Georg Trakl

Georg Trakl

Taschenbuch
3.52

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Beschreibung

In unserer Epoche, die eine alexandrinische ist, eine Zeit der vielen Spiegel und Spiegelungen, der erörternden Imagination und sekundärliterarischen Abundanz, hat auch die Georg Trakl betreffende Untersuchung überhandgenommen. Sein Werk, aus reinster Lyrik bestehend, auffällig schmal im Umfang und eigentümlich monoton in der zumeist pessimistischen Aussage, ist von mythischer, magischer Schönheit. Es ist eine "jenseitige" Schönheit, die den Leser in abyssische Tiefen führt, und das allein könnte die Wirkung von Trakls Dichten erklären.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Schriftsteller
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
192
Preis
9.20 €

Autorenbeschreibung

Otto Basil, 1901-1983, geboren in Wien. Germanistische und paläontologische Studien. Ab 1920 Veröffentlichung von Lyrik, Übersetzungen und Essays. Arbeitete als Barpianist, Verlagslektor, Journalist und Industrieangestellter. Gründete 1937 die avantgardistische Kulturzeitschrift «Plan», die nach dem Einmarsch Hitlers in Österreich eingestellt wurde. Nach 1945 Verlagsleiter und Dramaturg, Fortführung des «Plan» bis 1948. Zwanzig Jahre lang Theater- und Literaturkritiker bei der Tageszeitung «Neues Österreich». Preis der Stadt Wien für Publizistik 1965.Spätere Buchveröffentlichungen: «Freund des Orients», «Sternbild der Waage», «Apokalyptischer Vers», «Anruf ins Ungewisse», «Wenn das der Führer wüßte», «Die lyrischen Kostüme». Für «rowohlts monographien» schrieb er die Bände über Georg Trakl und Johann Nestroy.

Beiträge

1
Alle
2

Otto Basils Biografie 'Trakl' kratzt zwar an der Oberfläche des Lebens dieses Dichters, aber leider wird das Leseerlebnis durch einen wirklich ermüdenden Aspekt stark getrübt: die penetranten Wiederholungen. Immer wieder werden dieselben Fakten und Interpretationen in kaum veränderter Form präsentiert, was das Buch unnötig in die Länge zieht und den Lesefluss massiv stört. Man hat das Gefühl, ständig im Kreis zu laufen, ohne wirklich neue Erkenntnisse zu gewinnen. Schade, denn das Potenzial für eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Trakls Leben und Werk wäre durchaus vorhanden gewesen. So bleibt 'Trakl' eine anstrengende Lektüre, die mehr Frustration als Erhellung bringt

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