Götz von Berlichingen
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Wir haben Götz von Berlichingen als Schullektüre gelesen und was soll ich sagen...ist halt Goethe. Es ist logischerweise in einer etwas "älteren Sprache" geschrieben. Ich konnte der Handlung nicht immer folgen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es sehr wahrscheinlich nie gelesen, wenn es nicht unsere Schullektüre gewesen. Aber ich finde es gut, auch ein mal so ein Buch gelesen zu haben, aber ich kann leider nicht mehr als 3 Sterne geben.
Beim Einstieg in ein Buch scheine ich mich immer etwas schwer zu tun, den roten Faden der Handlung zu entdecken, die Charaktere zu verstehen, Essenzielles und Nebensächliches zu unterscheiden. Beim Götz fiel mir das dann aber doch schwerer als sonst, den rote Faden hielt ich zu lange für eine Nebenhandlung mit Erwartung auf etwas größeres. Die Form des Dramas an sich erschwert mir das Erfassen der Charaktere ohnehin, beim Götz nochmals wegen des historischen Kontextes. Desweiteren bin ich glaube ich kein großer Freund davon, Handlungen auf realen Figuren zu basieren, vor allem, wenn "entscheidende" Dinge (hier Ende des Götz) von der Realität abweichen. Nichtsdestotrotz haben mir gerade die Szenen rund um Götz (und Georg!) gut gefallen, sowie das Geschehen um Weislingen, auch wenn letzteres für mich eigentlich nicht das Niveau einer Haupthandlung hatte.

Ach, Goethe. Ich mag dich wirklich. Vor allem den Sturm und Drang Goethe, mit seinem Streben nach Freiheit und der albernen Empfindsamkeit, die sich in "Werther" und seinen Gedichten finden lassen. Ich mag auch "Götz von Berlichingen", weil es noch heute aktuell ist, denn ein jeder sehnt sich nach Freiheit. Ich mag es, weil es verspielt einfach geschrieben ist und jugendlich erfrischend (wenn man das so sagen kann, bei einem Werk das schon mehr als 200 Jahre alt ist) und nicht so schwer-langatmig wie die Werke aus der Klassik. Ich mag, dass die Botschaft nicht verschlüsselt auftritt, weil dem Leser sofort klar wird, worum es hier eigentlich geht: um das Gut Freiheit und dafür zu kämpfen. Ich mag, dass es genauso aufrührerisch wie "Die Räuber" von Schiller ist und damit ein bisschen nach Rebellion riecht. Es hat einfach einen ganz wunderbaren jugendliche Charakter, schimpfen gegen jetzigen Zustände. Hach, es war ganz wunderbar. Das musste mal so gesagt werden.
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Wir haben Götz von Berlichingen als Schullektüre gelesen und was soll ich sagen...ist halt Goethe. Es ist logischerweise in einer etwas "älteren Sprache" geschrieben. Ich konnte der Handlung nicht immer folgen. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es sehr wahrscheinlich nie gelesen, wenn es nicht unsere Schullektüre gewesen. Aber ich finde es gut, auch ein mal so ein Buch gelesen zu haben, aber ich kann leider nicht mehr als 3 Sterne geben.
Beim Einstieg in ein Buch scheine ich mich immer etwas schwer zu tun, den roten Faden der Handlung zu entdecken, die Charaktere zu verstehen, Essenzielles und Nebensächliches zu unterscheiden. Beim Götz fiel mir das dann aber doch schwerer als sonst, den rote Faden hielt ich zu lange für eine Nebenhandlung mit Erwartung auf etwas größeres. Die Form des Dramas an sich erschwert mir das Erfassen der Charaktere ohnehin, beim Götz nochmals wegen des historischen Kontextes. Desweiteren bin ich glaube ich kein großer Freund davon, Handlungen auf realen Figuren zu basieren, vor allem, wenn "entscheidende" Dinge (hier Ende des Götz) von der Realität abweichen. Nichtsdestotrotz haben mir gerade die Szenen rund um Götz (und Georg!) gut gefallen, sowie das Geschehen um Weislingen, auch wenn letzteres für mich eigentlich nicht das Niveau einer Haupthandlung hatte.

Ach, Goethe. Ich mag dich wirklich. Vor allem den Sturm und Drang Goethe, mit seinem Streben nach Freiheit und der albernen Empfindsamkeit, die sich in "Werther" und seinen Gedichten finden lassen. Ich mag auch "Götz von Berlichingen", weil es noch heute aktuell ist, denn ein jeder sehnt sich nach Freiheit. Ich mag es, weil es verspielt einfach geschrieben ist und jugendlich erfrischend (wenn man das so sagen kann, bei einem Werk das schon mehr als 200 Jahre alt ist) und nicht so schwer-langatmig wie die Werke aus der Klassik. Ich mag, dass die Botschaft nicht verschlüsselt auftritt, weil dem Leser sofort klar wird, worum es hier eigentlich geht: um das Gut Freiheit und dafür zu kämpfen. Ich mag, dass es genauso aufrührerisch wie "Die Räuber" von Schiller ist und damit ein bisschen nach Rebellion riecht. Es hat einfach einen ganz wunderbaren jugendliche Charakter, schimpfen gegen jetzigen Zustände. Hach, es war ganz wunderbar. Das musste mal so gesagt werden.







