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Schlechte Umsetzung
Der Klappentext und die wunderschöne Gestaltung des Buches haben mich direkt angesprochen. Dabei fand ich die Verbindung von Magie und Hacking besonders vielversprechend. Leider konnte mich das Buch gar nicht abholen. Die Umsetzung allgemein und vor allem des Haexing war eher schwach. Beim Haexing (magisches Hacken) hatte ich mehr erwartet. Im Klappentext klang es als hätte dieses einen größeren Anteil. Dann hatte ich auch noch die Hoffnung, dass man zumindest Pseudocode zu sehen bekommt, aber auch das war nicht der Fall. Generell hatten alle Beschreibungen dazu nichts mit echtem hacken zu tun. Besonders störend fand ich auch, dass die Charaktere entweder gut oder böse waren. Es gab da keine Abstufungen und den "Guten" wurde alles verziehen und den "Bösen" wurde nichts Zugutegehalten. Das Ganze war aufgebaut wie Bösewichte in einem Kinderfilm. Die Protagonistin, Celeste, war auch schwierig. Sie erfährt gerade erst, dass es Magie gibt und sie diese anwenden kann. Nach einer kurzen Trainingssequenz kann sie dann im Grunde alles und kann selbst in den stressigsten Situationen neue Sachen erfolgreich ausprobieren. Ein weiteres Problem betrifft den Schreibstil: vieles wird einfach nur kurz beschrieben und nicht richtig gezeigt. Vor allem bei potentiell tiefgründigen Gesprächen bekommt man einfach ein "Und dann haben wir über xy gesprochen". Die Liebesgeschichte habe ich den Charakteren auch nicht abgekauft. Die fanden sich einfach nur von Anfang an körperlich attraktiv und hatten Bock aufeinander. Das wars. Dann gibt es noch übertrieben viele Astarion (Baldur's Gate 3) Referenzen. Am Anfang waren die noch lustig, aber leider gipfelten die in einer ungesunden Obsession der Protagonistin. Als dann unironisch beschrieben wurde, dass Celeste mit Astarion schlafen möchte und das Ganze mit Haexing sogar möglich ist, hatte ich endgültig genug von Astarion in diesem Buch. Das einzig positive, was ich der Handlung abgewinnen kann, ist die unfassbar gute Repräsentation in jegliche Richtungen. Von mir ist das Buch keine Empfehlung.
3. Feb. 2026
Schlechte Umsetzung
Der Klappentext und die wunderschöne Gestaltung des Buches haben mich direkt angesprochen. Dabei fand ich die Verbindung von Magie und Hacking besonders vielversprechend. Leider konnte mich das Buch gar nicht abholen. Die Umsetzung allgemein und vor allem des Haexing war eher schwach. Beim Haexing (magisches Hacken) hatte ich mehr erwartet. Im Klappentext klang es als hätte dieses einen größeren Anteil. Dann hatte ich auch noch die Hoffnung, dass man zumindest Pseudocode zu sehen bekommt, aber auch das war nicht der Fall. Generell hatten alle Beschreibungen dazu nichts mit echtem hacken zu tun. Besonders störend fand ich auch, dass die Charaktere entweder gut oder böse waren. Es gab da keine Abstufungen und den "Guten" wurde alles verziehen und den "Bösen" wurde nichts Zugutegehalten. Das Ganze war aufgebaut wie Bösewichte in einem Kinderfilm. Die Protagonistin, Celeste, war auch schwierig. Sie erfährt gerade erst, dass es Magie gibt und sie diese anwenden kann. Nach einer kurzen Trainingssequenz kann sie dann im Grunde alles und kann selbst in den stressigsten Situationen neue Sachen erfolgreich ausprobieren. Ein weiteres Problem betrifft den Schreibstil: vieles wird einfach nur kurz beschrieben und nicht richtig gezeigt. Vor allem bei potentiell tiefgründigen Gesprächen bekommt man einfach ein "Und dann haben wir über xy gesprochen". Die Liebesgeschichte habe ich den Charakteren auch nicht abgekauft. Die fanden sich einfach nur von Anfang an körperlich attraktiv und hatten Bock aufeinander. Das wars. Dann gibt es noch übertrieben viele Astarion (Baldur's Gate 3) Referenzen. Am Anfang waren die noch lustig, aber leider gipfelten die in einer ungesunden Obsession der Protagonistin. Als dann unironisch beschrieben wurde, dass Celeste mit Astarion schlafen möchte und das Ganze mit Haexing sogar möglich ist, hatte ich endgültig genug von Astarion in diesem Buch. Das einzig positive, was ich der Handlung abgewinnen kann, ist die unfassbar gute Repräsentation in jegliche Richtungen. Von mir ist das Buch keine Empfehlung.
3. Feb. 2026







