Frösche küssen besser
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Tiefgründiger als der klassische Wohlfühlroman, liest sich aber so flüssig wie einer.
Eigentlich habe ich das Buch angefangen zu lesen, weil ich Lust auf eine eher simple Wohlfühl-Romanze hatte. Die Geschichte entspricht auch genau dem Strickmuster einer solchen. Dennoch geht Jane Green viel mehr in die Tiefe, als ich erwartet hatte (sind ja auch über 400 Seiten), und lässt ihre Protagonistin Libby detailliert ausführen, welche Gefühle der jeweilige Mann in ihr auslöst, welche Zweifel sie hat und welche Wünsche. Zu welchen Schlüssen Libby am Ende kommt, ist nicht die grosse Überraschung, aber sie auf dem Weg dahin zu begleiten, ist der eigentliche Reiz an diesem Roman. Dass ich zu Beginn des Romans Mühe hatte, eine Verbindung zu Libby zu finden, lag in erster Linie daran, dass sie sich aus meiner Sicht schon fast klischeemässig benimmt. Bei solchen Romanzen ist das aber natürlich gewollt, da die Hauptfigur eine Entwicklung erfahren soll. Ist man nicht in der richtigen Laune, wird man die Ausführungen von Libby (der Roman ist in der Ich-Form erzählt) vermutlich mit der Zeit als Längen empfinden. Für mich war die Erzählart (resp. der Schreibstil) jedoch so flüssig und spannend, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Das Buch hat mir also gut gefallen (und mich sogar etwas mit seiner Tiefe überrascht), weil ich es mit den entsprechenden Erwartungen gelesen habe.
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Tiefgründiger als der klassische Wohlfühlroman, liest sich aber so flüssig wie einer.
Eigentlich habe ich das Buch angefangen zu lesen, weil ich Lust auf eine eher simple Wohlfühl-Romanze hatte. Die Geschichte entspricht auch genau dem Strickmuster einer solchen. Dennoch geht Jane Green viel mehr in die Tiefe, als ich erwartet hatte (sind ja auch über 400 Seiten), und lässt ihre Protagonistin Libby detailliert ausführen, welche Gefühle der jeweilige Mann in ihr auslöst, welche Zweifel sie hat und welche Wünsche. Zu welchen Schlüssen Libby am Ende kommt, ist nicht die grosse Überraschung, aber sie auf dem Weg dahin zu begleiten, ist der eigentliche Reiz an diesem Roman. Dass ich zu Beginn des Romans Mühe hatte, eine Verbindung zu Libby zu finden, lag in erster Linie daran, dass sie sich aus meiner Sicht schon fast klischeemässig benimmt. Bei solchen Romanzen ist das aber natürlich gewollt, da die Hauptfigur eine Entwicklung erfahren soll. Ist man nicht in der richtigen Laune, wird man die Ausführungen von Libby (der Roman ist in der Ich-Form erzählt) vermutlich mit der Zeit als Längen empfinden. Für mich war die Erzählart (resp. der Schreibstil) jedoch so flüssig und spannend, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Das Buch hat mir also gut gefallen (und mich sogar etwas mit seiner Tiefe überrascht), weil ich es mit den entsprechenden Erwartungen gelesen habe.




