Goodbye, Amerika?

Goodbye, Amerika?

Hardcover
4.434

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Beschreibung

Das Amerikabuch, das wir jetzt brauchen.

Ein Präsident, der offen die Verfassung angreift, das Oval Office als Gefälligkeitsbörse, das transatlantische Bündnis in der Krise. Schon im ersten Jahr von Donald Trumps zweiter Amtszeit ist klar, dass diese vier Jahre nicht einfach unbeschadet ausgesessen werden können. Vielmehr stehen wir vor der grundlegenden Frage: »Goodbye, Amerika?«, die Trump uns aufgezwungen hat.

Die langjährige USA-Expertin Rieke Havertz lädt uns ein in ihr Amerika. Auf eine persönliche Reise durch Erinnerungen, amerikanische Ambivalenzen und ein sich veränderndes Land, das uns doch alle betrifft. – Immer mit der Hoffnung, dieses streitbare, entnervende, wunderbare, aufregende Land nicht aufgeben zu müssen.

»Rieke Havertz kennt Amerika besser als die meisten Amerikaner. Ihre Stimme ist entscheidend, um uns dieses tief gespaltene Land näherzubringen.« Anne Hull, Pulitzer-Preis-Gewinnerin und langjährige Journalistin für die Washington Post

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Politik
Format
Hardcover
Seitenzahl
304
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Rieke Havertz, Jahrgang 1980, ist internationale Korrespondentin bei der ZEIT und seit 2020 Co-Host des Podcasts »OK, America?«. Mehrere Jahre hat sie aus Washington über das Land berichtet, in das sie sich vor über 20 Jahren verliebt hat – auch wenn sie manchmal an ihm verzweifelt. Havertz hat in Leipzig und an der Ohio University Journalismus und Amerikanistik studiert. Nach Stationen bei der taz ist sie seit 2016 bei DIE ZEIT.

Beiträge

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Alle

Rieke Havertz beleuchtet die politische Entwicklung in den USA in den letzten Jahrzehnten bis hin zur aktuellen Lage mit Bezug auf das Verhältnis zwischen D, EUR und USA, verknüpft mit persönlichen Erfahrungen in ihrer zweiten Heimat. Insbesondere betrachtet sie die jüngere Vergangenheit und die Präsidentschaft von Donald Trump sowie die zunehmende Radikalisierung und Spaltung der Parteien und der Menschen, verbunden mit persönlichen Begegnungen und individuellen Geschichten. Dies zeichnet ein lebendiges, vielfältiges und persönliches Bild der USA und vermittelt sowohl ihre Begeisterung für wie ihre Sorge um dieses Land.

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In “Goodbye, Amerika?” teilt die Journalistin Rieke Havertz Einblicke in die aktuelle “Lage der Nation” der USA. Mit langjähriger detaillierter Kenntnis von Land und Leuten vermittelt sie einen Status Quo über die aktuelle politische Lage und dröselt dabei auch auf, welche gesellschaftlichen Entwicklungen Trump eine zweite Amtszeit ermöglicht haben und mit welchem Kalkül die aktuelle Regierung vorgeht, die Macht einer kleinen Clique Superreicher immer weiter aufzubauen und welche Gefahr dies für die ganze Welt darstellt. Vieles ist nicht neu, wenn man sich auch nur etwas mit dem Tagesgeschehen befasst, aber hervorragend zusammen gefasst und analysiert. Die einzelnen Kapitel widmen sich spezifischen Themen, z.B. Armut, Waffen, Joe Biden usw. und werden immer gerahmt von den persönlichen Erfahrungen der Autorin, die versucht, möglichst wenig zu werten, sondern vorurteilsfrei zu beschreiben, was aus deutscher Sicht, bspw. bei kontroversen Themen wie dem “Recht auf das Tragen von Schusswaffen” sehr schwer fällt. Chapeau dafür! Zu sagen, mir hat das Hörbuch (das die Autorin selbst sehr angenehm eingesprochen hat) gefallen, würde sich nicht richtig anfühlen, da es inhaltlich einfach zu wütend macht und beängstigend ist, es ist aber definitiv eines meiner Sachbuchhighlights des Jahres. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Goodbye, Amerika? — Ein persönlicher Reiseführer durch ein zerbrechendes Land

Goodbye, Amerika? schlägt sofort eine Tür auf, die man längst für verschlossen hielt — und stolpert nicht ins Sentiment, sondern in einen Raum voller Widersprüche. Rieke Havertz schreibt wie jemand, der viele Nächte am großen, schlecht beleuchteten Küchentisch verbracht hat: Notizen, Kaffeeflecken, Zweifel und dann wieder dieser Funke, wenn ein Satz sitzt. Wer ein trockenes Handbuch über geopolitische Mechanik erwartet, wird überrascht — dieses Buch ist persönlich, manchmal kantig, immer nah dran. Die Autorin nimmt einen mit auf eine Reise durch Städte, Redaktionen und Wohnzimmer, und man merkt schnell: Hier spricht keine entfernte Expertin, hier spricht eine mit Herzblut und Verletzbarkeit. Kleine Anekdoten funktionieren wie Fenster in ein kompliziertes Land — eine Begegnung mit einem Taxifahrer erzählt mehr über Amerikas Risse als jede Statistik. Gleichzeitig bleibt die Analyse scharf; Trump, politische Kultur und die wackelnden Allianzen werden ohne Pathos, aber mit klarer Haltung auseinandergeflickt. Humor ist Havertz' Trick, wenn die Lage düster wird: ein trockenes Augenzwinkern, eine Beobachtung, die trifft. Das macht das Buch lesbar, auch wenn manche Kapitel intensiver nachdenken lassen — und ein paar Stellen hätten gern noch tiefer gegraben werden dürfen. Trotzdem: Wer wissen will, warum dieses Amerika uns angeht, bekommt hier Geschichten, Kontext und eine Stimme, die man nicht so schnell vergisst. Am Ende bleibt nicht nur die Sorge, sondern auch das dringende Gefühl, dass Aufgeben keine Option ist.

Goodbye, Amerika? — Ein persönlicher Reiseführer durch ein zerbrechendes Land
4

Rezensionsexemplar “Goodbye, Amerika?” ist ein Buch von Rieke Havertz, die ich selbst aus dem Podcast “OK, America?” kenne. Da sie selbst eine enge private und berufliche Verbindung zu den USA besitzt, war ich neugierig auf ihre Einschätzung der Lage des Landes. Im Buch verknüpft Rieke Haverts ihre persönlichen Erlebnisse als (Teil-)zeit Bewohnerin dieses Landes, mit ihren Recherchen als Journalistin und der politischen Entwicklung des Landes. Alles mit der Frage im Hinterkopf “Ist das Amerika wie wir es kennen - und die Autorin es lieben gelernt hat - noch da?”. Immer wieder springen wir zwischen aktuellen politischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit auch weiter zurück in die Geschichte. Es werden Parallelen gezogen und Unterschiede herausgearbeitet und vor allem geschaut ob aktuell eine Veränderung in SIcht ist. Was man das ganze Buch über merkt, ist der journalistische Blick auf die USA. Zwar werden immer wieder private Erlebnisse aufgegriffen, trotzdem behält die Autorin stets einen offenen Blick und bemüht sich ausgewogen zu berichten. Das hält sie jedoch nicht davon ab persönlich zu sein und diese Zerrissenheit, welche die Frage “Goodbye, Amerika?” in ihr auslöst zwischen den Worten durchscheinen zu lassen. Das hat mir gut gefallen. Schwierig hingegen waren für mich die zeitlichen Sprünge. Da das Buch eher thematisch aufgebaut ist, kehrt man immer wieder mal zu Momenten zurück, die bereits im Buch aufgegriffen wurden. Das hat mir weniger gut gefallen. Ingesamt hat mir das Buch einen neuen Blick in die USA vermittelt und mir deshalb sehr gut gefallen.

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Toll, einfach nur Toll

Mein erstes Sachbuch über die USA. Ich kenne Rieke Havertz schon aus dem PodCast “Ok,America?” und hatte anfangs bisschen Sorge das das Buch etwas unnötig sein könnte. Aber das war es überhaupt nicht, es war spannend ab Seite eins. Hat die aktuelle Lage des Landes toll eingeordnet, war leicht verständlich und einfach nur großartig. Jedes Mal wieder große Empfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Toll, einfach nur Toll
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Rezensionsexemplar Liest du Bücher über Politik? “Goodbye, Amerika?” ist ein Buch von Rieke Havertz, die ich selbst aus dem Podcast “OK, America?” kenne. Da sie selbst eine enge private und berufliche Verbindung zu den USA besitzt, war ich neugierig auf ihre Einschätzung der Lage des Landes. Im Buch verknüpft Rieke Haverts ihre persönlichen Erlebnisse als (Teil-)zeit Bewohnerin dieses Landes, mit ihren Recherchen als Journalistin und der politischen Entwicklung des Landes. Alles mit der Frage im Hinterkopf “Ist das Amerika wie wir es kennen - und die Autorin es lieben gelernt hat - noch da?”. Immer wieder springen wir zwischen aktuellen politischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit auch weiter zurück in die Geschichte. Es werden Parallelen gezogen und Unterschiede herausgearbeitet und vor allem geschaut ob aktuell eine Veränderung in SIcht ist. Was man das ganze Buch über merkt, ist der journalistische Blick auf die USA. Zwar werden immer wieder private Erlebnisse aufgegriffen, trotzdem behält die Autorin stets einen offenen Blick und bemüht sich ausgewogen zu berichten. Das hält sie jedoch nicht davon ab persönlich zu sein und diese Zerrissenheit, welche die Frage “Goodbye, Amerika?” in ihr auslöst zwischen den Worten durchscheinen zu lassen. Das hat mir gut gefallen. Schwierig hingegen waren für mich die zeitlichen Sprünge. Da das Buch eher thematisch aufgebaut ist, kehrt man immer wieder mal zu Momenten zurück, die bereits im Buch aufgegriffen wurden. Das hat mir weniger gut gefallen. Ingesamt hat mir das Buch einen neuen Blick in die USA vermittelt und mir deshalb sehr gut gefallen.

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Blitzlichter auf Amerika durch die Jahre

Analyse war nicht so tiefgehend, wie ich es mir gewünscht hätte. Eher vieles nur oberflächlich angerissen und dann wieder viele Anekdoten aus ihrer Unizeit oder aus 2016.

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