Finding North - Mein Pfad zu Dir
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Beschreibung
Buchinformationen
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Wenn Uni-Chaos, Berge und Gott zusammenkommen
Ganz ehrlich? Dieses Buch hat mich eiskalt erwischt – so wie der erste Schneesturm in den Bergen, wenn man eigentlich nur kurz spazieren gehen wollte. "Finding North" ist kein 08/15-New-Adult, das man in einem Rutsch inhaliert und dann wieder vergisst. Es hat was Echtes, was Erdiges, und dabei gleichzeitig dieses leichte Prickeln, das man sonst nur von Cola mit zu viel Mentos kennt. Ella stolpert mitten rein ins Unileben – und ich hab mich fast kaputtgelacht, als sie gleich in die falsche Vorlesung rauscht. Perfekter Start, dachte ich. Und dann steht da Zacharias. Zack – Herz stolpert genauso wie ihre Schritte. Was danach passiert, ist eine Mischung aus Lachen, Herzklopfen und ganz vielen Momenten, wo ich dachte: "Mann, das kenn ich!" Besonders, wenn Ella versucht, vor ihrer Vergangenheit wegzulaufen, aber Gott sie genau dort packt, wo Heilung möglich wird. Autsch, aber auf die beste Weise. Und dann diese Kulisse: die Berge im Süden Deutschlands. Ich schwöre, beim Lesen hab ich den Geruch von Wald und Lagerfeuer in der Nase gehabt. Plötzlich war ich wieder 14, mit meinen Jungs bei den Pfadfindern, draußen im Regen, Stockbrot im Feuer – und diese unfassbare Geborgenheit, die man nur in so einer Gemeinschaft erlebt. Das Buch hat das alles zurückgeholt. Humor? Check. Slow Burn Romance? Doppel-Check. Und dazu diese zarten, aber kräftigen Momente mit Gott, die nicht überzuckert sind, sondern mitten ins Herz treffen. Genau das macht den Unterschied: Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine Erinnerung daran, dass Gott mitten im Chaos Neuanfänge möglich macht. Fazit: Wenn du auf ehrliche Gefühle, Berge, Lacher und ein bisschen Herzchaos mit Tiefgang stehst – lies es! Für mich war es wie ein Kompass, der sagt: Hey, Norden ist da, wo Gott ist.

Zwischen Uni-Alltag, der Gefühlslage trauert Ella und dann ist da Zac voller Gottvertrauen.
Ich hatte das Privileg, dieses wunderbare Buch im vorab als PDF-Format zu lesen, und liebe Buchfreunde, freut euch auf ein wirklich herausragendes Werk. Den Schreibstil empfand ich als erfrischend offen und ehrlich, der sich flüssig lesen lässt. Die Handlung war für mich spannend und ich konnte mein Handy kaum aus der Hand legen. Die beschriebenen Szenen sind lebendig und leicht vorstellbar gewesen. Die Hauptcharaktere wirkte auf mich realistisch und sympathisch. Ich durfte Ella, mit vollem Namen Eleonora, auf ihrem Weg durch Trauer und Wut gegenüber Gott begleiten. Ich fühlte intensiv mit ihr mit, hatte stellenweise Tränen in den Augen und musste bei einigen Wortgefechten mit ihren Freunden und Kommilitonen schmunzeln. Auch Zac, eigentlich Zacharias, war mir äußerst sympathisch. Er ist ein einfühlsamer und aufmerksamer Charakter, der in sich ruht und fest im Glauben an Gott steht. Zwei Nebencharaktere sind mir ebenfalls ans Herz gewachsen, und ich hätte gerne noch mehr über einen von ihnen erfahren. Das im Buch beschriebene Café – so eines hätte ich gerne im echten Leben. Gern wäre ich noch länger in diesem Buch verweilt. Thuraia ist ein wunderschöner und berührender Roman gelungen. Sie behandelt die Themen Verlust eines geliebten Menschen, die damit verbundene Trauer und Wut auf Gott, sowie den Beginn einer Partnerschaft und die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Glauben auf eindrucksvolle Weise. Außerdem konnte ich durch das Buch mehr über die Royal Rangers erfahren, und für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Thuraia erklärt Begriffe aus dem Leben der Royal Rangers klar und verständlich. Für „Finding North – Mein Pfad zu dir“ spreche ich eine klare und von Herzen kommende Kaufempfehlung aus.
Herzensbuch
Der Schreibstil der Autorin war super angenehm und ich mochte es total, dass nicht alle Kapitel aus Ellas Sicht geschrieben waren, sondern auch vereinzelt aus Zacs Perspektive. Sehr wertvoll, so auch einen Einblick in seine Gefühlswelt zu bekommen. • Die Charaktere waren einfach nur richtige Herzensmenschen. Zac ist der Bookboyfriend schlechthin. Er war einfach wunderbar, aufmerksam, einfühlsam und verständnisvoll. Wie er sich um seine kleinen Geschwister kümmert, wie er für Ella da war und ihr einfach jeden Morgen eine Nachricht mit Ermutigungen geschickt hat - #bookboyfriend Ich mochte auch Ella total gerne. Ihre Zweifel, ihre Wut und all ihre Emotionen waren so greifbar. Familie Haas hat auch einen Platz in meinem Herzen, vor allem Lotte. Ich meine sie ist einfach nur süß und ihr kindlicher Glaube und ihr Vertrauen auf Gott haben mich echt berührt. • In dem Buch bekommt man einen Einblick von den Royal Rangers. Das fand ich super interessant. Außerdem liegt der Fokus auch auf Ellas Wut auf Gott und ihr Gefühl, dass sie ganz allein ist. Ich glaube das dies ein Gefühl ist, was viele von uns kennen und ich konnte Ella so gut verstehen. Häufig sind Gottes Pläne schwer zu begreifen und für uns Menschen unverständlich. Da kann man sich schnell allein gelassen fühlen. Doch Ella hat, vor allem durch Zac, die ganze Familie Haas und die Royal Rangers zurück zu Gott gefunden - so ermutigend. • Alles in allem einfach ein richtig wunderbares und ermutigendes Buch, was mich wirklich berührt hat und nun auch auf die Liste meiner liebsten Bücher wandert. Klare Leseempfehlung von mir - 5/5⭐️
In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die durch einen schrecklichen Verlust sämtliche Kontakte zur Familie abgebrochen hat und ein Jurastudium fernab der Heimat beginnt. In all ihrem Schmerz, ihrem Kummer muss sie lernen, was innerer Frieden, ein heilendes Herz und Vertrauen zu Gott bedeutet und wie es sich anfühlt, in verschiedenen Bereichen nach Hause zu kommen. Dabei begegnet sie den unterschiedlichsten Personen und muss feststellen, wer ihr guttut und wer nur oberflächlich und egoistisch ist. Durch ihren zusätzlichen Job bei ihrem Professor hat sie auch Zugang zu seiner restlichen Familie, gläubig, hilfsbereit und Mitglieder der christlichen Royal Rangers. Obwohl ihr die Pfadfinder bekannt sind und sie sich auch früher bereits engagiert hat, löst es diesmal ein totales Gefühlschaos aus, denn alte Erinnerungen mischen sich mit den schönen Eindrücken, dem Engagement der Familie Haas, die auf unterschiedliche Weise versuchen, Ella aufzufangen und ihren Kompass wieder auf Gott zu lenken. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Nicht nur, dass sich die Handlung häufig wiederholt, zwischen Uni, Familie Haas und einem besonderen Café abgespielt und später auch noch auf die Pfadfinder erweitert hat, hat mich einiges doch etwas gestört. Ella ist für mich trotz ihres Alters eine unreife, egoistische junge Frau, die in so vielen Situationen so aggressiv, abweisend und kindisch reagiert hat, dass es meine Geduld echt auf die Probe gestellt hat. Manche Handlungen waren für mich unlogisch, stellenweise fehlten für mich Erklärungen, die mir das Verhalten verständlicher gemacht hätten. So sehr ich Zacs unerschütterlichen Glauben auch bewundert habe und aus ihm aufgrund des selbst erlebten der geborene Helfer spricht, fand ich es zeitweise zu übergriffig und übertrieben, das hätte auch dezenter sein können, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ein paar Begebenheiten fand ich sehr berührend, auch wenn Zacs kleine Schwester Lotte in Ella in ihrer aufrichtigen Art einiges ausgelöst hat und schon knuffig war, so erschien mir vieles aber leider nicht ihrem Alter entsprechend. Ebenso gab es viele Textfehler, falsche Wörter oder Sätze, die keinen Sinn ergaben, was den Lesefluss auch etwas gebremst hat. Ich wollte das Buch wirklich mögen, es gab auch aussagekräftige Sätze und trotz der durchgehenden emotionalen, zeitweise nervtötenden Achterbahnfahrten Ellas gab es auch ein paar lustige, berührende Szenen, aber insgesamt war mir das zu wenig, der Spannungsbogen fehlte und ich konnte es einfach nicht fühlen oder mich emotional abholen lassen. Für mich war Ella eine Dramaqueen und so sehr auf sich fixiert, dass sie bis zum Schluss vieles gar nicht gesehen und wahrgenommen hat, ich ihr auch das plötzliche Umdenken nicht abkaufen konnte und im Vergleich zum Auslöser komplett unverständlich blieb. Was anfangs zu wenig war, wurde im Verlauf der Geschichte zu viel. Es werden biblische Geschichten, religiöse Lieder oder Links erwähnt, etliche Gebete gesprochen, Motivationstexte geschrieben, doch dieser überspringende Funke hat gefehlt. Das ist aber nur meine persönliche Empfindung, Geschmäcker sind eben verschieden und manchmal auch geprägt von ähnlichen Erfahrungen oder Personen.

FNA Debütroman, der mich leider nicht überzeugen konnte
Pfadpfinder kennt mit Sicherheit jeder, aber die christlichen Pfadfinder Royal Rangers, da hatte ich noch nichts von gehört. Vor uns haben wir einen Debütroman einer jungen Autorin, die selbst begeistert bei den Royal Rangern ist, was in dem Buch sehr spürbar ist. Auch Ella, die Hauptprotagonistin war einst mit ihrem Bruder dort aktiv, bis ein schreckliches Unglück Ella an den Rand der Verzweiflung und ständiger Anklage gegen Gott bringt. Sie flüchtet weit weg von zuhause, bricht jeglichen Kontakt zu den Eltern ab und beginnt in Erlstadt ein Jurastudium. Innerlich kaputt, haltlos und wütend begegnet sie Zacharias, einem Studenten, der ihr nur einen Flyer schenkt. Aber dort steht ein Bibelvers drauf, der das Fass zum Überlaufen bringt. Warum stellt sich Gott ihr wieder in den Weg? Er hat sie doch klar verlassen. Mit solchen traurigen Gedanken beginnt ihr erster Unitag. Sie lernt im Laufe der Zeit viele Menschen kennen. Manche tun ihr nicht gut, manche opfern sich für sie auf. Und dann ist da Gott, der ihr immer auf unterschiedlichste Weise in den Weg tritt. Wird sie innere Heilung erfahren oder stolpert sich ihren eigenen Weg weiter ohne ihn? Doch das lest am besten selbst. Ich möchte gar nicht viel schreiben, denn leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können. Die Hauptprotagonistin war mir zu unreif, zu sprunghaft und leider ohne Fundament. So gerne ich es wollte, ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden. Manche vulgären Ausdrücke mag ich in einem christlichen Buch einfach nicht und bewusstes Lügen, was nicht aufgeklärt wird schreckt mich ab. Zacharias hat vieles erlebt, was ihn positiv geprägt hat und der Glaube hat ihn gestärkt. Das hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war mir teilweise zu langatmig, dafür wurde es am Ende aber spannend. Der Einblick in die Arbeit der Royal Rancher war klasse und sehr informativ.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Wenn Uni-Chaos, Berge und Gott zusammenkommen
Ganz ehrlich? Dieses Buch hat mich eiskalt erwischt – so wie der erste Schneesturm in den Bergen, wenn man eigentlich nur kurz spazieren gehen wollte. "Finding North" ist kein 08/15-New-Adult, das man in einem Rutsch inhaliert und dann wieder vergisst. Es hat was Echtes, was Erdiges, und dabei gleichzeitig dieses leichte Prickeln, das man sonst nur von Cola mit zu viel Mentos kennt. Ella stolpert mitten rein ins Unileben – und ich hab mich fast kaputtgelacht, als sie gleich in die falsche Vorlesung rauscht. Perfekter Start, dachte ich. Und dann steht da Zacharias. Zack – Herz stolpert genauso wie ihre Schritte. Was danach passiert, ist eine Mischung aus Lachen, Herzklopfen und ganz vielen Momenten, wo ich dachte: "Mann, das kenn ich!" Besonders, wenn Ella versucht, vor ihrer Vergangenheit wegzulaufen, aber Gott sie genau dort packt, wo Heilung möglich wird. Autsch, aber auf die beste Weise. Und dann diese Kulisse: die Berge im Süden Deutschlands. Ich schwöre, beim Lesen hab ich den Geruch von Wald und Lagerfeuer in der Nase gehabt. Plötzlich war ich wieder 14, mit meinen Jungs bei den Pfadfindern, draußen im Regen, Stockbrot im Feuer – und diese unfassbare Geborgenheit, die man nur in so einer Gemeinschaft erlebt. Das Buch hat das alles zurückgeholt. Humor? Check. Slow Burn Romance? Doppel-Check. Und dazu diese zarten, aber kräftigen Momente mit Gott, die nicht überzuckert sind, sondern mitten ins Herz treffen. Genau das macht den Unterschied: Es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine Erinnerung daran, dass Gott mitten im Chaos Neuanfänge möglich macht. Fazit: Wenn du auf ehrliche Gefühle, Berge, Lacher und ein bisschen Herzchaos mit Tiefgang stehst – lies es! Für mich war es wie ein Kompass, der sagt: Hey, Norden ist da, wo Gott ist.

Zwischen Uni-Alltag, der Gefühlslage trauert Ella und dann ist da Zac voller Gottvertrauen.
Ich hatte das Privileg, dieses wunderbare Buch im vorab als PDF-Format zu lesen, und liebe Buchfreunde, freut euch auf ein wirklich herausragendes Werk. Den Schreibstil empfand ich als erfrischend offen und ehrlich, der sich flüssig lesen lässt. Die Handlung war für mich spannend und ich konnte mein Handy kaum aus der Hand legen. Die beschriebenen Szenen sind lebendig und leicht vorstellbar gewesen. Die Hauptcharaktere wirkte auf mich realistisch und sympathisch. Ich durfte Ella, mit vollem Namen Eleonora, auf ihrem Weg durch Trauer und Wut gegenüber Gott begleiten. Ich fühlte intensiv mit ihr mit, hatte stellenweise Tränen in den Augen und musste bei einigen Wortgefechten mit ihren Freunden und Kommilitonen schmunzeln. Auch Zac, eigentlich Zacharias, war mir äußerst sympathisch. Er ist ein einfühlsamer und aufmerksamer Charakter, der in sich ruht und fest im Glauben an Gott steht. Zwei Nebencharaktere sind mir ebenfalls ans Herz gewachsen, und ich hätte gerne noch mehr über einen von ihnen erfahren. Das im Buch beschriebene Café – so eines hätte ich gerne im echten Leben. Gern wäre ich noch länger in diesem Buch verweilt. Thuraia ist ein wunderschöner und berührender Roman gelungen. Sie behandelt die Themen Verlust eines geliebten Menschen, die damit verbundene Trauer und Wut auf Gott, sowie den Beginn einer Partnerschaft und die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Glauben auf eindrucksvolle Weise. Außerdem konnte ich durch das Buch mehr über die Royal Rangers erfahren, und für diejenigen, die sie noch nicht kennen: Thuraia erklärt Begriffe aus dem Leben der Royal Rangers klar und verständlich. Für „Finding North – Mein Pfad zu dir“ spreche ich eine klare und von Herzen kommende Kaufempfehlung aus.
Herzensbuch
Der Schreibstil der Autorin war super angenehm und ich mochte es total, dass nicht alle Kapitel aus Ellas Sicht geschrieben waren, sondern auch vereinzelt aus Zacs Perspektive. Sehr wertvoll, so auch einen Einblick in seine Gefühlswelt zu bekommen. • Die Charaktere waren einfach nur richtige Herzensmenschen. Zac ist der Bookboyfriend schlechthin. Er war einfach wunderbar, aufmerksam, einfühlsam und verständnisvoll. Wie er sich um seine kleinen Geschwister kümmert, wie er für Ella da war und ihr einfach jeden Morgen eine Nachricht mit Ermutigungen geschickt hat - #bookboyfriend Ich mochte auch Ella total gerne. Ihre Zweifel, ihre Wut und all ihre Emotionen waren so greifbar. Familie Haas hat auch einen Platz in meinem Herzen, vor allem Lotte. Ich meine sie ist einfach nur süß und ihr kindlicher Glaube und ihr Vertrauen auf Gott haben mich echt berührt. • In dem Buch bekommt man einen Einblick von den Royal Rangers. Das fand ich super interessant. Außerdem liegt der Fokus auch auf Ellas Wut auf Gott und ihr Gefühl, dass sie ganz allein ist. Ich glaube das dies ein Gefühl ist, was viele von uns kennen und ich konnte Ella so gut verstehen. Häufig sind Gottes Pläne schwer zu begreifen und für uns Menschen unverständlich. Da kann man sich schnell allein gelassen fühlen. Doch Ella hat, vor allem durch Zac, die ganze Familie Haas und die Royal Rangers zurück zu Gott gefunden - so ermutigend. • Alles in allem einfach ein richtig wunderbares und ermutigendes Buch, was mich wirklich berührt hat und nun auch auf die Liste meiner liebsten Bücher wandert. Klare Leseempfehlung von mir - 5/5⭐️
In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die durch einen schrecklichen Verlust sämtliche Kontakte zur Familie abgebrochen hat und ein Jurastudium fernab der Heimat beginnt. In all ihrem Schmerz, ihrem Kummer muss sie lernen, was innerer Frieden, ein heilendes Herz und Vertrauen zu Gott bedeutet und wie es sich anfühlt, in verschiedenen Bereichen nach Hause zu kommen. Dabei begegnet sie den unterschiedlichsten Personen und muss feststellen, wer ihr guttut und wer nur oberflächlich und egoistisch ist. Durch ihren zusätzlichen Job bei ihrem Professor hat sie auch Zugang zu seiner restlichen Familie, gläubig, hilfsbereit und Mitglieder der christlichen Royal Rangers. Obwohl ihr die Pfadfinder bekannt sind und sie sich auch früher bereits engagiert hat, löst es diesmal ein totales Gefühlschaos aus, denn alte Erinnerungen mischen sich mit den schönen Eindrücken, dem Engagement der Familie Haas, die auf unterschiedliche Weise versuchen, Ella aufzufangen und ihren Kompass wieder auf Gott zu lenken. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dem Buch nicht warm geworden bin. Nicht nur, dass sich die Handlung häufig wiederholt, zwischen Uni, Familie Haas und einem besonderen Café abgespielt und später auch noch auf die Pfadfinder erweitert hat, hat mich einiges doch etwas gestört. Ella ist für mich trotz ihres Alters eine unreife, egoistische junge Frau, die in so vielen Situationen so aggressiv, abweisend und kindisch reagiert hat, dass es meine Geduld echt auf die Probe gestellt hat. Manche Handlungen waren für mich unlogisch, stellenweise fehlten für mich Erklärungen, die mir das Verhalten verständlicher gemacht hätten. So sehr ich Zacs unerschütterlichen Glauben auch bewundert habe und aus ihm aufgrund des selbst erlebten der geborene Helfer spricht, fand ich es zeitweise zu übergriffig und übertrieben, das hätte auch dezenter sein können, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Ein paar Begebenheiten fand ich sehr berührend, auch wenn Zacs kleine Schwester Lotte in Ella in ihrer aufrichtigen Art einiges ausgelöst hat und schon knuffig war, so erschien mir vieles aber leider nicht ihrem Alter entsprechend. Ebenso gab es viele Textfehler, falsche Wörter oder Sätze, die keinen Sinn ergaben, was den Lesefluss auch etwas gebremst hat. Ich wollte das Buch wirklich mögen, es gab auch aussagekräftige Sätze und trotz der durchgehenden emotionalen, zeitweise nervtötenden Achterbahnfahrten Ellas gab es auch ein paar lustige, berührende Szenen, aber insgesamt war mir das zu wenig, der Spannungsbogen fehlte und ich konnte es einfach nicht fühlen oder mich emotional abholen lassen. Für mich war Ella eine Dramaqueen und so sehr auf sich fixiert, dass sie bis zum Schluss vieles gar nicht gesehen und wahrgenommen hat, ich ihr auch das plötzliche Umdenken nicht abkaufen konnte und im Vergleich zum Auslöser komplett unverständlich blieb. Was anfangs zu wenig war, wurde im Verlauf der Geschichte zu viel. Es werden biblische Geschichten, religiöse Lieder oder Links erwähnt, etliche Gebete gesprochen, Motivationstexte geschrieben, doch dieser überspringende Funke hat gefehlt. Das ist aber nur meine persönliche Empfindung, Geschmäcker sind eben verschieden und manchmal auch geprägt von ähnlichen Erfahrungen oder Personen.

FNA Debütroman, der mich leider nicht überzeugen konnte
Pfadpfinder kennt mit Sicherheit jeder, aber die christlichen Pfadfinder Royal Rangers, da hatte ich noch nichts von gehört. Vor uns haben wir einen Debütroman einer jungen Autorin, die selbst begeistert bei den Royal Rangern ist, was in dem Buch sehr spürbar ist. Auch Ella, die Hauptprotagonistin war einst mit ihrem Bruder dort aktiv, bis ein schreckliches Unglück Ella an den Rand der Verzweiflung und ständiger Anklage gegen Gott bringt. Sie flüchtet weit weg von zuhause, bricht jeglichen Kontakt zu den Eltern ab und beginnt in Erlstadt ein Jurastudium. Innerlich kaputt, haltlos und wütend begegnet sie Zacharias, einem Studenten, der ihr nur einen Flyer schenkt. Aber dort steht ein Bibelvers drauf, der das Fass zum Überlaufen bringt. Warum stellt sich Gott ihr wieder in den Weg? Er hat sie doch klar verlassen. Mit solchen traurigen Gedanken beginnt ihr erster Unitag. Sie lernt im Laufe der Zeit viele Menschen kennen. Manche tun ihr nicht gut, manche opfern sich für sie auf. Und dann ist da Gott, der ihr immer auf unterschiedlichste Weise in den Weg tritt. Wird sie innere Heilung erfahren oder stolpert sich ihren eigenen Weg weiter ohne ihn? Doch das lest am besten selbst. Ich möchte gar nicht viel schreiben, denn leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugen können. Die Hauptprotagonistin war mir zu unreif, zu sprunghaft und leider ohne Fundament. So gerne ich es wollte, ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden. Manche vulgären Ausdrücke mag ich in einem christlichen Buch einfach nicht und bewusstes Lügen, was nicht aufgeklärt wird schreckt mich ab. Zacharias hat vieles erlebt, was ihn positiv geprägt hat und der Glaube hat ihn gestärkt. Das hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war mir teilweise zu langatmig, dafür wurde es am Ende aber spannend. Der Einblick in die Arbeit der Royal Rancher war klasse und sehr informativ.









