Blick ins Buch

Krimis

GEGENLICHT

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Über das Buch

Es ist Sommer in Berlin. Ein Mann fällt vom Himmel. Ein blinder Passagier, versteckt im Fahrwerkraum eines Flugzeugs. Ein Leben, das im Garten einer hübschen Jugendstilvilla endet. Noch im Tod wird der Mann beraubt – und eine Geschichte aus Not und Gier nimmt ihren Anfang. Sie wird viele Leben kosten und manche Träume zerstören. Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann recherchieren in einer Welt der Gewalt und des schönen Scheins.



Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort, wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes – und immer wieder auf der Suche nach einem Leben, das Sinn verspricht und auf die Liebe setzt.

Editionen (3)

ISBN9783641272081
Verlagbtb
Erscheinungsdatum26.07.21
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

6 Rezensionen

4,1

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  • deliria_alex
    deliria_alex

    14 Follower

    3,5

    Da geht noch mehr...

    Leider hat mich der zweite Band (etwas) weniger überzeugt als der erste. Entgegen meiner Vorstellungen ging es nicht mehr mit Laufenberg weiter, sondern mit einen neuen Fall. Die Handlung hatte mich rein thematisch nicht wirklich begeistert. Svenja hat meistens auch nicht risikofreundlich, sondern eher naiv und leichtsinnig gewirkt. Die Sprünge zwischen den Kapiteln waren für meinen Geschmack manchmal auch etwas zu groß. Das hatte bei den Geschehnissen oft schnell wieder die Spannung rausgenommen.

    4. Sept. 2025

  • 5,0

    Der zweite Fall rund um den Pressefotograf David Bronski steht seinem ersten in Nichts nach. Nachdem ein Mann aus einem Flugzeug fällt, wird Bronski zusammen mit seiner Kollegin Svenja in einen Fall aus Unterdrückung und Gier gezogen. Schon bald tauchen die ersten Leichen auf und zwingen Bronski die Ermittlungen aufzunehmen, die ihn in große Gefahr bringen sollen. Über den grandiosen einzigartigen Schreibstil von Aichner braucht man eigentlich nichts mehr sagen - Außer, dass er mich immer wieder fesselt und ich ihn wirklich liebe. Die Story ist temporeich und mit immer neuen Wendungen gespickt und lässt so zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Während der Ermittlungen von Bronski erfährt der Leser mehr über die menschlichen Abgründe, die sich aus Macht und Gier auftun. Auch wenn diese auf den ersten Blick vorhersehbar scheint, darf man sich hier nicht täuschen lassen. Hier wird schließlich ein Aichner gelesen, der immer noch ein Ass im Ärmel hat, mit dem der Leser nicht rechnet. So hat mich das Ende wirklich überrascht, denn diese Reaktion hätte ich nicht erwartet.

    8. Sept. 2022

  • kleine_leseecke
    kleine_leseecke

    250 Follower

    3,0

    DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Inhalt Ein Flugzeug von Afrika nach Berlin, eine Leiche und ein Polizeijournalist. Was haben diese drei gemeinsam? Richtig - David Bronski is back. Dieses Mal fällt ein Toter vom Himmel. Mitten in den Garten eines Frührentners. Eigentlich wollte dieser sich nur ein schönes Wochenende mit "seiner" Lieblingsnutte machen. Doch es kommt alles anders. Nur wenige Tage nach dem Vorfall, ist auch er tot. Bronski und Svenja wittern die große Story und sind bald selbst in Lebensgefahr. Thema und Genre Ein Krimi mit leichtem Hauch von Thriller, bei dem es nicht nur um das organisierte Verbrechen geht. Ein Hauch Liebe ist dieses Mal auch mit dabei. Band 1 "Dunkelkammer" sollte bekannt sein. Wenn nicht, bitte auch hier nicht weiter lesen! SPOILER! Charaktere Wir erfahren immer mehr über Bronski und seine Tochter Judith. Diese sucht nach einer neuen Aufgabe und versucht sich in der Redaktion. Sie macht eine große Entwicklung durch und bekommt immer mehr ihren Auftritt. Dabei ist sie taff und selbstbewusst. Bronski ist der gewohnte Egomane mit gehörigen Selbstzweifeln. Entwicklung Fehlanzeige. Genauso verhält es sich mit Svenja. Auch bei ihr fehlt es an Gefühl und Eigeninitiative. Was die Charaktere angeht, wäre hier eindeutig mehr rauszuholen gewesen. Handlung und Schreibstil Aichners Schreibstil gefällt mir wie immer sehr gut. Kurze Sätze, auf den Punkt, ohne viel Schnickschnack und Gedöns geht es zur Sache. Die Kapitellänge ist wie gewohnt kurz und knackig. Was die Handlung angeht, ist der Verlauf durchweg spannend. Logikfehler und Plotlöcher sucht man vergebens. Die Spannungskurve kann man aufgrund des prägnanten Stils als konstant bezeichnen. Leider konnte mich die Story ansich dieses Mal aber so gar nicht überzeugen. Häufig sehr weit hergeholt, zu aufgedreht und konstruiert gehen Bronski und Co. ans Werk, was sie zuweilen tatsächlich unglaubwürdig erscheinen lässt. Hier habe ich mir nach dem tollen ersten Teil sehr viel mehr erhofft. Fazit Leider merkt man den sehr kurzen Abstand von nur 4 Monaten zwischen dem Erscheinen von Teil 1 und Teil 2. Ein bisschen mehr Zeit und ein bisschen mehr Liebe hätte diesem Buch wirklich nicht geschadet. 3

    23. Sept. 2022

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Bernhard Aichner

Bernhard Aichner (1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Er schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017.Die Thriller seiner "Totenfrau"-Trilogie standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten. Die Romane wurden in 16 Länder verkauft, u.a. auch nach USA und England. Mehrere seiner Romane wurden verfilmt, u.a. seine Totenfrau-Trilogie für Netflix/ORF.

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