Gott und die Welt
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marie Luise Kaschnitz, geboren 1901 im badischen Karlsruhe, machte nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erstes Buch, "Liebe beginnt", ein Roman, ihre bekanntesten Werke sind "Beschreibung eines Dorfes", "Tage, Tage, Jahre" und "Orte". Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet.
Beiträge
Diese Zusammenstellung den Texten von Kaschnitz wurde eigensinnig für die Veranstaltungsreihe Frankfurt liest ein Buch ausgewählt und neu veröffentlicht. Die Passagen sind also aus verschiedenen Büchern und Tagebüchern von ihr neu sortiert und auf Frankfurt bezogen. Es gab sehr gute Passagen und Gedankenspiele, die mich auch zum Nachdenken angeregt haben. Allerdings merkt man das zusammengestellte sehr und ein Fluss beim Lesen kommt so leider nicht auf. Allerdings ist es zum Stöbern und Kennenlernen des alten Frankfurt und der Autorin sehr gut geeignet.
“Ich bin oft genug gefragt worden, warum ich diese hässliche Stadt nicht verlasse…”
Anlässlich des 125. Geburtstags von Marie Luise Kaschnitz und im Rahmen der Veranstaltungsreihe Frankfurt liest ein Buch wurde diese Textsammlung neu veröffentlicht. Sie versammelt vor allem tagebuchartige Aufzeichnungen aus den Jahren 1966–67 (erstmals 1968 unter dem Titel Tage, Tage, Jahre erschienen), ergänzt durch ausgewählte Texte aus dem Werk Orte (1973). Die Aufzeichnungen lassen sich als vielschichtiges Zeitdokument der 1960er-Jahre lesen. Der Blick richtet sich dabei nicht nur zurück auf die Schrecken der Bombennächte und die Zerstörung, sondern ebenso nach vorn: Themen wie Städtebau, fortschreitende Automatisierung und gesellschaftliche Entfremdung werden eindrücklich reflektiert. Für mich als Frankfurter sind die Texte teilweise durchaus interessant, zudem besticht der Band durch seine oft sehr schöne Prosa. Dennoch hat mich die Lektüre hin und wieder etwas verloren zurückgelassen, was vermutlich auch an der fragmentierten Zusammenstellung liegt.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marie Luise Kaschnitz, geboren 1901 im badischen Karlsruhe, machte nach dem Abitur eine Lehre als Buchhändlerin in Weimar, bereiste mit ihrem Ehemann, einem Archäologen, viele Länder Europas und lebte von 1941 bis zu ihrem Tod 1974 vornehmlich in Frankfurt. 1933 erschien ihr erstes Buch, "Liebe beginnt", ein Roman, ihre bekanntesten Werke sind "Beschreibung eines Dorfes", "Tage, Tage, Jahre" und "Orte". Sie wurde mit der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt und der Ehrendoktorwürde der Goethe-Universität sowie dem bedeutendsten deutschen Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet.
Beiträge
Diese Zusammenstellung den Texten von Kaschnitz wurde eigensinnig für die Veranstaltungsreihe Frankfurt liest ein Buch ausgewählt und neu veröffentlicht. Die Passagen sind also aus verschiedenen Büchern und Tagebüchern von ihr neu sortiert und auf Frankfurt bezogen. Es gab sehr gute Passagen und Gedankenspiele, die mich auch zum Nachdenken angeregt haben. Allerdings merkt man das zusammengestellte sehr und ein Fluss beim Lesen kommt so leider nicht auf. Allerdings ist es zum Stöbern und Kennenlernen des alten Frankfurt und der Autorin sehr gut geeignet.
“Ich bin oft genug gefragt worden, warum ich diese hässliche Stadt nicht verlasse…”
Anlässlich des 125. Geburtstags von Marie Luise Kaschnitz und im Rahmen der Veranstaltungsreihe Frankfurt liest ein Buch wurde diese Textsammlung neu veröffentlicht. Sie versammelt vor allem tagebuchartige Aufzeichnungen aus den Jahren 1966–67 (erstmals 1968 unter dem Titel Tage, Tage, Jahre erschienen), ergänzt durch ausgewählte Texte aus dem Werk Orte (1973). Die Aufzeichnungen lassen sich als vielschichtiges Zeitdokument der 1960er-Jahre lesen. Der Blick richtet sich dabei nicht nur zurück auf die Schrecken der Bombennächte und die Zerstörung, sondern ebenso nach vorn: Themen wie Städtebau, fortschreitende Automatisierung und gesellschaftliche Entfremdung werden eindrücklich reflektiert. Für mich als Frankfurter sind die Texte teilweise durchaus interessant, zudem besticht der Band durch seine oft sehr schöne Prosa. Dennoch hat mich die Lektüre hin und wieder etwas verloren zurückgelassen, was vermutlich auch an der fragmentierten Zusammenstellung liegt.





