Friedrich II. von Hohenstaufen
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Beschreibung
Friedrich II., der letzte und größte der Stauferkaiser, wurde am 26. Dezember 1194 in Jesi, einer kleinen Bergstadt bei Ancona unweit der adriatischen Küste, geboren und starb am 13. Dezember 1250 in dem Castel Fiorentino in Apulien. In den 56 Jahren seines Lebens war er nur zweimal, insgesamt kaum zehn Jahre, in Deutschland. Ob er, der viele Sprachen beherrschte, Deutsch gesprochen oder verstanden hat, ist nicht sicher bezeugt. So ist es begreiflich, dass man ihn bisweilen einen Italiener genannt und sogar in Frage gestellt hat, ob er überhaupt eine Gestalt der deutschen Geschichte sei.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Herbert Nette, geboren 1902 in Oberhausen (Rheinland). Studium der Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft, Dr. jur.; 1927 bis 1941 Feuilletonredakteur des «Darmstädter Tagblatts», 1941 bis 1943 der «Kölnischen Zeitung», 1946 bis 1949 Literarischer Leiter des Classen & Roether Verlags, Darmstadt. 1950 bis 1953 Feuilletonredakteur der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». 1954 bis 1973 Cheflektor des Eugen Diederichs Verlags, Düsseldorf. Langjähriges Mitglied des PEN der Bundesrepublik (ausgetreten 1977). Herbert Nette starb 1994.Publikationen: «Die großen Deutschen in Italien» (1938); «Wort und Sinn. Von den Elementen der Sprache» (1946); «Adieu Les Belles Choses. Eine Sammlung letzter Worte» (1971); «Varia aus vier Jahrzehnten» (1975); Editionen aus Werken, Briefen und Tagebüchern von Goethe, Wilhelm von Humboldt, Lichtenberg. Viele Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden. Für «rowohlts monographien» schrieb er die Bände über Friedrich II. von Hohenstaufen, Jeanne d'Arc, Karl V. und Elisabeth I.
Beiträge
Friedrich II. War der letzte Stauffenkaiser Europas und für mich, obwohl ich mich schon immer mit Geschichte befasse, immer eine Randfigur. Er war halt einfach da. Ganz falsch, dieser Mann hatte ein absolut faszinierendes Leben und viele Errungenschaften vorzuweisen. Er hat früh seine Eltern verloren und wurde als Mündel des Papstes früh zum Spielball zwischen verschiedenen Herrschern. Um seine Ausbildung wurde sich kaum gekümmert, vieles lerne er selbst auf den Straßen. Daher sprach er auch mehrere Sprachen. Er hatte nicht nur millitärisch Geschick und Können sondern auch Diplomatisch. Anstatt bei einem Kreuzzug in Jerusalem alles niederzumetzeln was sich bewegt (so wie die Kirche das wollte). Nutzte Friedrich sein Sprachtalent und Wissen über die Kultur und hat mit dem damaligen Emir verhandelt. Erfolgreich verhandelt. Friedrich war ein widersprüchlicher Mensch, den man nicht als seinen Feind wissen wollte. Denn er konnte grausam sein. So tolerant wie er anderen Religionen wie dem Judentum und Islam war, so intolerant war er gegen abweichler der römisch-katholischen Kirchendokmatik. Er lies sie als Ketzer und Verräter foltern und hinrichten. Sein Lebenslanger streit mit den Lombarden und der Kirche sollte ihm zum Verhängnis werden.
Beschreibung
Friedrich II., der letzte und größte der Stauferkaiser, wurde am 26. Dezember 1194 in Jesi, einer kleinen Bergstadt bei Ancona unweit der adriatischen Küste, geboren und starb am 13. Dezember 1250 in dem Castel Fiorentino in Apulien. In den 56 Jahren seines Lebens war er nur zweimal, insgesamt kaum zehn Jahre, in Deutschland. Ob er, der viele Sprachen beherrschte, Deutsch gesprochen oder verstanden hat, ist nicht sicher bezeugt. So ist es begreiflich, dass man ihn bisweilen einen Italiener genannt und sogar in Frage gestellt hat, ob er überhaupt eine Gestalt der deutschen Geschichte sei.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Herbert Nette, geboren 1902 in Oberhausen (Rheinland). Studium der Geschichte, Germanistik und Rechtswissenschaft, Dr. jur.; 1927 bis 1941 Feuilletonredakteur des «Darmstädter Tagblatts», 1941 bis 1943 der «Kölnischen Zeitung», 1946 bis 1949 Literarischer Leiter des Classen & Roether Verlags, Darmstadt. 1950 bis 1953 Feuilletonredakteur der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». 1954 bis 1973 Cheflektor des Eugen Diederichs Verlags, Düsseldorf. Langjähriges Mitglied des PEN der Bundesrepublik (ausgetreten 1977). Herbert Nette starb 1994.Publikationen: «Die großen Deutschen in Italien» (1938); «Wort und Sinn. Von den Elementen der Sprache» (1946); «Adieu Les Belles Choses. Eine Sammlung letzter Worte» (1971); «Varia aus vier Jahrzehnten» (1975); Editionen aus Werken, Briefen und Tagebüchern von Goethe, Wilhelm von Humboldt, Lichtenberg. Viele Publikationen in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden. Für «rowohlts monographien» schrieb er die Bände über Friedrich II. von Hohenstaufen, Jeanne d'Arc, Karl V. und Elisabeth I.
Beiträge
Friedrich II. War der letzte Stauffenkaiser Europas und für mich, obwohl ich mich schon immer mit Geschichte befasse, immer eine Randfigur. Er war halt einfach da. Ganz falsch, dieser Mann hatte ein absolut faszinierendes Leben und viele Errungenschaften vorzuweisen. Er hat früh seine Eltern verloren und wurde als Mündel des Papstes früh zum Spielball zwischen verschiedenen Herrschern. Um seine Ausbildung wurde sich kaum gekümmert, vieles lerne er selbst auf den Straßen. Daher sprach er auch mehrere Sprachen. Er hatte nicht nur millitärisch Geschick und Können sondern auch Diplomatisch. Anstatt bei einem Kreuzzug in Jerusalem alles niederzumetzeln was sich bewegt (so wie die Kirche das wollte). Nutzte Friedrich sein Sprachtalent und Wissen über die Kultur und hat mit dem damaligen Emir verhandelt. Erfolgreich verhandelt. Friedrich war ein widersprüchlicher Mensch, den man nicht als seinen Feind wissen wollte. Denn er konnte grausam sein. So tolerant wie er anderen Religionen wie dem Judentum und Islam war, so intolerant war er gegen abweichler der römisch-katholischen Kirchendokmatik. Er lies sie als Ketzer und Verräter foltern und hinrichten. Sein Lebenslanger streit mit den Lombarden und der Kirche sollte ihm zum Verhängnis werden.




