Freuden und Mühen der Arbeit
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Alain de Botton schaut hinter die Kulissen unserer Arbeitswelt, die längst global ist. Er beobachtet Controller und Künstler, er folgt einem Thunfisch vom Fang bis auf den Tisch, er besucht Keksfabriken und Flugzeugmessen.
»Eine kluge Studie über moderne Arbeitswelten.«
Emotion
»Was dieses mit vielen Fotos von den Schauplätzen der Erkundungen illustrierten Buch so reizvoll macht, ist die Neugier, die de Botton mit feinem Humor und einem eleganten Stil verbindet.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung
»Alain de Botton lehrt in seinem Beruf das Staunen-Können neu und zeigt, wie wunderbar die Mühen der arbeitenden Menschen ineinander greifen, um uns zu erfreuen.«
Michael Prellberg, Financial Times Deutschland
»Man möchte fast jeden Satz im Kopf behalten können, um ihn selbst jederzeit zur Verfügung zu haben.« NDR kultur
»Meisterlich klug und unglaublich witzig.« Falter
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alain de Botton gründete 2008 die »School of Life« (www.alaindebotton.com), da er der Überzeugung ist, dass man die verschiedenen Lebensbereiche wie Karriere, Liebe, Elternschaft usw. erlernen kann. Mit Charme, Ironie und Neugier entwickelt Alain de Botton seit seinem Romandebüt und Weltbestseller »Versuch über die Liebe« eine Philosophie des Alltags. Es folgten die Romane »Isabel« und »Die romantische Bewegung«, die essayistischen Erkundungen »Wie Proust Ihr Leben verändern kann«, »Trost der Philosophie«, »Kunst des Reisens«, »StatusAngst« und »Glück und Architektur«. 2016 erschien sein letzter Roman »Der Lauf der Liebe«. Alain de Botton lebt mit Frau und Kindern in London.Literaturpreise:- Prix Européen de L'Essai »Charles Veillon« 2003- Wirtschaftsbuchpreis des Jahres 2004, verliehen von der Financial Times Deutschland und getAbstract
Beiträge
Ein wunderbares Buch. Ich mag ja Alain de Button seit "StatusAngst" sehr und wenn sich ein Autor wie er der Arbeitswelt annimmt, dann kann nur ein großartiges Resultat dabei herauskommen. In mit zahlreichen Fotos garnierten Essays, schafft er es z.B. die Faszination der Raumfahrt auf Französisch Guyana und gleichzeitig deren unglaubliche Trostlosigkeit und die Verlorenheit der ESA-Techniker in dieser Weltraum-Expositur der EU, mitten im Südamerikanischen Dschungel, zu schildern. Bei der Schilderung eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens meint er z.B.: "Es fällt schwer, nicht die Aufmerksamkeit zu bewundern, die man hier dem Kleingedruckten widmet. Mit einem Engagement, wie es frühere Gesellschaften höchstens für militärische Abenteuer oder in religiösen Wahnzuständen aufbrachten, macht man sich an numerische Kleinstarbeit. Die Geschichte mag sich um Heldentum und Dramen drehen, doch wagen sich letzten Endes nur wenige hinaus auf hohe See, während die meisten von uns im Hafen bleiben, Hanfseile zählen und Ankerketten entwirren. Es ist nicht zu übersehen, dass die Wirtschaftsprüfug ihren Vertretern eine bestimmte Weltsicht verleiht. Sie fragen nicht, wie oder warum man ein Buch schreibt, sondern ob man die Steuern für einen Titel über mehrere Jahre oder mit dem Zeitpunkt der Publikation in toto zahlen muss. Sie sind wie Nephrologen, für die man zuallererst eine Niere ist und bleibt." Nach einem Besuch einer Luftfahrtmesse und eines Flugzeugfriedhofs schließt er mit: "Unsere Arbeit wird uns zumindest abgelenkt haben, wird die perfekte Seifenblase gewesen sein, auf die wir all unser Trachten nach Perfektion setzten, wird unsere uferlosen Sorgen auf ein paar vergleichsweise überschaubare, erreichbare Ziele gerichtet und uns das Gefühl gegeben haben, etwas geleistet, uns rechtschaffen müde gemacht und etwas zu essen auf den Tisch gebracht zu haben. Und sie hat uns größere Schwierigkeiten erspart."
Beschreibung
Alain de Botton schaut hinter die Kulissen unserer Arbeitswelt, die längst global ist. Er beobachtet Controller und Künstler, er folgt einem Thunfisch vom Fang bis auf den Tisch, er besucht Keksfabriken und Flugzeugmessen.
»Eine kluge Studie über moderne Arbeitswelten.«
Emotion
»Was dieses mit vielen Fotos von den Schauplätzen der Erkundungen illustrierten Buch so reizvoll macht, ist die Neugier, die de Botton mit feinem Humor und einem eleganten Stil verbindet.«
Björn Gauges, Fuldaer Zeitung
»Alain de Botton lehrt in seinem Beruf das Staunen-Können neu und zeigt, wie wunderbar die Mühen der arbeitenden Menschen ineinander greifen, um uns zu erfreuen.«
Michael Prellberg, Financial Times Deutschland
»Man möchte fast jeden Satz im Kopf behalten können, um ihn selbst jederzeit zur Verfügung zu haben.« NDR kultur
»Meisterlich klug und unglaublich witzig.« Falter
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alain de Botton gründete 2008 die »School of Life« (www.alaindebotton.com), da er der Überzeugung ist, dass man die verschiedenen Lebensbereiche wie Karriere, Liebe, Elternschaft usw. erlernen kann. Mit Charme, Ironie und Neugier entwickelt Alain de Botton seit seinem Romandebüt und Weltbestseller »Versuch über die Liebe« eine Philosophie des Alltags. Es folgten die Romane »Isabel« und »Die romantische Bewegung«, die essayistischen Erkundungen »Wie Proust Ihr Leben verändern kann«, »Trost der Philosophie«, »Kunst des Reisens«, »StatusAngst« und »Glück und Architektur«. 2016 erschien sein letzter Roman »Der Lauf der Liebe«. Alain de Botton lebt mit Frau und Kindern in London.Literaturpreise:- Prix Européen de L'Essai »Charles Veillon« 2003- Wirtschaftsbuchpreis des Jahres 2004, verliehen von der Financial Times Deutschland und getAbstract
Beiträge
Ein wunderbares Buch. Ich mag ja Alain de Button seit "StatusAngst" sehr und wenn sich ein Autor wie er der Arbeitswelt annimmt, dann kann nur ein großartiges Resultat dabei herauskommen. In mit zahlreichen Fotos garnierten Essays, schafft er es z.B. die Faszination der Raumfahrt auf Französisch Guyana und gleichzeitig deren unglaubliche Trostlosigkeit und die Verlorenheit der ESA-Techniker in dieser Weltraum-Expositur der EU, mitten im Südamerikanischen Dschungel, zu schildern. Bei der Schilderung eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens meint er z.B.: "Es fällt schwer, nicht die Aufmerksamkeit zu bewundern, die man hier dem Kleingedruckten widmet. Mit einem Engagement, wie es frühere Gesellschaften höchstens für militärische Abenteuer oder in religiösen Wahnzuständen aufbrachten, macht man sich an numerische Kleinstarbeit. Die Geschichte mag sich um Heldentum und Dramen drehen, doch wagen sich letzten Endes nur wenige hinaus auf hohe See, während die meisten von uns im Hafen bleiben, Hanfseile zählen und Ankerketten entwirren. Es ist nicht zu übersehen, dass die Wirtschaftsprüfug ihren Vertretern eine bestimmte Weltsicht verleiht. Sie fragen nicht, wie oder warum man ein Buch schreibt, sondern ob man die Steuern für einen Titel über mehrere Jahre oder mit dem Zeitpunkt der Publikation in toto zahlen muss. Sie sind wie Nephrologen, für die man zuallererst eine Niere ist und bleibt." Nach einem Besuch einer Luftfahrtmesse und eines Flugzeugfriedhofs schließt er mit: "Unsere Arbeit wird uns zumindest abgelenkt haben, wird die perfekte Seifenblase gewesen sein, auf die wir all unser Trachten nach Perfektion setzten, wird unsere uferlosen Sorgen auf ein paar vergleichsweise überschaubare, erreichbare Ziele gerichtet und uns das Gefühl gegeben haben, etwas geleistet, uns rechtschaffen müde gemacht und etwas zu essen auf den Tisch gebracht zu haben. Und sie hat uns größere Schwierigkeiten erspart."




