Fire Girl - Gefährliche Suche
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Matt Ralphs war schon als Kind eine besessene Leseratte, darum ist es nicht verwunderlich, dass er schließlich als Lektor bei einem großen englischen Verlag landete. Dort hat er mit viel Freude zahlreiche Fantasy- und Science Fiction-Bücher redigiert. Irgendwann war er es leid, immer auf die Fehler der anderen hinzuweisen und versuchte es selbst besser zu machen. Matt lebt nun als freier Autor und Kapitän auf seinem Boot „Nostromo“ (eine Hommage an den Film „Alien“) und ist irgendwo auf dem Grand Union-Kanal zwischen London und Birmingham anzutreffen.
Beiträge
Dieses Buch habe ich auf Empfehlung einer Schülerin gelesen, die weitgehend einen ähnlichen Lesegeschmack hat wie ich - und war daher total neugierit auf das Buch. Das Buch ist im Zeitalter der Hexenverfolgung und -verbrennung angesiedelt. Hazel Hooper, die zwölfjährige Protagonistin, hat ihr Leben bisher abgeschieden verbracht, als ihre Mutter von einem Dämon entführt wird und Hazel dabei ihre magischen Kräfte entdeckt. Während sie ihre Mutter finden möchte, gerät sie ins Visier von Verfolgern und beauftragt ausgerechnet Hexenjäger, um ihre Mutter von Dämonen zu retten. Mir hat dieses Buch gut gefallen, auch wenn sich Hazel für weltfremde 12 Jahre sehr erwachsen gibt, was für mich nicht ganz stimmig ist, was aber gut zur Handlung und der damaligen Zeit passt. Die Familiengeschichte ist faszinierend und Handlung sowie Spannungsaufbau, wie auch die Schilderungen der damaligen Zeit reißen mich mit. Die einzelnen Charaktere sind gut konstruiert und ich war beim Lesen sofort mitten in der Handlung drin. Leider hat es das Buch nicht geschafft, einen "runden" Abschluss hinzulegen. Auf mich wirkt es weniger wie ein Cliffhanger, sondern eher wie ein Buch, das mitten in der Handlung aufhört. Als Fan von abgeschlossenen Geschichten stört mich das.
Cover: Wunderschönes Cover mit warmen Farben. Ein richtiger Hingucker. Magisch, geheimnisvoll und mysthisch steht das Mädchen da, umrahmt von einem roten Wald der aussieht als würde er in Flammen aufgehen, bis auf die Lichtung auf der das Mädchen steht. Zum Buch: Schöner, schnörkelloser Schreibstil. Interessant und angenehm zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr leicht, jedes Kapitel hat eine eigene kurze Überschrift und einen kleinen Auszug wichtiger Dokumente der Magie. Protagonisten: Hazel ist ein junges, mutiges Mädchen, das sehr wissbegierig zu sein scheint. Sehr willensstark, manchmal stur und etwas naiv, das aber an ihrem noch jungen Alter liegt, meistert sie so einige knifflilge Situationen und wächst über sich hinaus. Bramley ist ein amüsanter kleiner Kerl, der oft etwas brummelig ist, aber einen lustigen Humor hat. Man schließt ihn schnell ins Leserherz und im Laufe der Geschichte ist er für einige kleine Lacher verantwortlich. David ist loyal seinem Meister Titus gegenüber, obwohl er es nicht leicht hat mit ihm und das nicht gerade selten. Er versteift sich gerne auf seine festgefahrene Meinung und die von Büchern, als das was er mit eigenen Augen sieht und auch erlebt. Im Laufe der Geschichte muss er erkennen das man die Welt nicht nur in Schwarz und Weiß unterteilen kann, doch damit tut er sich sehr schwer. Meine Meinung: Ich bin mir wirklich unschlüssig, wie ich die Geschichte finden soll. Von der Grundidee und vielen Elementen her, gefällt sie mir richtig gut. Doch vom Gefühl her hat mir trotz aufregenden Situationen und lustigen Dialogen, etwas gefehlt. Ein weiterer Minuspunkt war für mich, das beim Lesen des E-Books, der Schriftsatz für mich nicht angepasst gewirkt hat. Sätze brachen mitten im Wort ab und gingen in der nächsten Zeile erst weiter (obwohl der Rest des Satzes da hingepasst hätte) und Nach den Kapitelzahlen und den kurzen Ausschnitten der Dokumente stand immer eine 6 und das hat mich doch sehr irritiert, da ich keinen Zusammenhang zur Geschichte sehen konnte. Das hat mich aus dem Lesefluss herausgebracht, da ich immer wieder gegrübelt habe was diese 6 bedeutet. Abgesehen davon war die Geschichte wirklich gut zu lesen und ist auch für Leute die etwas aus dem Jugendalter raus sind, geeignet.
Bisher hat Hazel ihr Leben auf einer einsamen Waldlichtung verbracht, gemeinsam mit ihrer Mutter, fernab von allen anderen Menschen. Hazel sehnt sich danach, dass ihre Hexengabe endlich durchbricht, aber bisher hat sich diese noch nicht bemerkbar gemacht. Als ihre Mutter von einem Dämon entführt wird, macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu finden und zu retten. Unterwegs lernt sie David kennen, einen Hexenfinder in Ausbildung und beauftragt ihn und seinen Ausbilder, den legendären Titus White, ihr bei der Suche nach ihrer Mutter zu helfen. Sie verschweigt den beiden wissentlich, dass ihre Mutter Hecate und sie Hexen sind, denn diese werden verfolgt und getötet. Die Suche nach ihrer Mutter wird für Hazel ihr größtest Abenteuer, das sie bisher erlebt hat. Bei diesem Buch muss man einfach das tolle Cover erwähnen, Das passt sehr gut und das junge Mädchen auf dem Cover passt auch sehr gut zu Hazels Beschreibung. Für diese Geschichte entführt uns der Autor ins Jahr 1656 in ein alternatives nach England, kurz nach dem Ende des Hexenkrieges. Dieses Setting fand ich sehr interessant und ungewöhnlich. Erzählt wird hier die Geschichte der 12-jährigen Hazel, die eine Hexe ist, eine Feuerhexe. Hazels Suche nach ihre Mutter wird sehr abenteuerlich und spannend erzählt. Hazel setzt alles daran sie zu finden, was nicht immer einfach ist und überall lauern Gefahren, sei es nun durch Dämonen und Hexenjägern. Trotz ihres jungen Alters, weiß Hazel genau was sie will und ist sehr mutig.Sie geht ihren Weg und lässt sich nicht entmutigen. Hilfe bekommt sie später von Titus White und dessen Lehrling David, beide Hexenfinder. Beide wissen nicht, dass sie eine Hexe ist. Zumindest anfangs nicht. Romantik gibt es nicht wirklich, wobei Hazel David schon sehr sympatisch und nett findet. Was mir persönlich jetzt gar nicht gefallen hat, war die sprechende Haselmaus, die Hazels Gefährte auf dieser Reise ist. Sprechende Tiere sind für mich in solchen Geschichten mein persönliches No-Go und um so enttäuschter war ich anfangs. Es handelt sich bei diesem Buch übrigens um den 1. Teil einer Reihe. Den 2. Teil hat der Autor wohl gerade fertig. Abgesehen von der sprechenden Maus hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und bekommt deshalb 8 von 10 Punkte
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Matt Ralphs war schon als Kind eine besessene Leseratte, darum ist es nicht verwunderlich, dass er schließlich als Lektor bei einem großen englischen Verlag landete. Dort hat er mit viel Freude zahlreiche Fantasy- und Science Fiction-Bücher redigiert. Irgendwann war er es leid, immer auf die Fehler der anderen hinzuweisen und versuchte es selbst besser zu machen. Matt lebt nun als freier Autor und Kapitän auf seinem Boot „Nostromo“ (eine Hommage an den Film „Alien“) und ist irgendwo auf dem Grand Union-Kanal zwischen London und Birmingham anzutreffen.
Beiträge
Dieses Buch habe ich auf Empfehlung einer Schülerin gelesen, die weitgehend einen ähnlichen Lesegeschmack hat wie ich - und war daher total neugierit auf das Buch. Das Buch ist im Zeitalter der Hexenverfolgung und -verbrennung angesiedelt. Hazel Hooper, die zwölfjährige Protagonistin, hat ihr Leben bisher abgeschieden verbracht, als ihre Mutter von einem Dämon entführt wird und Hazel dabei ihre magischen Kräfte entdeckt. Während sie ihre Mutter finden möchte, gerät sie ins Visier von Verfolgern und beauftragt ausgerechnet Hexenjäger, um ihre Mutter von Dämonen zu retten. Mir hat dieses Buch gut gefallen, auch wenn sich Hazel für weltfremde 12 Jahre sehr erwachsen gibt, was für mich nicht ganz stimmig ist, was aber gut zur Handlung und der damaligen Zeit passt. Die Familiengeschichte ist faszinierend und Handlung sowie Spannungsaufbau, wie auch die Schilderungen der damaligen Zeit reißen mich mit. Die einzelnen Charaktere sind gut konstruiert und ich war beim Lesen sofort mitten in der Handlung drin. Leider hat es das Buch nicht geschafft, einen "runden" Abschluss hinzulegen. Auf mich wirkt es weniger wie ein Cliffhanger, sondern eher wie ein Buch, das mitten in der Handlung aufhört. Als Fan von abgeschlossenen Geschichten stört mich das.
Cover: Wunderschönes Cover mit warmen Farben. Ein richtiger Hingucker. Magisch, geheimnisvoll und mysthisch steht das Mädchen da, umrahmt von einem roten Wald der aussieht als würde er in Flammen aufgehen, bis auf die Lichtung auf der das Mädchen steht. Zum Buch: Schöner, schnörkelloser Schreibstil. Interessant und angenehm zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr leicht, jedes Kapitel hat eine eigene kurze Überschrift und einen kleinen Auszug wichtiger Dokumente der Magie. Protagonisten: Hazel ist ein junges, mutiges Mädchen, das sehr wissbegierig zu sein scheint. Sehr willensstark, manchmal stur und etwas naiv, das aber an ihrem noch jungen Alter liegt, meistert sie so einige knifflilge Situationen und wächst über sich hinaus. Bramley ist ein amüsanter kleiner Kerl, der oft etwas brummelig ist, aber einen lustigen Humor hat. Man schließt ihn schnell ins Leserherz und im Laufe der Geschichte ist er für einige kleine Lacher verantwortlich. David ist loyal seinem Meister Titus gegenüber, obwohl er es nicht leicht hat mit ihm und das nicht gerade selten. Er versteift sich gerne auf seine festgefahrene Meinung und die von Büchern, als das was er mit eigenen Augen sieht und auch erlebt. Im Laufe der Geschichte muss er erkennen das man die Welt nicht nur in Schwarz und Weiß unterteilen kann, doch damit tut er sich sehr schwer. Meine Meinung: Ich bin mir wirklich unschlüssig, wie ich die Geschichte finden soll. Von der Grundidee und vielen Elementen her, gefällt sie mir richtig gut. Doch vom Gefühl her hat mir trotz aufregenden Situationen und lustigen Dialogen, etwas gefehlt. Ein weiterer Minuspunkt war für mich, das beim Lesen des E-Books, der Schriftsatz für mich nicht angepasst gewirkt hat. Sätze brachen mitten im Wort ab und gingen in der nächsten Zeile erst weiter (obwohl der Rest des Satzes da hingepasst hätte) und Nach den Kapitelzahlen und den kurzen Ausschnitten der Dokumente stand immer eine 6 und das hat mich doch sehr irritiert, da ich keinen Zusammenhang zur Geschichte sehen konnte. Das hat mich aus dem Lesefluss herausgebracht, da ich immer wieder gegrübelt habe was diese 6 bedeutet. Abgesehen davon war die Geschichte wirklich gut zu lesen und ist auch für Leute die etwas aus dem Jugendalter raus sind, geeignet.
Bisher hat Hazel ihr Leben auf einer einsamen Waldlichtung verbracht, gemeinsam mit ihrer Mutter, fernab von allen anderen Menschen. Hazel sehnt sich danach, dass ihre Hexengabe endlich durchbricht, aber bisher hat sich diese noch nicht bemerkbar gemacht. Als ihre Mutter von einem Dämon entführt wird, macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu finden und zu retten. Unterwegs lernt sie David kennen, einen Hexenfinder in Ausbildung und beauftragt ihn und seinen Ausbilder, den legendären Titus White, ihr bei der Suche nach ihrer Mutter zu helfen. Sie verschweigt den beiden wissentlich, dass ihre Mutter Hecate und sie Hexen sind, denn diese werden verfolgt und getötet. Die Suche nach ihrer Mutter wird für Hazel ihr größtest Abenteuer, das sie bisher erlebt hat. Bei diesem Buch muss man einfach das tolle Cover erwähnen, Das passt sehr gut und das junge Mädchen auf dem Cover passt auch sehr gut zu Hazels Beschreibung. Für diese Geschichte entführt uns der Autor ins Jahr 1656 in ein alternatives nach England, kurz nach dem Ende des Hexenkrieges. Dieses Setting fand ich sehr interessant und ungewöhnlich. Erzählt wird hier die Geschichte der 12-jährigen Hazel, die eine Hexe ist, eine Feuerhexe. Hazels Suche nach ihre Mutter wird sehr abenteuerlich und spannend erzählt. Hazel setzt alles daran sie zu finden, was nicht immer einfach ist und überall lauern Gefahren, sei es nun durch Dämonen und Hexenjägern. Trotz ihres jungen Alters, weiß Hazel genau was sie will und ist sehr mutig.Sie geht ihren Weg und lässt sich nicht entmutigen. Hilfe bekommt sie später von Titus White und dessen Lehrling David, beide Hexenfinder. Beide wissen nicht, dass sie eine Hexe ist. Zumindest anfangs nicht. Romantik gibt es nicht wirklich, wobei Hazel David schon sehr sympatisch und nett findet. Was mir persönlich jetzt gar nicht gefallen hat, war die sprechende Haselmaus, die Hazels Gefährte auf dieser Reise ist. Sprechende Tiere sind für mich in solchen Geschichten mein persönliches No-Go und um so enttäuschter war ich anfangs. Es handelt sich bei diesem Buch übrigens um den 1. Teil einer Reihe. Den 2. Teil hat der Autor wohl gerade fertig. Abgesehen von der sprechenden Maus hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und bekommt deshalb 8 von 10 Punkte






