Herdfeuer und Hochkultur. Eine andere Geschichte des Kochens
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Beschreibung
Wie Kochen die Welt veränderte
Was wäre, wenn das Kochen als einer der alltäglichsten Vorgänge der Schlüssel zu unserer Kultur, Politik und Geschichte ist?
In seinem klugen und unterhaltsamen Buch jenseits der Fastfood-Literatur zeigt Wolfgang Brenner, wie eng das Kochen mit der Entstehung des Menschen und der Ordnung unserer Gesellschaft verwoben ist. Von der ersten Feuerstelle bis zur veganen Gegenwart führt er durch Jahrtausende, in denen Kochen nicht nur nährte, sondern zugleich Welt erschuf. Eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Küche – und durch unsere eigene.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Wolfgang Brenner, geb. 1954, hat Germanistik und Philosophie studiert und arbeitet als Journalist, Autor und Filmemacher in Berlin und im Hunsrück. Zuletzt erschien von ihm Die ersten hundert Tage. Reportagen vom deutsch-deutschen Neuanfang. 2018 wurde Wolfgang Brenner mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis für herausragendes historisches Erzählen ausgezeichnet.
Beiträge
Vom Lagerfeuer zur Lifestyle Küche
Der Moment, wenn man merkt, dass die Geschichte der Menschheit im Grunde auch eine Geschichte von Töpfen, Feuerstellen und hungrigen Mägen ist. Genau da setzt Wolfgang Brenner an und macht aus einem scheinbar simplen Thema eine erstaunlich große Reise durch unsere Kultur. Herdfeuer und Hochkultur liest sich wie ein kluger Streifzug durch die Menschheitsgeschichte, nur dass statt Königen und Schlachten plötzlich Suppe, Brot und Braten die Hauptrollen spielen. Brenner zeigt mit viel Charme, wie sehr Kochen unser Leben geprägt hat. Von den ersten Lagerfeuern bis zu heutigen Ernährungsdebatten wird schnell klar, dass Kochen nie nur satt machen sollte. Es ging immer auch um Gemeinschaft, Macht, Status und manchmal schlicht ums Überleben. Besonders Spaß macht dabei der Ton des Buches. Das Ganze ist angenehm locker geschrieben und streut immer wieder kleine Aha Momente ein. Beim Lesen ertappt man sich ständig dabei, plötzlich über Dinge nachzudenken, die sonst komplett selbstverständlich wirken. Warum eigentlich Tischsitten entstanden sind. Weshalb bestimmte Gerichte Kultstatus bekommen haben. Oder warum Essen so oft politisch wird. Natürlich ist das kein Kochbuch und auch keine trockene Wissenschaftsarbeit. Eher ein kluges Kulturgespräch über tausende Jahre hinweg. Manche Passagen könnten noch etwas tiefer gehen, da blitzt kurz der Wunsch auf, noch mehr Geschichten aus der Küche der Geschichte zu hören. Trotzdem bleibt das Ganze durchgehend unterhaltsam und überraschend. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Kochen viel mehr ist als nur das, was im Topf passiert. Es ist ein Stück Menschheitsgeschichte, das jeden Tag auf unseren Tellern landet. Und plötzlich wirkt selbst das nächste Abendessen ein kleines bisschen bedeutungsvoller.

Beschreibung
Wie Kochen die Welt veränderte
Was wäre, wenn das Kochen als einer der alltäglichsten Vorgänge der Schlüssel zu unserer Kultur, Politik und Geschichte ist?
In seinem klugen und unterhaltsamen Buch jenseits der Fastfood-Literatur zeigt Wolfgang Brenner, wie eng das Kochen mit der Entstehung des Menschen und der Ordnung unserer Gesellschaft verwoben ist. Von der ersten Feuerstelle bis zur veganen Gegenwart führt er durch Jahrtausende, in denen Kochen nicht nur nährte, sondern zugleich Welt erschuf. Eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Küche – und durch unsere eigene.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Wolfgang Brenner, geb. 1954, hat Germanistik und Philosophie studiert und arbeitet als Journalist, Autor und Filmemacher in Berlin und im Hunsrück. Zuletzt erschien von ihm Die ersten hundert Tage. Reportagen vom deutsch-deutschen Neuanfang. 2018 wurde Wolfgang Brenner mit dem Friedrich-Schiedel-Literaturpreis für herausragendes historisches Erzählen ausgezeichnet.
Beiträge
Vom Lagerfeuer zur Lifestyle Küche
Der Moment, wenn man merkt, dass die Geschichte der Menschheit im Grunde auch eine Geschichte von Töpfen, Feuerstellen und hungrigen Mägen ist. Genau da setzt Wolfgang Brenner an und macht aus einem scheinbar simplen Thema eine erstaunlich große Reise durch unsere Kultur. Herdfeuer und Hochkultur liest sich wie ein kluger Streifzug durch die Menschheitsgeschichte, nur dass statt Königen und Schlachten plötzlich Suppe, Brot und Braten die Hauptrollen spielen. Brenner zeigt mit viel Charme, wie sehr Kochen unser Leben geprägt hat. Von den ersten Lagerfeuern bis zu heutigen Ernährungsdebatten wird schnell klar, dass Kochen nie nur satt machen sollte. Es ging immer auch um Gemeinschaft, Macht, Status und manchmal schlicht ums Überleben. Besonders Spaß macht dabei der Ton des Buches. Das Ganze ist angenehm locker geschrieben und streut immer wieder kleine Aha Momente ein. Beim Lesen ertappt man sich ständig dabei, plötzlich über Dinge nachzudenken, die sonst komplett selbstverständlich wirken. Warum eigentlich Tischsitten entstanden sind. Weshalb bestimmte Gerichte Kultstatus bekommen haben. Oder warum Essen so oft politisch wird. Natürlich ist das kein Kochbuch und auch keine trockene Wissenschaftsarbeit. Eher ein kluges Kulturgespräch über tausende Jahre hinweg. Manche Passagen könnten noch etwas tiefer gehen, da blitzt kurz der Wunsch auf, noch mehr Geschichten aus der Küche der Geschichte zu hören. Trotzdem bleibt das Ganze durchgehend unterhaltsam und überraschend. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Kochen viel mehr ist als nur das, was im Topf passiert. Es ist ein Stück Menschheitsgeschichte, das jeden Tag auf unseren Tellern landet. Und plötzlich wirkt selbst das nächste Abendessen ein kleines bisschen bedeutungsvoller.





