Gartenglück mit Seeblick
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Beschreibung
Ein Paradies zwischen Blumeninsel und Rheinfall
Als Marlene überraschend einen Garten am Bodensee erbt, hat sie keine Ahnung, was sie damit soll. Aber sie muss zumindest einen Blick darauf werfen und Ordnung schaffen, bevor sie ihn verkaufen kann. Und plötzlich hat sie alle Hände voll damit zu tun, ihr eigenes Gemüse zu ziehen, die Erdbeeren vor den Schnecken zu retten und gemeinsam mit den Gartennachbarn für den Erhalt der Anlage zu kämpfen – und sich dabei ganz zufällig zu verlieben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
In Johanna Forsts Grundschulpoesiealbum stand als Traumberuf »Schriftstellerin«, mit dem Schreiben angefangen hat sie aber erst knapp 25 Jahre später. Nach einem literaturwissenschaftlichen Studium unterrichtete sie zunächst im In- und Ausland Deutsch als Fremdsprache, bevor sie sich dem Schreiben von Kurzgeschichten und schließlich Romanen widmete. Die gebürtige Westfälin lebt in Süddeutschland in der Nähe des Elsass, an das sie schon vor vielen Jahren ihr Herz verlor.
Beiträge
Gartenglück mit Seeblick war eine nette Unterhaltung für zwischendurch, wenn man denn über einige inhaltliche Aspekte, die wirklich schlecht geschrieben waren, hinwegsehen kann. Der Berufsalltag der Protagonistin ist komplett an den Haaren herbeigezogen – ich bin selbst in dem Bereich tätig und da Marlenes Job eben doch einen wichtigen Teil der Handlung einnimmt, hat es mich sehr gestört, dass das nun wirklich komplett fernab der Realität war. Deutlich besser war es dann beim Gartenwissen, auch wenn die Timeline etwas off wirkt. Es fühlt sich an, als würde alles in ein paar Wochen stattfinden, aber ein richtiges Gespür für die Zeit, die in der Geschichte wirklich vergeht, kommt nicht auf. Man kann es sich nur denken, wenn man weiß, wie lange die einzelnen Gemüsesorten brauchen, um reif zu werden. Was mich auch ziemlich gestört hat: Marlene bekommt einen Anruf ihrer Eltern, die beschließen, dass sie – eine erwachsene, eigenständige Frau Anfang 30 – sich ab sofort um den geerbten Garten kümmern muss, damit die Familie ihn später meistbietend verkaufen kann. Geerbt von einer Person, von deren Existenz sie noch nie gehört hat. Ausgewählt deshalb, weil sie als Freiberuflerin ja eh nichts zu tun hat. Das Schlimmste: Marlene kommt der Aufforderung nach, ohne irgendwelche Rückfragen zu stellen. Das Ensemble an Personen – Kerle, die sie dated, Freundin, Team auf der Arbeit, Familie, die anderen Hobbygärter:innen – hätte kleiner sein sollen, dann wären die einzelnen Figuren nicht so oberflächlich geblieben. Grundsätzlich eine nette unterhaltsame Idee, aber bei der Geschichte wäre viel Luft nach oben gewesen.
Beschreibung
Ein Paradies zwischen Blumeninsel und Rheinfall
Als Marlene überraschend einen Garten am Bodensee erbt, hat sie keine Ahnung, was sie damit soll. Aber sie muss zumindest einen Blick darauf werfen und Ordnung schaffen, bevor sie ihn verkaufen kann. Und plötzlich hat sie alle Hände voll damit zu tun, ihr eigenes Gemüse zu ziehen, die Erdbeeren vor den Schnecken zu retten und gemeinsam mit den Gartennachbarn für den Erhalt der Anlage zu kämpfen – und sich dabei ganz zufällig zu verlieben.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
In Johanna Forsts Grundschulpoesiealbum stand als Traumberuf »Schriftstellerin«, mit dem Schreiben angefangen hat sie aber erst knapp 25 Jahre später. Nach einem literaturwissenschaftlichen Studium unterrichtete sie zunächst im In- und Ausland Deutsch als Fremdsprache, bevor sie sich dem Schreiben von Kurzgeschichten und schließlich Romanen widmete. Die gebürtige Westfälin lebt in Süddeutschland in der Nähe des Elsass, an das sie schon vor vielen Jahren ihr Herz verlor.
Beiträge
Gartenglück mit Seeblick war eine nette Unterhaltung für zwischendurch, wenn man denn über einige inhaltliche Aspekte, die wirklich schlecht geschrieben waren, hinwegsehen kann. Der Berufsalltag der Protagonistin ist komplett an den Haaren herbeigezogen – ich bin selbst in dem Bereich tätig und da Marlenes Job eben doch einen wichtigen Teil der Handlung einnimmt, hat es mich sehr gestört, dass das nun wirklich komplett fernab der Realität war. Deutlich besser war es dann beim Gartenwissen, auch wenn die Timeline etwas off wirkt. Es fühlt sich an, als würde alles in ein paar Wochen stattfinden, aber ein richtiges Gespür für die Zeit, die in der Geschichte wirklich vergeht, kommt nicht auf. Man kann es sich nur denken, wenn man weiß, wie lange die einzelnen Gemüsesorten brauchen, um reif zu werden. Was mich auch ziemlich gestört hat: Marlene bekommt einen Anruf ihrer Eltern, die beschließen, dass sie – eine erwachsene, eigenständige Frau Anfang 30 – sich ab sofort um den geerbten Garten kümmern muss, damit die Familie ihn später meistbietend verkaufen kann. Geerbt von einer Person, von deren Existenz sie noch nie gehört hat. Ausgewählt deshalb, weil sie als Freiberuflerin ja eh nichts zu tun hat. Das Schlimmste: Marlene kommt der Aufforderung nach, ohne irgendwelche Rückfragen zu stellen. Das Ensemble an Personen – Kerle, die sie dated, Freundin, Team auf der Arbeit, Familie, die anderen Hobbygärter:innen – hätte kleiner sein sollen, dann wären die einzelnen Figuren nicht so oberflächlich geblieben. Grundsätzlich eine nette unterhaltsame Idee, aber bei der Geschichte wäre viel Luft nach oben gewesen.





