Frankenstein in Bagdad
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ahmed Saadawi wurde 1973 in Bagdad geboren, wo er auch heute als Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer lebt. Er hat bislang drei Romane veröffentlicht und war einige Jahre als BBC-Korrespondent tätig. Für »Frankenstein in Bagdad« wurde Saadawi als erster irakischer Autor mit dem renommierten International Prize for Arabic Fiction ausgezeichnet. Der Roman wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Beiträge
Ein Buch aus dem Anderen Literaturclub, das ich ohne diesen wohl auch nicht gelesen hätte. Aber wieder einmal traf der Club eine sehr gute Wahl. Die Geschichte von Frankensteins Monster kennt in seinen Grundzügen wohl jeder und sie wurde schon x-mal wiederverwertet, mal besser, mal schlechter. Saadawi bedient sich ebenfalls bei Mary Shelley, aber auf eine sehr dezente Art und Weise. Sehr gekonnt versetzt er das Monster nach Bagdad, wo es Sinnbild wird für ein Land, das irgendwo dazwischen gefangen ist. Zwischen Diktatur und Demokratie, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Alltag und Terrorismus. Es geht um Schuld und Unschuld, den Tod und das Leben und frage, wer welches davon verdient. In einer Stadt, in der jederzeit eine Bombe hochgehen könnte, haben die Menschen diese Bilder stets vor Augen. So auch die Figuren, die alle über ein seltsam unwirklich, aber doch reales Wesen verbunden sind. "Frankenstein in Bagdad" ist, wenn man schon die Vergleiche ziehen muss, die beste Verarbeitung des Stoffes, die ich seit dem Original gelesen habe. Da es sich jedoch nicht um ein Re-Telling handelt, sondern eigentlich um die Beschreibung einer Stadt, eines Landes und dessen Bevölkerung, so muss der Vergleich eigentlich nicht sein. Es reicht, das Buch zu lesen und sich nach Bagdad versetzen zu lassen.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ahmed Saadawi wurde 1973 in Bagdad geboren, wo er auch heute als Schriftsteller, Drehbuchautor und Dokumentarfilmer lebt. Er hat bislang drei Romane veröffentlicht und war einige Jahre als BBC-Korrespondent tätig. Für »Frankenstein in Bagdad« wurde Saadawi als erster irakischer Autor mit dem renommierten International Prize for Arabic Fiction ausgezeichnet. Der Roman wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Beiträge
Ein Buch aus dem Anderen Literaturclub, das ich ohne diesen wohl auch nicht gelesen hätte. Aber wieder einmal traf der Club eine sehr gute Wahl. Die Geschichte von Frankensteins Monster kennt in seinen Grundzügen wohl jeder und sie wurde schon x-mal wiederverwertet, mal besser, mal schlechter. Saadawi bedient sich ebenfalls bei Mary Shelley, aber auf eine sehr dezente Art und Weise. Sehr gekonnt versetzt er das Monster nach Bagdad, wo es Sinnbild wird für ein Land, das irgendwo dazwischen gefangen ist. Zwischen Diktatur und Demokratie, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Alltag und Terrorismus. Es geht um Schuld und Unschuld, den Tod und das Leben und frage, wer welches davon verdient. In einer Stadt, in der jederzeit eine Bombe hochgehen könnte, haben die Menschen diese Bilder stets vor Augen. So auch die Figuren, die alle über ein seltsam unwirklich, aber doch reales Wesen verbunden sind. "Frankenstein in Bagdad" ist, wenn man schon die Vergleiche ziehen muss, die beste Verarbeitung des Stoffes, die ich seit dem Original gelesen habe. Da es sich jedoch nicht um ein Re-Telling handelt, sondern eigentlich um die Beschreibung einer Stadt, eines Landes und dessen Bevölkerung, so muss der Vergleich eigentlich nicht sein. Es reicht, das Buch zu lesen und sich nach Bagdad versetzen zu lassen.




