Giganten

Giganten

Hardcover
3.02
EiffelturmFrédéric-Auguste BartholdiGustave EiffelFreiheitsstatue

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Beschreibung

Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Claude Cuenis neuester Roman ist eine historische Fiktion die uns auf eine spektakuläre Reise durch die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts führt. Es ist die Epoche der Beschleunigung, der Eisenbahn, der Telegrafie, der Orientreisen, der Goldsucher in Alaska; die Zeit der industriellen Revolution, des rücksichtslosen Kolonialismus, der großen Finanz- und Wirtschaftskrisen, der letzten Typhus- und Cholera-Epidemien; es ist die Zeit von Jules Verne, Louis Vuitton, Karl Marx und vielen bekannten Unbekannten. Basierend auf historisch gesicherten Fakten, erzählt Claude Cueni von fiktiven Begegnungen, von Leidenschaft und Ruhmsucht, der Kraft der Liebe und dem Willen des Menschen, Unmögliches zu erschaffen. Er erzählt die Geschichte vom Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der den Eiffelturm erbaute, und dem Bildhauer Frédéric Bartholdi, der die Freiheitsstatue errichtete.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
398
Preis
20.50 €

Autorenbeschreibung

Claude Cueni, geb. 1956 in Basel, schrieb historische Romane, Thriller, Theaterstücke, Hörspiele und über 50 Drehbücher, unter anderem für Fernsehserien wie »Tatort«, »Eurocops«, »Peter Strohm« und »Cobra 11«. Für Blackpencil designte er jahrelang Computergames, darunter den Welthit »Catch the Sperm«. Sein historischer Roman »Das große Spiel« (Heyne), die wahre Geschichte des Papiergelderfinders John Law, belegte Platz eins der Schweizer Bestsellerliste und wurde bisher in 13 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien 2014 im Wörterseh Verlag der viel beachtete Bestseller »Script Avenue«, in dem Claude Cueni, anders als in seinen bisherigen Büchern, nicht die Geschichten anderer, sondern seine eigene erzählt. Claude Cueni lebt in Basel.

Beiträge

1
Alle
3

Es fehlte der Funke, um es richtig genießen zu können. Meinung Einmal im Bann des Covers, verliert man sich gleich – zumindest gedanklich – in Paris. Die Abbildung zeigt die Weltausstellung von 1889 (!), was an sich schon auf die historisch fiktive Handlung schließen lässt, die in diesem Buch stattfindet. Was mich aber am meisten begeistert, ist die Tatsache, dass der Eiffel-Turm gleich zweimal abgebildet ist und im Zusammenhang mit der Freiheitsstatue gebracht wird. Zwei Giganten auf einer ‘Ebene’ – das ist wirklich interessant. Den Flair, den das Cover versprüht, wird auch versucht im Buch zu erzeugen. Die Umgebungen, die Landschaft, die Atmosphäre und die Eindrücke werden sprachlich schön wiedergegeben. Leider finde ich, nicht ganz so schön, wie ich mir erhofft habe. Manche Beschreibungen sind mir einfach zu flach daher gekommen und konnten mich nicht ganz mitreißen. Bei den Charakteren hingegen glänzt dieses Buch, denn die Mischung zwischen historischen und fiktiven Figuren beruht ziemlich spürbar auf Fakten. Heißt: Gustave Eiffel und Frédérice Bartholdi begegnen sich hier und führen ein Leben in Rivalität miteinander. Die Darstellungen der Charaktere sind sowohl im Prolog als auch im Anhang vom Autor vermerkt, was die Geschichte gut erklärt. Was mir aber dann doch nicht so gut gefallen hat, dass trotz fiktionaler Handlung die Dramatik und die Theatralik etwas verloren ging und meine Erwartungen dahingehend sehr hochgeschraubt waren. Ich denke bei so Wörtern wie Rivalität und Konflikt und Drama einfach an etwas, dass emotional packend ist und nicht nur an Wörter, die in dieser Zeit üblich waren. Faktisch und manchmal etwas distanziert würde ich den Schreibstil bezeichnen. Der Funke sprang zumindest bei mir nicht ganz über. Vielleicht bin ich auch einfach nicht mit dem Stil warm geworden oder hab ihn nicht verstanden. Mir gefiel, dass die Wortvielfalt ausgeprägt und ausgeschöpft war. Das man die englische und französische Sprache verwendet und im gleichen Atemzug übersetzt hat. Das verleiht dem Buch eine authentische Schrift und ein hohes Niveau. Leider ändert es nichts an der Tatsache, dass ich mir unter diesem Buch etwas anderes vorgestellt habe, wie ich tatsächlich gelesen habe. Was natürlich auch etwas an meiner positiven Meinung kratzt und sie negativer ausfallen lässt. Ich denke einfach, dass dieses Beispiel wieder einmal zeigt, wie sehr Klappentexte eigentlich die Erwartung falsch setzen können. Bewertung Da dieses Buch trotz meiner nicht ganz so positiven Meinung lesbar war und durchaus auch einen gewissen Lerneffekt für mich hatte, ist meine Meinung insgesamt an allen Faktoren gemessen natürlich nicht ganz so schlecht. Ich finde es sehr schade, da ich mir dieses Buch so schön ausgemalt habe von der Geschichte. Fazit Ich denke, dass dieses Buch, wenn man sich ganz darauf einlässt, durchaus sehr lesenswert ist. Das man damit seine literarischen Freuden haben kann. Der Funke ist bei mir schlichtweg einfach nicht über gesprungen, weswegen man sich natürlich auch eine eigene Meinung bilden sollte. Ich danke dem Wörterseh Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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