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Romane

Fuchsteufelsstill

3,3(33)
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Über das Buch

Niemand ist normal, ohne verrückt zu sein

Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor.

Editionen (1)

ISBN9783548290812
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum27.12.18
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

9 Rezensionen

3,3

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  • miaucina
    miaucina

    80 Follower

    3,0

    Es war zwischenzeitlich anstrengend. Juli hat ihre besondere Sicht auf die Dinge aber dieses ganze Umschreiben und Beschreiben, wie sie die Dinge wahrnimmt, hat mich oft gelangweilt. Viel besser fand ich, wie sie ihre Angst kennengelernt hat ! Und vor allem, sie akzeptiert hat. Das ist etwas, was man sich definitiv herausziehen kann.

    27. Juli 2025

  • caglas.pov
    caglas.pov

    148 Follower

    4,0

    Reizüberflutung & Ängste

    Spoilerfreie Rezension TW: Suizid(-versuch), psychische Belastungen/ Krankheitsbilder Im Mittelpunkt der Geschichte steht Juli, eine junge autistische Frau, die nach einem Suizidversuch auf einer psychiatrischen Station landet. Dort begegnet sie Sophie und Philipp; mit ganz unterschiedlichen psychischen Belastungen, die sich auf ihre eigene Weise durchs Leben kämpfen. Die eigentliche Handlung hat mich eher solide unterhalten, aber die Art, wie erzählt wird, war so besonders und schön! Die Sprache ist poetisch, viele Gedanken und Beobachtungen sind mir direkt unter die Haut gegangen. Julis Innenwelt fand ich unglaublich eindrücklich beschrieben. Ihre Reizüberflutung, Ängste und Gefühle werden so greifbar gemacht, dass man als außenstehende Person (zumindest ansatzweise) versteht, wie anstrengend und überwältigend Alltag sein kann. Gleichzeitig hatte ich nie das Gefühl, dass die Figuren auf ihre Diagnosen reduziert werden. Sie sind kompliziert, anstrengend, liebenswert und widersprüchlich; ich hab’s geliebt. „Kennst du einen Autisten, kennst du genau einen Autisten.“ Die Geschichte versucht nicht, eine allgemeingültige Darstellung zu liefern, sondern erzählt von einem ganz individuellen Erleben. Das ist, wie ich finde, sehr gelungen. Die Autorin selbst meinte, dass aus einzelnen Texten und Gedankensplittern irgendwann ganz ungeplant diese Geschichte entstanden sei und so fühlt sich das Buch manchmal auch an; wie viele kleine Gedanken, Gefühle und Beobachtungen. Wichtig: Im Buch fällt das I-Wort und im Klappentext (Bezug auf die Autorin) „Asperger-Syndrom“. Das Buch ist 2017 erschienen, also zu einer Zeit (korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege) in der solche Begriffe zumindest noch deutlich verbreiteter und gesellschaftlich weniger diskutiert waren als heute.

    Reizüberflutung & Ängste

    24. Mai 2026

  • mc_
    mc_

    11 Follower

    2,5

    Gutes Thema, hat mich nur leider nicht gecatcht

    Ich habe schon einmal einen Roman dieser Art gelesen. Aber irgendwie bin ich gar nicht ins Thema und die Geschichte rein gekommen... es hat regelrecht eine Leseflaute verursacht. Ich kann verstehen warum andere das Buch toll finden nur für mich war es jetzt nichts.

    7. Okt. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Niah Finnik

Niah Finnik wurde 1988 geboren und studierte Produktdesign, bevor sie begann zu schreiben. Sie ist Asperger-Autistin. Ihre Texte kennzeichnet eine besondere Sicht auf die Welt.

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