GOLDSTEINS GESTÄNDNIS

GOLDSTEINS GESTÄNDNIS

Taschenbuch
4.02
ThillerGoldsteinTäuschungBiografie

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Beschreibung

Die zweite Haut - oder das Leben eines anderen leben Der ehemalige SS-Sturmscharführer Hermann Westermayer lebt ein gestohlenes Leben. Als Jude Daniel Goldstein sucht er sein Glück, doch holt ihn seine wahre Identität immer wieder ein. Anfang der siebziger Jahre erhält der in Israel lebende Daniel Goldstein, alias Hermann Westermayer, ehemals SS-Sturmscharführer, einen Erpresserbrief. Es gibt jemanden, der seine wahre Identität aufgedeckt hat und ihn nun zu erpressen versucht. Goldstein glaubt, sich durch einen Mord retten zu können. Doch bei der Entsorgung der Leiche wird er in einen Verkehrsunfall verwickelt und landet in einem jugoslawischen Gefängnis. Er glaubt, dass ihn seine auf Verbrechen aufgebaute zweite Identität zu schützen vermag. Jahre später offenbart er sich einem Mitgefangenen und erlebt, dass seine perfekte Tarnung zerbricht. Ein Roman der auf einer wahren Begebenheit beruht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
184
Preis
15.70 €

Beiträge

1
Alle
4

Gehört auf Audible. Goldsteins Geständnis. Faszinierend und aufwühlend. Hätte 5 Sterne verdient, aber Ich gebe trotzdem 4 weil Goldstein eben nicht Goldstein ist, sondern ein SS-Sturmscharführer, der Goldstein benutzt und umgebracht hat um dessen Identität zu übernehmen. Das ist von Beginn weg klar. Das Hörbuch ist super-super spannend und auch hervorragend interpretiert von Kai Schulz. Und es ist auch klar, dass es nur zu Verwirrungen gekommen wäre, wenn man den richtigen Namen verwendet hätte. Und doch hat es in mir gebrodelt weil er praktisch im ganzen Buch den gestohlenen Namen behalten durfte. Anscheinend basiert das Buch auf wirklichen Begebenheiten. Das bezweifle ich auch nicht. Und zwar deshalb, da wohl auch mehrheitlich aufgrund eigener Aufzeichnungen des Herbert Westermayer, alias Daniel Goldstein, recherchiert wurde. So überrascht es auch nicht, dass dieser Westermayer durchaus als sanftmütiger, aber äusserst schlauer Gutmensch und gewiefter Macher hinüberkommt. Und dabei hat dieser 'gute Mann' Menschen in den Tod geschickt, Menschen eigenhändig umgebracht und praktisch alle die seinen Weg gekreuzt haben, missbraucht und hintergangen. Aber DAMALS musste man das ja und JEDER tat es. Nur leider hat er damit auch nach dem Krieg nicht aufgehört. Gerade diese schizophrene Selbsteinschätzung macht die Geschichte aber authentisch. Ich denke Friedrich Strassegger hat es verstanden, keine Beschönigungen hinzuzufügen. Das muss der Protagonist wohl selbst getan haben. Immer vorausgesetzt es handelt sich wirklich um eine wahre Begebenheit...

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