Funken in der Dunkelheit
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Beschreibung
Ein mitreißender Roman des irischen Autors Eoin Dempsey über Vertrauen in Zeiten des Krieges und zwei Fremde, die plötzlich aufeinander angewiesen sind.
Dezember 1943: Die deutsche Dissidentin Franka Gerber stapft einsam und ohne Hoffnung durch den tief verschneiten nächtlichen Schwarzwald. Die dunklen Jahre des Krieges haben ihr nicht nur den Vater und den Bruder geraubt, sondern auch ihren Lebenswillen – bis sie im Schnee tief im Wald einen bewusstlosen Piloten der Luftwaffe findet. Nicht bereit, ihn einfach sterben zu lassen, bringt Franka ihn in die abgelegene Hütte ihrer Familie.
Doch schnell kommen Zweifel, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Das zarte Band zwischen ihnen ist gefährlich. Für Franka beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um das Rätsel der wahren Identität des Piloten zu lösen, bevor sie den Verdacht der Gestapo erregt.
Buchinformationen
Beiträge
Zu meiner eigenen Überraschung geht es in diesem Roman auch um die Widerstandsgruppe der Weißen Rose. Als fiktive Freundin von Hans Scholl beschreibt Franka Rückblickend die Ereignisse. Leider stellt sich einfach keine Tiefe in der Handlung ein. Im Grunde wird einfach alles, was man auch in einem Wikipediaartikel nachlesen kann, erläutert. Neue historische Erkenntnisse, wie etwa über die eigentliche Gruppendynamik pder auch die Rolle von Alexander Schmorrell betreffend, werden dabei komplett ausgespart. Insgesamt wirkt der Roman, aber auch an anderen Stellen schlecht recherchiert. Vor allem die Reichweite und der Bekanntsheitsgrad der Gruppe ist verfälscht dargestellt. Zudem hat Dempsey die Handlung für meinen Geschmack viel zu aufgebauscht. Er verknüpft zu viele Themen miteinander, statt sich z.B auf die Weiße Rose zu fokussieren, muss noch ein Amerikanischer Spion eingebunden werden. Das ganze ist dermaßen auf ein Seifenopermäßiges Drama ausgelegt, das hat mich einfach nur genervt. An einigen Stellen wirkte die Handlung total kitschig. Hinzukommt, das die meisten Figuren total Schablonenhaft dargestellt wurden. Selbst Franka ist lediglich ein Abziehbild einer Widerstandskämpferin. Die dargestellten Nationalsozialisten, haben ebenfalls bestimmte Rollen, aber ansonsten keine weitere Tiefe. Für mich war dieser Roman vor allem verschwendete Lesezeit. Schade um das wichtige Thema!
Beschreibung
Ein mitreißender Roman des irischen Autors Eoin Dempsey über Vertrauen in Zeiten des Krieges und zwei Fremde, die plötzlich aufeinander angewiesen sind.
Dezember 1943: Die deutsche Dissidentin Franka Gerber stapft einsam und ohne Hoffnung durch den tief verschneiten nächtlichen Schwarzwald. Die dunklen Jahre des Krieges haben ihr nicht nur den Vater und den Bruder geraubt, sondern auch ihren Lebenswillen – bis sie im Schnee tief im Wald einen bewusstlosen Piloten der Luftwaffe findet. Nicht bereit, ihn einfach sterben zu lassen, bringt Franka ihn in die abgelegene Hütte ihrer Familie.
Doch schnell kommen Zweifel, ob er wirklich der ist, für den er sich ausgibt. Das zarte Band zwischen ihnen ist gefährlich. Für Franka beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, um das Rätsel der wahren Identität des Piloten zu lösen, bevor sie den Verdacht der Gestapo erregt.
Buchinformationen
Beiträge
Zu meiner eigenen Überraschung geht es in diesem Roman auch um die Widerstandsgruppe der Weißen Rose. Als fiktive Freundin von Hans Scholl beschreibt Franka Rückblickend die Ereignisse. Leider stellt sich einfach keine Tiefe in der Handlung ein. Im Grunde wird einfach alles, was man auch in einem Wikipediaartikel nachlesen kann, erläutert. Neue historische Erkenntnisse, wie etwa über die eigentliche Gruppendynamik pder auch die Rolle von Alexander Schmorrell betreffend, werden dabei komplett ausgespart. Insgesamt wirkt der Roman, aber auch an anderen Stellen schlecht recherchiert. Vor allem die Reichweite und der Bekanntsheitsgrad der Gruppe ist verfälscht dargestellt. Zudem hat Dempsey die Handlung für meinen Geschmack viel zu aufgebauscht. Er verknüpft zu viele Themen miteinander, statt sich z.B auf die Weiße Rose zu fokussieren, muss noch ein Amerikanischer Spion eingebunden werden. Das ganze ist dermaßen auf ein Seifenopermäßiges Drama ausgelegt, das hat mich einfach nur genervt. An einigen Stellen wirkte die Handlung total kitschig. Hinzukommt, das die meisten Figuren total Schablonenhaft dargestellt wurden. Selbst Franka ist lediglich ein Abziehbild einer Widerstandskämpferin. Die dargestellten Nationalsozialisten, haben ebenfalls bestimmte Rollen, aber ansonsten keine weitere Tiefe. Für mich war dieser Roman vor allem verschwendete Lesezeit. Schade um das wichtige Thema!




