Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord

Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord

Taschenbuch
4.315

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Beschreibung

Amrum kann tödlich sein. Polizeisekretärin Frau Scholle und ihr Hund Dolores ermitteln.
Unterhaltsame Inselspannung von einer Bestsellerautorin, die wie keine andere das Flair von Inseln, Küste und Meer einfängt.

Gabriele Scholle mag ihren Job als Sekretärin bei der Kriminalpolizei. Die gute Seele des Büros hat ein feines Gespür für Ungereimtheiten. Anstatt mit ihrem Mann vorzeitig in Rente zu gehen, reist Gaby mit ihrer Labradoodle-Hündin Dolores nach Amrum. Dort will sie sich die frische Nordseeluft um die Nase wehen lassen und zur Ruhe kommen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird beim abendlichen Strandspaziergang die Inselidylle empfindlich gestört: Ein Mann sitzt tot in einem Ruderboot. In seiner Brust steckt eine Harpune. Ist es dieselbe, die ihr Vermieter, Kapitän Behrendsen, bei der Museumsführung über Walfang in der Hand gehalten hatte? Gaby Scholle kann nicht anders: Sie tauscht Meeresbrise gegen Mordermittlung. Der Käpt'n wäre ein guter Partner bei den Recherchen. Dumm nur, dass er einer ihrer Hauptverdächtigen ist.

Der erste Fall für die unwiderstehliche Polizeisekretärin Frau Scholle: Sie hat einen feinen Sinn für Mord – und auch ihre Labradoodle-Hündin hat eine besondere Spürnase.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Cosy Mystery
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
288
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Sophie Tammen ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Anne Barns, deren Erfolgsromane (u.a. "Apfelkuchen am Meer") oft an der deutschen Küste spielen. Auch in ihren Wohlfühlkrimis mit Frau Scholle spürt man die frische Meeresbrise und den Sand unter den Füßen. Wann immer die Autorin eine Auszeit braucht, reist sie nach Amrum. Dort hat sie längere Zeit gewohnt. Dabei hat sie Insel und Menschen ins Herz geschlossen.

Beiträge

4
Alle
5

Cosy Crime de luxe!

Frau Scholle kanns nicht lassen Gaby Scholle, eigentlich Polizeisekretärin bei der K11 in Wiesbaden, ist spontan auf die Nordseeinsel Amrum gereist. Natürlich immer mit dem Ladradoodle Dolores an ihrer Seite. Eigentlich wollte sie ja mit ihrem Mann Rolf nach Süddeutschland verreisen, doch langsam hat sie es satt und möchte nicht mehr die sein, die in ihrer Ehe immer um den Frieden und die Harmonie kämpft. Kurzentschlossen ist sie also in die entgegengesetzte Richtung gereist und genießt nun die friedliche und entspannte Zeit mit ihrem Hund. Allerdings ist sie noch nicht richtig auf Amrum angekommen, da hat sie schon ein Problem mit ihrem Vermieter, denn er hasst Hunde und will ihr sofort ihre Ferienwohnung kündigen. Gut, dass Gaby bereits auf der Fähre in Kontakt zur Inselbewohnerin Ine gekommen ist, die sich nun als Tochter des mürrischen Vermieters herausstellt und ihr die Wohnung doch noch besorgt. Nach dem Einzug freut sich Gaby auf den Strand und dreht mit Dolores eine friedliche Abendrunde am nächtlichen Strand. Dass sie dabei einen Toten in einem Ruderboot, dem auch noch eine Harpune in der Brust steckt, vorfindet, damit hat sie nicht gerechnet. Aber sie weiß sofort, dass sie in diesem Urlaub ihren Beruf und ihre Leidenschaft für die Polizeiarbeit nicht vergessen kann... Hinter der Autorin Sophie Tammen versteckt sich die Bestsellerautorin Anne Barns, deren Leidenschaft für die deutsche See auch in diesem Krimi spürbar wird. Gaby ist eine sympathische Mitsechzigerin, die noch lange nicht genug von ihrem Leben, vorallem der Polizeiarbeit hat. Dank ihrer Leidenschaft für das Ermitteln steckt sie schnell mitten im Fall und trägt viel zur Lösung davon bei. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, die bei den Lesern einfach gut ankommen muss. Dieses Buch lag kaum auf meinem Bücherstapel, da musste ich es unbedingt lesen. Anfangs wusste ich noch gar nicht, dass Anne Barns hinter dem Pseudonym steckt, habe irgendwann aber nachgesehen und wusste nun, warum mir der Schreibstil so bekannt vorkam. Ich mag die Wohlfühlathmosphäre des Romans, die alles andere als dunkel oder gruselig ist. Trotzdem ist die Handlung durchgehend spannend und fesselnd und der Täter bis zu den letzten Seiten nicht bekannt. Ein Cosy Crime, wie er besser nicht sein kann!

Cosy Crime de luxe!
5

Einfach aber richtig gut !

Ein Urlaubsroman mit Krimi Anteilen, einfach herrlich und leicht zu lesen, schön geschrieben mit Figuren die man gleich ins Herz schließt. Absolutes Wohlfühlsetting der Insel, der Nord ist zwar Hauptthema aber dennoch läuft er nebenbei, denn die Beschreibungen der Insel und der Figuren rücken meiner Ansicht nach genau so in den Vordergrund. Es hat großen Spaß gemacht zu lesen und ich hoffe sehr auf einen 2. band nach diesem Ende 👍🏽

5

Tod im Ruderboot „Ich hatte einfach ein verdammt gutes Gespür für Menschen, und zwar nicht nur für die guten. Ich erkannte sofort, wenn jemand auf der anderen Seite des Lichts stand. Und immer dann wurde aus dem Gespür für Menschen ein Gespür für Mord.“ (S. 73) Gabriele Scholle gönnt sich zusammen mit ihrer Labradoodle-Hündin Dolly (Dolores) eine Auszeit von ihrer Arbeit und ihrem Mann auf Amrum. Sie ist seit 40 Jahren Polizeisekretärin bei der K11 in Wiesbaden und wird von ihren Kollegen wegen ihres guten Gedächtnisses geschätzt und weil ihr oft Widersprüche auffallen. Leichen hat sie bisher zum Glück nur auf Tatortfotos gesehen, trotzdem erkennt sie sofort, dass sich der Mann, der da nachts tot im Ruderboot sitzt, die Harpune bestimmt nicht selbst in die Brust gerammt hat. Und dass es ausgerechnet die Harpune ist, die ihr ihr Vermieter, der alte Kapitän Frerk Behrendsen (den sie mit einem Augenzwinkern Kapitän Ahab nennt), am Nachmittag im Walfangmuseum gezeigt hat. Die herbeigerufene Polizei hält sie für eine Kollegin, weil sie sie souverän anleitet und angibt, dass sie beim K11 arbeitet. Dass sie „nur“ die Sekretärin ist, verschweigt sie geschickt. Und so besprechen sie auch die nächsten Ermittlungen mit ihr. Doch auch Sophie und Ahab können das Nachforschen nicht lassen ... Auf der Insel verbreitet sich schnell, dass eine Urlauberin eine Leiche gefunden hat. Darum wird Sophie überall gern gesehen und ausgehorcht. Doch sie dreht den Spieß um und erfährt von den Insulanern, dass der Tote kein Kind von Traurigkeit war und sich einige Feinde gemacht hatte. „Wenn davon ausgegangen wird, dass einer der gehörnten Ehemänner ihm die Harpune in die Brust gerammt hat, ist die Liste lang.“ (S. 90) Kapitän Ahab weiß Ähnliches zu berichten und die Ermittlungen schweißen sie zusammen, doch so ganz traut sie ihm nie, denn sie hat das Gefühl, dass er ihr etwas verheimlicht. Sophie muss man einfach mögen und auch Kapitän Ahab ist ganz sympathisch, wenn man erst mal hinter seine raue Schaue blickt. So mag er z.B. angeblich keine Hunde – aber warum bleibt Dolly dann so gern bei ihm, wenn Sophie mal alleine losziehen will? Sophie Tammen ist das Pseudonym der Autorin Anne Barns, die mich schon mit ihren Ost- und Nordseeinsel-Romanen begeistern konnte. In „Harpunentod: Frau Scholles Gespür für Mord“ verbindet sie geschickt Cosycrime und Inselfeeling, außerdem erfährt man nebenbei viel Wissenswertes über Amrum und seine Geschichte. Mich hat die Geschichte bis zum Ende gefesselt und sehr gut unterhalten. Sie erinnert ein bisschen an die von mir so geliebte alte Fernsehserie „Adelheid und ihre Mörder“, wo eine Polizeisekretärin schlauer ist als ihr Chef und die Kollegen, und die Morde meist im Alleingang löst. 5 Sterne für diesen spannenden Krimi mit Inselfeeling.

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5

Es hat mir sehr gut gefallen. Hat Spaß gemacht zu lesen

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