Grünkohl und Curry.

Grünkohl und Curry.

Taschenbuch
3.32
BiografieMigrationFreundschaftMuslime

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Beschreibung

Hasnain Kazim schildert die Einwanderung seiner Eltern nach Deutschland. Der Vater folgt als junger Mann der Anzeige einer deutschen Reederei auf der Suche nach Matrosen, er verlässt seine pakistanische Heimat und wird in einem ihm völlig unbekannten Land zum Seemann ausgebildet. Der Wunsch Kapitän zu werden führt ihn und seine Familie, inzwischen ist ein Sohn geboren, ins Alte Land nach Hollern-Twielenfleth. Was im zwischenmenschlichen Bereich sehr schnell gedeiht, Freundschaft und Vertrauen, dauert an offizieller Stelle sehr lange. Erst viele Jahre später (1990) erhalten die Kazims durch Einbürgerung die Deutsche Staatsbürgerschaft. Hasnain Kazim wurde 1974 im niedersächsischen Oldenburg geboren und wuchs in Hollern-Twielenfleth im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, sowie in Karatschi, Pakistan, auf. In Stade besuchte er das Vincent-Lübeck-Gymnasium und entwickelte schon als Jugendlicher eine Leidenschaft für journalistische Tätigkeit. Erste Erfahrungen sammelte er beim Stader Tageblatt und nach dem Studium der Politikwissenschaft schrieb er unter anderem für die „Heilbronner Stimme“ und die Nachrichtenagentur dpa. 2006 wird Kazim Redakteur von „SPIEGEL ONLINE“, ab Juli 2009 Südasienkorrespondent von „SPIEGEL ONLINE“ und „SPIEGEL“. Seit 2013 versieht er diese Tätigkeit von Istanbul aus wo es im Mai 2014 im Zusammenhang mit der Berichterstattung vom Grubenunglück in Soma zu Morddrohungen gegen Hasnain Kazim kam. Bald darauf musste Kazim die Türkei verlassen und setzte seine Arbeit von Wien aus fort. Heute ist er freier Autor und Journalist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
303
Preis
15.40 €

Beiträge

1
Alle
1.5

Nicht meins

Ich hatte mich gefreut, endlich eine Einwanderergeschichte ganz ohne Comedy gefunden zu haben. So schön ich solche Bücher finde, so sehr beschönigen sie diese Geschichten. Doch leider ist dieses Buch so gar nicht meins. Der Vater reist mit dem Autor nach mehreren Jahrzehnten in sein Geburtsland Pakistan, an diesem Punkt teilt sich die Geschichte in zwei Teile: die öffentliche Geschichte des Landes, die man in den entsprechenden Büchern nachlesen kann und die Familiengeschichte, die weder interessant noch nachvollziehbar ist. Ich habe das Buch nur unter großer Anstrengung beenden können, einige Passagen habe ich zugegebenermaßen quergelesen. Muss man nicht haben!

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