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Sehr lesenswert!
„…und nie kann ich vergessen“ hat mich anders überrascht, als ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Ich dachte, der Schwerpunkt würde auf Schönbecks Erlebnissen in Stalingrad liegen. Tatsächlich erzählt das Buch jedoch sein gesamtes Leben – von der Jugend über den Krieg bis in die Zeit danach. Besonders beeindruckt haben mich die Kapitel, die direkt aus der Sicht von Schönbeck erzählt werden. Sie sind eindringlich, bewegend und vermitteln seine Erlebnisse und Gedanken auf eine sehr persönliche Weise. Dazwischen ergänzen Kapitel von Tim Pröse die Geschichte mit Hintergrundinformationen und Einordnungen. Für mich hätten diese Abschnitte allerdings nicht unbedingt sein müssen, da sie den Lesefluss eher unterbrochen haben. Die stärksten Momente waren für mich immer die, in denen Schönbeck selbst zu Wort kam. Was mich nach der Lektüre einmal mehr beschäftigt, ist die Frage, wie diese Generation nach all dem Leid, den Verlusten und den traumatischen Erfahrungen überhaupt wieder in ein scheinbar normales Leben zurückfinden konnte. Diese Menschen haben Dinge erlebt, die kaum vorstellbar sind und dennoch Familien gegründet, gearbeitet und weitergelebt. Allein darüber nachzudenken, macht dieses Buch für mich besonders eindrucksvoll. Kein einfaches Buch, aber eines, das zum Nachdenken anregt.
27. Juni 2026
Sehr lesenswert!
„…und nie kann ich vergessen“ hat mich anders überrascht, als ich nach dem Klappentext erwartet hatte. Ich dachte, der Schwerpunkt würde auf Schönbecks Erlebnissen in Stalingrad liegen. Tatsächlich erzählt das Buch jedoch sein gesamtes Leben – von der Jugend über den Krieg bis in die Zeit danach. Besonders beeindruckt haben mich die Kapitel, die direkt aus der Sicht von Schönbeck erzählt werden. Sie sind eindringlich, bewegend und vermitteln seine Erlebnisse und Gedanken auf eine sehr persönliche Weise. Dazwischen ergänzen Kapitel von Tim Pröse die Geschichte mit Hintergrundinformationen und Einordnungen. Für mich hätten diese Abschnitte allerdings nicht unbedingt sein müssen, da sie den Lesefluss eher unterbrochen haben. Die stärksten Momente waren für mich immer die, in denen Schönbeck selbst zu Wort kam. Was mich nach der Lektüre einmal mehr beschäftigt, ist die Frage, wie diese Generation nach all dem Leid, den Verlusten und den traumatischen Erfahrungen überhaupt wieder in ein scheinbar normales Leben zurückfinden konnte. Diese Menschen haben Dinge erlebt, die kaum vorstellbar sind und dennoch Familien gegründet, gearbeitet und weitergelebt. Allein darüber nachzudenken, macht dieses Buch für mich besonders eindrucksvoll. Kein einfaches Buch, aber eines, das zum Nachdenken anregt.
27. Juni 2026






