Flucht aus dem Kloster

Flucht aus dem Kloster

Buch
2.83

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Beschreibung

Einfühlsam und bewegend erzählt Roswitha Gruber von einer jungen Frau im Zwiespalt zwischen Pflicht und Gefühl. Ein Roman voller Herz und Hoffnung, der berührt und zum Nachdenken anregt. Klara soll ins Kloster – ein Gelübde ihrer Mutter hat ihr Schicksal längst besiegelt. Doch ihr Herz sehnt sich nach einem anderen Leben. Als ihre erste große Liebe sie tief enttäuscht, flieht sie dennoch hinter Klostermauern. Doch wahre Berufung lässt sich nicht erzwingen … Erst als sie im Dienst an den Menschen aufblüht, erkennt sie ihren wahren Weg – und vielleicht auch eine unerwartete Liebe? Roswitha Gruber schreibt nicht nur Lebensgeschichte starker Frauen nieder, sondern verfasst auch Romane „aus der guten alten Zeit“. Flucht aus dem Kloster ist eine überarbeitete Neuauflage des Romans Die entflohene Nonne und nimmt seine Leser mit in das bewegte Leben einer jungen Frau.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Buch
Seitenzahl
400
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Roswitha Gruber wurde 1939 in Trier geboren und lebt mit ihrem Mann in Reit im Winkl. Schon in der Grundschule hegte sie den Wunsch, Autorin zu werden und veröffentlichte ihr erstes Buch mit 50 Jahren. Ihr Markenzeichen sind Lebensberichte von starken, realen Frauen, die sich ihren Platz im Leben erkämpfen mussten und nun Vorbilder sein können.

Beiträge

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Ein Roman der aufzeigt das Eltern die beruflichen Wege der Kinder nicht vorher bestimmen sollten.

Klara ist eine lebenslustige junge Frau. Was sie jedoch nicht weiß: Ihre Mutter legte noch vor Klaras Geburt ein Gelübde ab. Wenn sie und das Kind das sie erwartet die Geburt überleben und es ein Mädchen sei, würde sie diese sobald sie alt genug wäre, in ein Kloster geben. Als Klara davon erfährt, beschließt sie zunächst, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Agnes geht sie von Tanzfest zu Tanzfest, lernt dabei einen jungen Mann kennen, verliebt sich – und wird zutiefst enttäuscht. Daraufhin erfüllt sie schließlich den Wunsch ihrer Mutter und flieht ins Kloster. Den Zwiespalt ihrer Gefühle, einerseits der Mutter gehorchen, dann der eigene Wille sowie die Lebenswünsche zu unterdrücken konnte ich verstehen, aber nicht nachvollziehen. Umso schöner fand ich das die Äbtistin des Klosters sah das Klara vor der Außenwelt floh. Roswitha Gruber erzählt den Leserinnen und Lesern eine realistische und nachvollziehbare Geschichte aus dem Leben. Sie macht deutlich, dass sich eine Berufung nicht erzwingen lässt. Ein Gelübde Gott gegenüber kann nur jeder Mensch für sich selbst ablegen – niemals jedoch für andere. Besonders gut gefallen haben mir die authentischen Charaktere von Klara und Gottfried sowie die bildreiche Beschreibung der Umgebung. Auch der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Sehr gelungen fand ich zudem die Darstellung, dass viele Menschen zwar an Gott glauben, den Glauben aber nicht persönlich sondern oberflächlich ausleben. Auch das bei vielen ein falsches Glaubensverständnis besteht. Mir hat dieses Buch gut gefallen. Persönlich konnte ich einiges daraus für mich mitnehmen und lernte sogar etwas über das Leben in der Nachkriegszeit. Wer gern Geschichten mitten aus dem Leben liest – vor allem mit historischem Hintergrund – wird mit diesem Buch schöne Lesestunden verbringen. Ich empfehle es gern weiter.

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Kloster ja oder nein?

Welche junge Frau möchte schon gerne ins Kloster, obwohl das "normale" Leben soviel Spannendes bereithält? Für Klara ist der Weg von Geburt an vorgezeichnet. Ihre Mutter hat ein Gelübde geleistet, falls sie und ihr Kind die Geburt überleben. Doch Klara ist lebensfroh und ahnt noch nichts. Ihre Mutter bereitet sie insgeheim durch Klosterbesuche, Wohltätigkeiten etc. darauf vor. Klara lernt einen jungen Mann kennen und lieben. Das Kloster rückt für sie in weite Ferne, bis sie eine herbe Enttäuschung erfährt, die ihre Grundfeste erschüttern. Plötzlich gibt es nur noch einen Weg: so schnell wie möglich ins Kloster. Findet sie inneren Frieden und Heilung für ihr wundes Herz? Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an fesselnd und packend. Die Charaktere greifbar und die Neugierde auf den Verlauf der Geschichte bleibt. In diesem Buch findet man eine grundsätzliche Gottesfurcht. Das beschriebene Glaubensleben stützt sich jedoch auf Menschen und leider nicht auf Gott. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die alte Zeit und mit wieviel Mühe und Arbeit der Alltag einherging.

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