Geisterkinder

Geisterkinder

Taschenbuch
4.68
WiderstandNationalsozialismusVerschwörungNs

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Beschreibung

20. Juli 1944: In Paris läuft der Umsturz nach Plan, doch mit dem Scheitern des Stauffenberg-Attentats bricht der Widerstand zusammen. Wenige Tage später wird Cäsar von Hofacker, Anführer der Pariser Verschwörer, verhaftet. Seine Frau Lotte und die beiden ältesten Kinder werden von der Gestapo abgeholt und in "Sippenhaft" genommen. Die drei Jüngsten, darunter auch Anna-Luise, werden in ein Kinderheim verschleppt. Niemand soll wissen, wer sie sind. Es sind die "Geisterkinder". Basierend auf den Tagebüchern ihrer Mutter Anna-Luise erzählt Valerie Riedesel die bewegende Geschichte ihrer Familie.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geschichte & Archäologie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach, geboren 1964, ist die Enkelin des Widerstandskämpfers Cäsar von Hofacker. Sie studierte Geschichte an der Universität Strasbourg und an der Sorbonne in Paris. Nach einer Ausbildung an der Journalistenschule Axel Springer in Berlin arbeitete sie als Redakteurin für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Sie lebt mit ihrem Mann und den fünf Kindern auf der Insel Rügen.

Beiträge

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Alle
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Ich habe gerade dieses unglaublich heftige und berührende Buch beendet. Valerie Riedesel erzählt die Geschichte ihrer Mutter, Anne von Hofacker, die mit ihrer Familie von den Nazis als Sippenhäftlinge genommen wird und schreckliches durchstehen muss…die Trennung von den drei kleinen Geschwistern, die Hinrichtung des Vaters aufgrund seiner Verstrickung in das Attentat vom 20. Juli 1944… . Es macht mich sprachlos, was die Familie und alle anderen inhaftierten Menschen durchleben mussten…ein Schicksal, was vermutlich vielen nichts sagt, da wir hauptsächlich die Geschichten der jüdischen Häftlinge kennen… . Aber auch die Geschichten um die Widerstandskämpfer und ihre Familie sollten definitiv mehr Aufmerksamkeit erhalten, daher kann ich euch dieses Buch sehr empfehlen… . Das einzige Problem für mich waren die unglaublich vielen Namen, die im Buch vorkamen und ich war daher froh, dass es hinten nochmal eine Aufstellung aller vorkommenden Personen gab…

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5

Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenbach stützt sich in diesem Buch auf die Tagebücher ihrer Mutter, aus denen auch ab und zu direkt zitiert wird. Dadurch fühlt es sich kaum an wie ein Sachbuch, sondern wirklich fast, als würde man in einem Tagebuch lesen. Dadurch liest es sich leichter als manch anderes Sachbuch. Man erfährt nicht nur, wie es Riedesels Mutter Anna-Luise nach dem gescheiterten Stauffenberg Attentat in der Sippenhaft ergeht sondern auch wie ihre Tante Christa die Zeit im NS-Kinderheim erlebt. Auch andere Betroffene der Sippenhaft und befehlshabende NS-Offiziere werden erwähnt und beschrieben. Am Ende findet man eine Auflistung aller im Buch erwähnten Personen mit kurzen Infos zu ihrem Leben. Das Buch ist ausgestattet mit privaten Fotos der Familie sowie Stammbäumen und einer Karte mit allen Orten, an die die Häftlinge während der Sippenhaft verschleppt worden. Ein sehr informatives Buch, die eine Geschichte des Nationalsozialismuses beschreibt, über die man sonst eher weniger findet.

5

Eine so berührende und offene Erzählung der Kinder

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