Faust II
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Beschreibung
Die Arbeit an seinem "Faust" hat Goethe von den Anfängen des Urfaust im Jahre 1772 bis zur Vollendung des 2. Teiles ein Jahr vor seinem Tode sein Leben lang beschäftigt. Das Schicksal Fausts, der aus unersättlichem Wissensdrang einen Pakt mit dem Teufel schließt, wird zum Gegenstand eines metaphysischen Welthandels zwischen dem an die irrende, aber gute Menschheit glaubenden Gott-Vater und Mephistopheles, der Verkörperung des Bösen. In diesem Werk spiegeln sich alle Stufen von Goethes Entwicklung vom Sturm und Drang der Jugend über die Klassik der Reifezeit bis zum großartigen späten Stil Goethes wider.
Das Hamburger Leseheft enthält neben dem ungekürzten Text (mit durchgängiger Verszählung) ein Nachwort und 23 Seiten ausführliche Anmerkungen, die auf den Schulgebrauch ausgerichtet sind.
Buchinformationen
Beiträge
Schon als ich vor Jahren „Faust I“ in der Schule gelesen habe, war ich kein Fan davon und auch dieser Teil hat mir im Vergleich zu anderer Literatur aus der Zeit (z.B. „Nathan der Weise“) nicht so gut gefallen. „Faust“ ist sprachlich wirklich eher anstrengend zu lesen, auch wenn oder gerade weil Goethe sein Talent hier unter Beweis gestellt hat. Wenn man sich mit dem Text beschäftigt, ist die Thematik dahinter gut gewählt und hat auch immer noch Aktualitätsbezug. Dennoch wird „Faust“ wohl nie zu meinen Lieblingswerken gehören, auch wenn ich die Wichtigkeit des Dramas für die deutsche Literatur durchaus sehe.
Nachdem ich den ersten Teil sehr gepriesen habe, muss ich hier nur 4 Sterne geben. Die Geschichte ist deutlich verworrener und teilweise fast schon undurchblickbar. Aber danach geht es mMn deutlich besser voran und es war schön zu sehen, dass Faust am Ende doch nur für das Wohl anderer Menschen sorgen will und seinen Egoismus abgelegt hat. Auch, dass Gretchen ihm in den Himmel verhilft, obwohl er ihr Todesurteil war, ist sehr kraftvoll.
Beschreibung
Die Arbeit an seinem "Faust" hat Goethe von den Anfängen des Urfaust im Jahre 1772 bis zur Vollendung des 2. Teiles ein Jahr vor seinem Tode sein Leben lang beschäftigt. Das Schicksal Fausts, der aus unersättlichem Wissensdrang einen Pakt mit dem Teufel schließt, wird zum Gegenstand eines metaphysischen Welthandels zwischen dem an die irrende, aber gute Menschheit glaubenden Gott-Vater und Mephistopheles, der Verkörperung des Bösen. In diesem Werk spiegeln sich alle Stufen von Goethes Entwicklung vom Sturm und Drang der Jugend über die Klassik der Reifezeit bis zum großartigen späten Stil Goethes wider.
Das Hamburger Leseheft enthält neben dem ungekürzten Text (mit durchgängiger Verszählung) ein Nachwort und 23 Seiten ausführliche Anmerkungen, die auf den Schulgebrauch ausgerichtet sind.
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Schon als ich vor Jahren „Faust I“ in der Schule gelesen habe, war ich kein Fan davon und auch dieser Teil hat mir im Vergleich zu anderer Literatur aus der Zeit (z.B. „Nathan der Weise“) nicht so gut gefallen. „Faust“ ist sprachlich wirklich eher anstrengend zu lesen, auch wenn oder gerade weil Goethe sein Talent hier unter Beweis gestellt hat. Wenn man sich mit dem Text beschäftigt, ist die Thematik dahinter gut gewählt und hat auch immer noch Aktualitätsbezug. Dennoch wird „Faust“ wohl nie zu meinen Lieblingswerken gehören, auch wenn ich die Wichtigkeit des Dramas für die deutsche Literatur durchaus sehe.
Nachdem ich den ersten Teil sehr gepriesen habe, muss ich hier nur 4 Sterne geben. Die Geschichte ist deutlich verworrener und teilweise fast schon undurchblickbar. Aber danach geht es mMn deutlich besser voran und es war schön zu sehen, dass Faust am Ende doch nur für das Wohl anderer Menschen sorgen will und seinen Egoismus abgelegt hat. Auch, dass Gretchen ihm in den Himmel verhilft, obwohl er ihr Todesurteil war, ist sehr kraftvoll.









