hanser) war ihr erster sehr erfolgreicher Roman auf Deutsch, es folgten Herr Nakano und die Frauen (2009), Am Meer ist es wärmer (2010), Bis nächstes Jahr im Frühling (2013) und Die zehn Lieben des Nishino (2019).

Beiträge

5
Alle
2

Langweilig

Ich habe in den letzten Jahren die japanische Literatur kennen und schätzen gelernt, daher habe ich auch dieses Buch aus dem öffentlichen Bücherschrank gerettet. Und bin enttäuscht. Die Geschichte plätschert vor sich hin, ein unsympathischer Charakter nach dem anderen taucht auf und die gesamte Atmosphäre ist eher grau und leblos, so dass ich kaum wissen wollte, wie das Buch ausgeht. Leider keine Leseempfehlung.

5

Alltagserzählungen aus einem Trödelladen mit herzlichen Charakteren, die man schnell ins Herz schließt. Wenig tiefgründig, dadurch aber erfrischend leicht zu lesen

2

Hitomi, Ende 20 arbeitet im Trödelladen von Herr Nakano. Mit zum Figurenensemble gehören noch die Schwester des Ladenbesitzers und ein schüchterner Lieferjunge namens Takeo. Der Erzählstil der Autorin ist schrecklich eigenwillig und entgegen mancher Rezensionen fand ich wenige (nachvollziehbare) Gefühlsregungen, noch irgendwelche Empathie bei den Charakteren. Jeder lebt in diesem Laden für sich und vor sich hin, ab und an wird gemeinsam gespeist oder es werden zusammenhanglose Gespräche über Beziehungen, Sexualität und den Kram aus dem Trödelladen geführt. Wohingegen die idyllische Ruhe einer Yoko Ogawa den Leser ins Buch hineinzieht, lässt einen "Herr Nakano und die Frauen" mit absoluter Leere zurück. Sprachlich nichts besonderes, ab und an ein kühner, unkonventioneller Witz, ansonsten sehr belanglos.

4

Plätschert ganz nett dahin.

4

Nix herausragendes, aber was Feines für zwischendurch.

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