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Eine spannende, unheimliche und romantische Geschichte, welche durch angenehmen und flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Erzählweise allerdings ist zuweilen etwas wirr und sprunghaft. Zum Beispiel sind Handlungsort und Zeit sehr unklar. Es wirkt wie das viktorianische London, doch werden auch Gegenstände wie Jeans oder ein T-Shirt erwähnt. Auch Antwerpen fällt das ein ums andere Mal, vermutlich handelt es sich hier um eine, unserer sehr ähnlichen, Parallelwelt. Generell versteht es Susanne Gerdom darauf ihre Leser die meiste Zeit des Buches im Dunklen tappen zu lassen und nur kleine Hinweise zu geben. Mit diesen kann man zwar Vermutungen anstellen, sicher sein kann man sich aber nicht. Die Auflösung am Ende wird dann sehr schnell abgewandelt sodass auch am Ende noch Fragen offen bleiben. Zu wenige Hintergrundinformationen sind eine Grundschwäche vom Haus der tausend Spiegel. Auch fremde Begrifflichkeiten muss sich der Leser selbst erklären. Alles in allem ist Susanne Gerdoms Werk eine nicht ausgeschöpfte, aber grundsätzlich schöne Idee, welcher man stilistisch gut folgen kann, durch fehlende Erklärung allerdings sehr schwer verständlich ist.
27. Jan. 2024
Eine spannende, unheimliche und romantische Geschichte, welche durch angenehmen und flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Erzählweise allerdings ist zuweilen etwas wirr und sprunghaft. Zum Beispiel sind Handlungsort und Zeit sehr unklar. Es wirkt wie das viktorianische London, doch werden auch Gegenstände wie Jeans oder ein T-Shirt erwähnt. Auch Antwerpen fällt das ein ums andere Mal, vermutlich handelt es sich hier um eine, unserer sehr ähnlichen, Parallelwelt. Generell versteht es Susanne Gerdom darauf ihre Leser die meiste Zeit des Buches im Dunklen tappen zu lassen und nur kleine Hinweise zu geben. Mit diesen kann man zwar Vermutungen anstellen, sicher sein kann man sich aber nicht. Die Auflösung am Ende wird dann sehr schnell abgewandelt sodass auch am Ende noch Fragen offen bleiben. Zu wenige Hintergrundinformationen sind eine Grundschwäche vom Haus der tausend Spiegel. Auch fremde Begrifflichkeiten muss sich der Leser selbst erklären. Alles in allem ist Susanne Gerdoms Werk eine nicht ausgeschöpfte, aber grundsätzlich schöne Idee, welcher man stilistisch gut folgen kann, durch fehlende Erklärung allerdings sehr schwer verständlich ist.
27. Jan. 2024






