Frostblut

Frostblut

Taschenbuch
3.512

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Beschreibung

Zwischen Schnee, Stille und Wahnsinn

In den endlosen Wäldern außerhalb von Schwedens Jokkmokk lebt Dylan allein im alten Haus seiner Familie, abgeschieden und von der Welt vergessen. Nur eine Hoffnung hält ihn aufrecht: dass seine Schwester Ella-Kajsa, die einzige, die ihn je verstanden hat, eines Tages zurückkehrt. Doch die Zeit läuft ihm davon, denn Dylan spürt, wie sein Herz Tag für Tag kleiner wird. Die Ärzte glauben ihm nicht, doch Dylan weiß: Bald wird es aufhören zu schlagen. Und dann wird nichts mehr von ihm übrig sein.
Als ein kleiner Junge eines Nachmittags in Dylans Küche erwacht, beginnt ein beklemmendes Kammerspiel zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch auf seltsame Weise verbunden sind. Er vertraut Dylan, dem freundlichen Busfahrer, der ihn täglich zur Schule bringt. Aber Dylan steht am Rande des Abgrunds. Er kämpft gegen die Dunkelheit in sich selbst – und der Junge dafür, heil wieder nach Hause zu kommen.

William Älgebrinks kraftvolle Prosa verwebt Märchenhaftes mit gnadenloser Realität. Eine schockierende Geschichte über Verzweiflung, Trauma und die Suche nach Rettung, die dich bis in deine Träume verfolgen wird.
Wo die Kälte wohnt und das Herz verstummt – da beginnt diese Geschichte.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
208
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

William Älgebrink, geboren 1997, ist ein schwedischer Filmemacher und Autor. Er hat preisgekrönte Kurzgeschichten geschrieben und den Kurzfilm Så låt sorgen komma inszeniert, der ebenfalls ausgezeichnet wurde. Frostblut ist sein Debütroman, der für das beste schwedische Krimidebüt 2024 nominiert war.

Beiträge

6
Alle
4

Eine gut durchdachte Geschichte. Ich war fasziniert von den Gedanken von Dylan. Das war schon interessant und auch mal was anderes. Die Hintergründe um seine Familie waren traurig und man versteht auch warum er ist wie er ist. Am Anfang konnte ich es gar nicht weglegen, fand es spannend, danach ließ die Spannung etwas nach. Auch unser kleiner Protagonist hat mir mit seinem Mut und Gefühlen in seiner Situation gut gefallen.

5

Düster, intensiv und emotional!

. Wie viel Wucht können 200 Seiten entfalten? Erstaunlich viel! In „Frostblut“ führt uns Älgebrink auf wenigen Seiten an die tiefsten menschlichen Abgründe! Poetisch, eindringlich und von kaum nachlassender Spannung. 5/5⭐️ . Aber worum geht es… Dylan lebt zurückgezogen im alten Haus seiner Familie. Nur die Hoffnung auf die Rückkehr seiner Schwester hält ihn noch aufrecht. Doch Dylan ist überzeugt, dass sein Herz Tag für Tag kleiner wird und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Als eines Tages ein kleiner Junge in seiner Küche erwacht, beginnt ein beklemmendes Psychodrama zwischen zwei Menschen, die auf den ersten Blick nichts verbindet. Während der Junge dem vertrauten Busfahrer vertraut, kämpft Dylan gegen die Dunkelheit in seinem Inneren und der Junge darum, seinen Weg nach Hause zu finden. . In „Frostblut“ begleiten wir abwechselnd Dylan und den kleinen Jungen durch die Handlung, die mit jeder Seite unaufhaltsam an Intensität gewinnt. Obwohl wir beide nur für einen kurzen Abschnitt ihres Lebens begleiten, gelingt es Älgebrink, sie uns bemerkenswert nahzubringen. . Vor allem Dylan öffnet sich den Lesenden auf eindringliche Weise. Wir tauchen tief in seine Gedankenwelt ein und erleben eine Figur, die von ihrer Vergangenheit und insbesondere ihrer Familie geprägt wurde. Vieles von seinem Handeln wird dadurch verständlich, ebenso wie seine oft kindlich-naive Wahrnehmung der Welt. Doch gerade diese Widersprüchlichkeit verleiht ihm eine besondere Tiefe und Menschlichkeit. . Auch die Perspektive des kleinen Jungen spielt eine zentrale Rolle. Seine Beobachtungen zeigen, wie schnell, scharfsinnig und analytisch Kinder denken können. Er ist weit mehr als ein stiller Beobachter der Ereignisse… seine Gedanken und Gefühle tragen die Geschichte entscheidend mit. . Natürlich bleiben unsere beiden Protagonisten nicht allein. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen, sei nur so viel gesagt… Alle Figuren in „Frostblut wirken authentisch, vielschichtig und lebendig. Gerade dadurch entsteht jene beklemmende Intensität, die diesen Thriller so außergewöhnlich macht. . Älgebrinks Erzählstil bewegt sich mühelos zwischen poetischer Sprachkraft und analytischer Präzision. Beide Ebenen greifen perfekt ineinander und nehmen die Lesenden mit auf eine emotionale Reise, die gleichermaßen berührt wie erschüttert. . „Frostblut“ erzählt von einem Erwachsenen, der nie wirklich erwachsen geworden ist und von einem kleinen Jungen, der verzweifelt versucht, sich selbst zu retten. Und so gibt Dylan, ohne es zu ahnen, einen Teil seiner Traumata weiter… als stilles Vermächtnis… . Voller erzählerischer Kraft, beklemmender Atmosphäre und überraschender Wendungen entwickelt „Frostblut“ einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ein außergewöhnlicher Thriller, der lange nachhallt und den man unbedingt gelesen haben sollte!

Düster, intensiv und emotional!
1.5

Frost Blut Das Cover hat meine Aufmerksamkeit gleich geweckt, doch Leider konnte mich das Buch kaum überzeugen. Die Idee hatte zwar Potenzial, wurde aber meiner Meinung nach sehr oberflächlich umgesetzt. Die Handlung zog sich über weite Strecken in die Länge, ohne wirklich Spannung aufzubauen. Die Geschichte handelt von dem einsamen Busfahrer Dylan, der abgeschieden in den Wäldern bei Jokkmokk lebt und auf die Rückkehr seiner Schwester hofft, während er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Als plötzlich ein kleiner Junge in seiner Küche aufwacht, entwickelt sich ein intensives und bedrückendes Zusammentreffen, bei dem Dylans innere Konflikte und die dunklen Seiten seiner Persönlichkeit immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Zu den Figuren konnte ich keine Verbindung aufbauen. Das lesen ist mir sehr schwer gefallen. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, aber eher aus Hoffnung auf eine Besserung, die leider ausblieb. Insgesamt war ich sehr enttäuschende.

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2

Meinung: Cover hat mich sofort angesprochen. Die düstere, eisige Gestaltung weckt direkt die Erwartung an einen beklemmenden Thriller und passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte. Leider war das Cover für mich am Ende einer der stärksten Aspekte des Buches. Die Grundidee klang unglaublich vielversprechend: Dylan lebt zurückgezogen in den verschneiten Wäldern Schwedens und ist davon überzeugt, dass sein Herz Tag für Tag kleiner wird. Die Sehnsucht nach seiner verschwundenen Schwester und das mysteriöse Auftauchen eines kleinen Jungen in seiner Küche bilden die Grundlage für eine düstere und verstörende Geschichte. Genau die Art von Thriller, die ich normalerweise sehr gerne lese. Umso enttäuschender war es, dass mich die Umsetzung überhaupt nicht überzeugen konnte. Bereits zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden. Die häufigen Wechsel zwischen verschiedenen Perspektiven sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirkten auf mich oft unübersichtlich. Nicht immer war sofort erkennbar, in welcher Zeitebene oder bei welcher Figur man sich gerade befindet. Dadurch entstand bei mir weniger Spannung als vielmehr Verwirrung, was es schwer machte, eine Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr zäh. Viele Szenen wirkten langgezogen und konnten die Handlung für mich nicht wirklich voranbringen. Die bedrückende Atmosphäre ist zwar durchgehend präsent, verlor aber mit der Zeit an Wirkung, da sich viele Eindrücke und Stimmungen wiederholten. Statt mich immer tiefer in die Geschichte hineinzuziehen, ließ mein Interesse zunehmend nach. Besonders schwer fiel es mir, einen Zugang zu den Figuren zu finden. Was mir gefallen hat, war der atmosphärische Schreibstil. William beschreibt die schwedische Winterlandschaft sehr bildhaft. Die verschneiten Wälder, die Einsamkeit und die allgegenwärtige Kälte erzeugen eine düstere Kulisse, die hervorragend zur Geschichte passt. Gerade diese Atmosphäre hatte großes Potenzial und war der Hauptgrund, warum ich das Buch bis zum Ende gelesen habe

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5

Krass... mehr als krass... krass gut!

Wappnet euch, Älgebrink öffnet in diesem knackig-kurzen Thriller fürwahr die Tore zur Hölle. Eigentlich finde ich kaum Worte für das, was seine Figuren hier durchmachen mussten und müssen. Das lässt einen nicht so schnell wieder los. Für Thriller-Fans, die es wagen, in richtig tiefe Abgründe zu blicken, eine klare Leseempfehlung.

5

Kurzweilig!

Ein Buch, das ich fast in einem Rutsch gelesen habe. Sehr angenehm, dass es nicht so dick und daher nicht so überladen ist. Häufig liest man richtig gute Bücher und denkt sich beim Lesen: 100 Seiten weniger hätten es auch getan. Genau das ist so toll an Frostblut. Unnötiges fehlt! Zudem ist die Story spannend und die Beziehung des kleinen Jungen und des großen Jungen ist anders, als vermutet. 5 verdiente Sterne, zumindest für mich!

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