Romane

Gotthard

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Über das Buch

Abgründig und komisch, sinnlich und raffiniert erzählt Zora del Buono in „Gotthard“ von den Arbeitern am Gotthardbasistunnel, von einer buchstäblich heißen Arbeitsatmosphäre und einer Leiche im Keller. Fritz Bergundthal, Eisenbahn-Fan aus Berlin und gepflegter, fünfzigjähriger Junggeselle, ist zum Gotthardtunnel ins Tessin gereist, um ein paar spektakuläre Fotos schöner Lokomotiven zu machen. Aber im Laufe eines einzigen Tages, von dem „Gotthard“ erzählt, wird er immer tiefer verstrickt in die freundschaftlich-familiären und erotischen Verwicklungen der Arbeiter rund um die Baustelle des Gotthardbasistunnels. Da sind die immer noch fesche, schrill alternde Dora Polli-Müller und ihre burschikose Tochter Flavia, Robert Filz mit seiner obsessiven Liebe zur brasilianischen Hure Mônica, Aldo Polli und Tonino, die in einer merkwürdigen, spannungsgeladenen Abhängigkeit aufeinander fixiert sind. Und die Heilige Barbara, Schutzgöttin der Tunnelbauer, ist gestohlen worden. Ein böses Omen, was sich im Laufe dieses Tages grässlich bewahrheiten wird.

Editionen (3)

ISBN9783406681851
VerlagC.H.Beck
Erscheinungsdatum14.07.15
Seitenzahl144

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

4 Rezensionen

3,2

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  • robins
    robins

    161 Follower

    4,0

    Gotthard hat mich mit seiner unerwarteten Geschichte überrascht. Im Mittelpunkt steht Bergundthal, ein Eigenbrödler mit einem ungewöhnlichen Hobby, der während einer Reise zur Baustelle des Gotthardtunnels in eine Geschichte voller spannender Figuren und Kontraste hineingezogen wird. Zora del Buono schreibt dabei in einem angenehm klaren Stil, der die Charaktere lebendig macht und die Szenerie greifbar werden lässt. Ein interessantes, gut lesbares Buch, das mich besser unterhalten hat, als ich anfangs erwartet hätte – eine lohnende Lektüre.

    8. Sept. 2025

  • motekatze31
    motekatze31

    9 Follower

    2,5

    Habe mir tatsächlich etwas anderes vorgestellt aber war stellenweise doch positiv überrascht

    Die Autorin schafft es gut einzelne Figuren zu beschreiben, so dass man an manchen Stellen innehält um sich die Person richtig auszumalen, vor allem die Hauptfigur kann man sich tatsächlich genauso bei seiner “Trainspotter” Tätigkeit vorstellen. Leider hat mir etwas der rote Faden gefehlt, irgendwie ist es von Person zu Person gesprungen ohne großartigen Zusammenhang. Auch die Geschichte die das Opfer am Schluss mit jemanden gehabt haben soll verstehe ich nicht. Auf 150 Seiten lässt sich natürlich kein Riesen Worldbuilding machen. Habe es trotzdem als angenehmes Lesevergnügen empfohlen, nochmal lesen würde ich es jedoch nicht.

    6. Okt. 2025

  • melfself
    melfself

    3 Follower

    3,5

    Liest sich durchaus gut, Ende hat mich aber enttäuscht

    12. Jan. 2025

3 von 4 Rezensionen

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